Spezial: Online-Adventskalender 2019


•。° ★Schöne★* 。 • ˚ ˚ ˛
° ★Weihnachtszeit★ 。*
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˚ ˛ •˛• ˚ | 田田 |門| ˚

Auch in diesem Jahr gibt es für aufmerksame Internet-Nutzer wieder die Möglichkeit, in der Vorweihnachtszeit bei vielen Online-Adventskalendern verschiedener Webseiten und Hersteller kostenlose Software-Vollversionen zu ergattern oder an Gewinnspielen teilzunehmen. Hier habe ich einige Angebote für euch zusammengestellt.

Die Auswahl reicht von nützlichen Bearbeitungsprogrammen über Spiele, Schriftarten, Digitalmagazine und vieles mehr. Oft sind auch kostenlose Versionen von teuren Bezahlprogrammen dabei, man muss sich einfach überraschen lassen. Viel Spass damit!

Beispiel: Heute am 01. Dezember gibt es im PC-WELT XMAS Adventskalender die Vollversion der Software Ashampoo Backup 2020.


CHIP-Online Download-Adventskalender: https://www.chip.de/events/adventskalender (Software)

Der heise download Adventskalender: https://www.heise.de/download/blog/Der-heise-Adventskalender-2019-4596950 (Software)

PC-WELT X-MAS Special: https://www.pcwelt.de/specials/xmas/xmas-vollversions-kalender (Software; wird bei aktiviertem Adblocker u. U. nicht angezeigt)

ComputerBild Adventskalender: https://www.computerbild.de/Adventskalender/ (Gewinnspiele)

Mindfactory XXL-Adentskalender: https://www.mindfactory.de/Highlights/Adventskalender2019 (Gewinnspiele)

GameStar Adventskalender: https://www.gamestar.de/kalender/xmas2019,6/ (Gewinnspiele)

4Players Adventskalender: https://www.4players.de/4players.php/adventskalender/index.html (Gewinnspiele)

NETZWELT Adventskalender: https://www.netzwelt.de/adventskalender-2019.html (Gewinnspiel)

ASUS Adventskalender: https://webshop.asus.com/de/adventskalender?utm_source=Newsletter&utm_medium=Button&utm_campaign=Adventskalender2019 (Gewinnspiel)

Saturn Adventskalender: https://www.saturn.de/de/shop/adventskalender.html (Preisrabatte)

HiFi-Journal Adventskalender: https://www.hifi-journal.de/adventskalender (Gewinnspiele)

t3n Adventskalender: https://t3n.de/adventskalender/ (Gewinnspiel)

ALDIventskalender: https://www.aldiventskalender.de/ (Gewinnspiel)

Mildenberger Verlag: https://www.mildenberger-verlag.de/page.php?modul=GoShopping&op=show_rubrik&cid=1078 (Kinder- und Schulmedien)

Linn Records: https://www.linn.co.uk/christmas (einmaliges Musikalbum)

Tipp: Die verlinkten Angebote sind unverbindlich! Wer auf Datenschutz bedacht ist und für einen einmaligen Software-Download nicht seine private E-Mail-Adresse herausrücken will, kann auf eine kostenlose Spam-Mailbox wie trash-mail oder squizzy zurückgreifen.

50 Jahre Mondlandung – im Internet

Dieses Jahr feiert die NASA 50 Jähriges Jubiläum der ersten bemannten Mondlandung am 21. Juli 1969 („Apollo 11“), wie viele von euch sicher den Nachrichten entnommen haben. Ein einmaliges Ereignis, welches millionen Menschen gebannt vor dem Fernseher verfolgt haben. Anlässlich dieses historischen Ereignisses habe ich im Juni eine spannende Informationsveranstaltung der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA) in Darmstadt besucht. Dort wurde unter anderem über aktuelle Projekte wie das Artemis-Programm 2023, einer geplanten unbemannten Raumstation im Mond-Orbit als Sprungbrett zum Mars, berichtet. Wer also meint, seit dem Ende der Apollo-Ära ist es still geworden um die bemannte Raumfahrt, der liegt falsch.

Saturn V Rakete beim Lift-Off. Quelle: NASA / The Apollo Archives

Das Internet als Zeitzeuge

50 Jahre können Einem wirklich als langer Zeitraum vorkommen, ein ganzes halbes Jