Schlagwort: ausblick

  • Neue Beiträge 2026 und das Thema KI

    Ich hoffe, ihr hattet einen gelungenen Start ins Jahr 2026! Nach einer längeren Pause meinerseits möchte ich mit diesem Blogbeitrag mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Frei nach Mark Twain –

    Rumors of my [blog’s] death are greatly exaggerated

    Seit 2015 habe ich hier 158 Beiträge zu verschiedensten Themen rund um den Computer zuhause veröffentlicht. Ich habe mir während des Schreibens Gedanken darüber gemacht, wie sich seit dem ersten Blog-Beitrag meine Sicht auf den Heimcomputer und auch mein Umgang damit verändert hat: Durch mein Studium habe ich mich so intensiv wie noch nie mit Computern und dem was sie ermöglichen auseinandersetzen dürfen, so dass sich meine Tätigkeiten und auch Interessen im Umgang damit verändert und weiterentwickelt haben – sowohl im Professionellen wie auch im Privaten. Das hatte bisweilen auch zur Folge, dass am Ende des Tages leider wenig Energie übrig blieb, um hier über die eher alltäglicheren Erfahrungen im Umgang mit dem Desktop-PC zu berichten. Schade eigentlich, aber einen Blogpost zu schreiben, mit dem ich inhaltlich (und sprachlich) zufrieden bin, kostet einfach etwas Zeit. Wäre traurig, das Projekt einfach so fallen zu lassen! Deshalb freue ich mich, heute mal wieder einen neuen Beitrag zu verfassen.

    Ein kleiner Ausblick

    Ich habe mir also vorgenommen, meinem Blog im neuen Jahr wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken und einige neue Beiträge zu verfassen. Zunächst einmal habe ich ein neues Design für meine Blog-Seite ausgesucht. Ich wollte gerne ein Thema haben, was minimalistischer ist und die Seitenbreite bei höheren Bildschirmauflösungen besser ausnutzt – das Layout werde ich in den kommenden Tagen noch anpassen müssen. Ich hatte mir bereits letztes Jahr einige interessante Themen vorgenommen, über die ich aber bis heute noch nicht geschrieben habe: Zum einen möchte ich mich nochmal intensiver mit verschiedenen Backup-Strategien im privaten Maßstab befassen, andererseits habe ich diverse kleinere Tipps rund um den täglichen Umgang mit Windows 11 parat, die ich gerne mit euch teilen möchte.

    Und dann möchte ich noch über den Elefanten im Raum sprechen, den ich dieses Jahr ebenfalls in einigen Beiträgen thematisieren werde: Generative, künstliche „Intelligenz“.

    Frag doch [insert AI provider here]

    Spätestens seit der Veröffentlichung von OpenAI’s GPT-3 sind generative Sprachmodelle in aller Munde und haben das Internet so ziemlich umgekrempelt. Noch nie war es so einfach, „konsumgerechten Content“ zu erstellen und zu verteilen. Das merkt man meiner Meinung nach auch an den zunehmend schlechter werdenden Suchergebnissen im Netz, egal ob an der KI generierten Rezeptseite für Airfryer-Maronen [1], sinnbefreiten Produktrezensionen oder an vergleichsweise harmlosen KI-Videos auf YouTube. Die Deflation von qualitativen, Menschen gemachten Inhalten im Internet fühlt sich gewaltig an und ist meiner Meinung nach die größte Veränderung, seit mit dem Siegeszug der sozialen Medien Anfang des vergangenen Jahrzehnts immer mehr zuvor öffentliche Inhalte hinter die Pforten von sozialen Medien gewandert sind [2].

    Warum also noch eine Webseite besuchen, wenn ich einen KI-Agenten für mich das Netz durchsuchen und in kürzester Zeit die scheinbar perfekte Antwort generieren lassen kann? Auch der zuvor stetig wachsende Traffic auf diesem Blog ist seit 2023 plötzlich eingebrochen (ich mag aber nicht allein KI die Schuld dafür geben, schließlich habe ich kaum neue Beiträge verfasst). Ich gebe zu, ich habe mir mehr als einmal Gedanken darüber gemacht, ob ich hier überhaupt noch neue Beiträge schreiben soll, da diese mit ziemlicher Sicherheit direkt von den Crawlern der KI-Jawas aufgesammelt und für das Training in die nächsten Datenkolonie gebracht werden (mehr dazu zu einer anderen Zeit).

    Wer nicht mit der Zeit geht, der geht in ihr unter [3]

    Andererseits bin ich als Informatiker mit der Thema vertraut und möchte meine Augen auch nicht vor den Vorteilen und zahlreichen neuen Möglichkeiten verschließen, die diese Technologie mit sich bringt (sie wird nicht mehr verschwinden). Ich habe mir deshalb auch einige einsteigerfreundliche Themen und praktische Anleitungen rund ums Thema KI auf dem eigenen Rechner überlegt, die ich in naher Zeit gerne mit euch teilen möchte. Von der Schreibunterstützung, dem Sprachen lernen bis hin zur Organisation von Dokumenten auf eurem Computer gibt es unzählige Anwendungsfälle, nur um mal ein paar Beispiele (außer der Programmierung) zu nennen.Wenn ihr in Zukunft über neue Beiträge von keepmydesktop.blog benachrichtigt werden wollt, tragt euch doch in den Email-Verteilter dieses Blogs ein (Datenschutz)!

    Und eine Sache noch: Alle Beiträge auf meinem Blog sind von Hand geschrieben, ich verwende dafür keine KI und werde es auch in Zukunft nicht tun (mal von der Rechtschreibprüfung abgesehen). Das mag man dem Text zwar vielleicht an der ein oder anderen Stelle ansehen, aber es ist – neben der Freude am Teilen und den freundlichen und dankbaren Kommentaren – auch das Schreiben selbst, was mich motiviert, mit dem Blog weiter zu machen. Salut!

  • Rückblick und Themen im Jahr 2021

    Ein für Viele sicher ereignisreiches Jahr geht nun bald zu Ende. Ich möchte diesen Beitrag dazu nutzen, um etwas über die Themen zu berichten, die mich 2020 rund ums Thema PC auf meinem Blog beschäftigt haben und einen kleinen Ausblick aufs kommende Jahr geben.

    Zunächst ein paar kurze Worte zu meiner persönlichen Blog-Statistik: Laut Jetpack, dem Statistik-Plugin von WordPress wurde mein Blog dieses Jahr ca. 62.000 mal aufgerufen, dies entspricht nahezu einer Verdoppelung der Aufrufe im Vergleich zum Vorjahr! Ob es nun an den Themen liegt, oder an der Weise, wie meine Beiträge in der eurer favorisierten Suchmaschine auftauchen, kann ich nicht überprüfen.

    Auf jeden Fall freuen mich die steigenden Aufrufzahlen und motivieren mich, auch weiterhin Zeit in meinen Blog zu investieren und neue Beiträge zu verfassen. Ich habe bereits im vergangenen Frühjahr das Blog-Design mit dem zentralen Computer-Logo verschönert, welches der serbische Pixel-Art Illustrator sasa1003992 für mich erstellt hat.

    Einige Highlights

    Im vergangenen Jahr habe ich zwei größere, mehrteilige Projekte hier auf meinem Blog veröffentlicht. In Ersterem ging es schwerpunktmäßig um das Support-Ende von Microsoft Windows 7 (im Januar 2020) und die Möglichkeiten eines kostenlosen Upgrades auf Windows 10, was ich Schritt-für-Schritt erklärt habe. Einen Beitrag dazu habe ich noch in petto, ich werde in Anfang des Jahres noch veröffentlichen, und das Thema damit auch beenden. Mein zweites Projekt war der ausführlichere Praxisbericht über die Installation und Nutzung von Ubuntu Linux 20.04 LTS auf meinem Desktop PC. Ich habe mich bisher in neun Teilen – sehr ausführlich – mit der Vorbereitung, Installation und Einrichtung des kostenlosen Betriebssystems beschäftigt. Gegen Ende des Jahres fehlte mir dann aber die Zeit, so dass ich das Projekt nun erst einmal auf Eis gelegt habe. Ursprünglich hatte ich noch (mindestens) zwei Beiträge mit dem Schwerpunkt „Notebooks“ (Energieverwaltung und Hybrid-Grafik) sowie „Gaming unter Linux“ in Planung. Vielleicht werde ich die Beiträge im kommenden Jahr noch fertig machen. Auch meine „spontaneren“ Beiträge, wie der zur Modifikation meiner XBOX One scheinen gut angekommen zu sein. Ich werde die Beiträge noch in meiner Themenübersicht auflisten.

    Ausblick

    Für’s kommende Jahr 2021 habe ich mir vorgenommen, wieder kleinere, eigenständige Beiträge zu verfassen. Besonders soll dieses mal die Nutzung und Anpassung von Windows 10, insbesondere auch in Verbindung mit älterer Hardware im Vordergrund stehen. Ich habe mir dazu bereits einige Konzepte ausgedacht. Ich habe mir zudem vorgenommen, im Laufe des Jahres die beiden Themen-Schwerpunkte „Ratgeber Fehlerdiagnose“ und „Windows beschleunigen, schneller starten, optimieren“, welche ich damals für Windows 7 konzipiert habe, zu überarbeiten und auf Windows 10 auszurichten. Außerdem möchte ich, je nach verfügbarer Zeit, die Beitragsserie „Alte Spiele Neuer Rechner“ fortsetzen, wo ich teste, wie ältere PC-Spiele auf neueren Geräten mit Windows 10 spielbar sind. Ja, das macht mir Spaß.

    Es bleibt die Aussicht, dass es im kommenden Jahr ja nur wieder besser werden kann! Gruß Cedric

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    Wenn euch mein Blog gefällt oder vielleicht sogar geholfen hat, freue ich mich, wenn ihr diese Seite an andere Menschen weiterempfehlt, im Netz verlinkt oder vielleicht sogar einen Kommentar zu den Beiträgen hinterlasst, was euch besonders gefallen hat (oder auch nicht). Ich bin auch offen für Themen-Vorschläge, welche euch interessieren würden.

    Ihr könnt euch natürlich auch in den Mail-Verteiler eintragen, um neue Beiträge künftig direkt per E-Mail zu erhalten und nichts zu verpassen! (Datenschutzerklärung)

  • Ausblick auf 2020 – Fünf Jahre keepmydesktop

    Fünf Jahre sind es bereits! Seit 2014 schreibe ich auf WordPress – und seit einiger Zeit auch direkt unter keepmydesktop.blog. Gleichzeitig habe ich inzwischen schon über 100 Beiträge verfasst, hätte ich mir zu dieser Zeit nicht vorstellen können. Für mich ein Grund zur Freude, die ich mit euch teilen möchte.

    Als kleines Dankeschön für meine Leser verschenke ich heute fünf Steam-Keys für den spaßigen Indie-Stadtbau-Simulator TheoTown, welchen es seit einiger Zeit nun neben Android und iOS auch für den PC zu haben gibt. Ganz in klassischer SimCity Manier baut ihr dort euer eigenes Städtchen, plant Verkehrsknoten und rettet die Einwohner vor Katastrophen. Unterstrichen wird das Ganze durch passend isometrische Spielgrafik. Sichert euch hier einen Key:

    Bitte habt Verständnis dafür, dass pro Person und Account nur eine Lizenz vorgesehen ist. Das Angebot ist unverbindlich. Vielen Dank an BlueFlower UG für das Sponsoren der Spielkopien!

    Was war, was kommt

    Die vergangenen Monate konnte ich ein Großteil dessen veröffentlichen, was ich mir vorgenommen hatte. Auch wenn die Summe vielleicht etwas kleiner ausgefallen ist, wie zu Beginn des Jahres angekündigt und ich die Entwicklung meines kleinen Desktop-Tools vorerst pausiert habe (aus verschiedenen Gründen), habe ich endlich die Themenübersicht für diesen Blog fertiggestellt, welche das Recherchieren übersichtlicher gestaltet. Wie man Windows 10 in der VirtualBox Maschine installiert, habe ich Schritt-für-Schritt erläutert, aber auch, wie man seinen Desktop wie damals bei Windows 7 aussehen lassen kann. Auf einiges Interesse ist auch das Undervolting aus der Beitragsserie über die Modifikation meiner ASUS Strix Vega 64 Grafikkarte gestoßen.

    Das neue Jahr ist in mehrerer Hinsicht bedeutend für die kommende Themenausrichtung meines Blogs. Zum Einen endet der offizielle Support für Windows 7 nun im Januar 2020, es ist die nächste große „Zäsur“ im Windows-Ökosystem seit dem Ende von Windows XP im April 2014. Zum Jahreswechsel 2019 hat Windows 10 bei den Marktanteilen zwar seinen Vor-Vorgänger offiziell überholt [1], damit ist Windows 7 aber noch lange nicht vom Tisch. Passend dazu habe ich noch einige Beiträge geplant.

    Schwerpunkt soll unter anderem die weitere Handhabe von Windows 7 nach dem Supportende, sowie der Umstieg auf Windows 10 sein (denn nicht jeder möchte vielleicht gleich wechseln). Den ersten Teil dazu, wie man eine Datensicherung machen kann, habe ich bereits veröffentlicht.

    Zum Anderen erscheint Ende April 2020 mit Ubuntu 20.04 LTS endlich der nächste stabile Langzeit-Release der bekannten Linuxdistribution mit Kernel 5.4 oder 5.5. Es ist bereits einige Jahre her dass ich – zudem damals auf einer komplett anderen Hardware – Linux auf meinem Desktop PC als produktives Betriebssystem genutzt habe.

    Kommt für mich und meinen PC nach dem Supportende von Windows 7 vielleicht auch Linux in Frage? Worauf muss ich achten? Wie funktioniert das in der Praxis?

    Windows 10 darf man angesichts der vergangenen Update-Debakel und der Datenschutzbedenken auf jeden Fall mit Skepsis betrachten. Das „Jahr des Linux-Desktops“ bleibt meiner Meinung nach zwar weiterhin eine Utopie, da die Hardware-Unterstützung von Linux aber besser denn je und z.B. mit Valve’s Proton Software Gaming unter Linux so einfach wie noch nie ist, möchte ich dem Betriebssystem noch einmal eine Chance geben und auf meinem Computer testen.

    Zugegeben, Linux kann mit seinen unzähligen Distributionen und Variationen verwirrend sein. Wie soll man sich da entscheiden können? Mich stört allerdings am meisten, dass ein Großteil der Ankündigungen hierzu sich auf das Präsentieren der jeweiligen Desktopoberfläche sowie den Einstellungsmöglichkeiten zu beschränken scheinen. Daraus kann ich nur unzureichend schließen, ob die jeweilige Distribution für mich in Frage kommt.

    Ich plane, die Beitragsserie als „Linux-Tagebuch“ zu führen, bei dem ich versuche, mich in mehreren Etappen durch die Installation und Nutzung von Linux (wahrscheinlich Ubuntu) auf meinem PC zu wälzen. Ich möchte von meiner Erfahrung dabei berichten und Hürden aufzeigen. Und zu guter letzt habe ich noch einige Beiträge zum Thema PC Hardware sowie zu der „Alte Spiele neuer Rechner“ Serie in Vorbereitung, welche ich in den kommenden Monaten noch veröffentlichen möchte!

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    Als privater Hobby-Blog bin ich auf keine Werbeeinnahmen angewiesen, sondern kann „redaktionell unabhängig“, nach eigenen persönlichen Ressourcen an Inhalten arbeiten.

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    In diesem Sinne wünsche ich euch einen gelungenen Start ins neue Jahr 2020 🙂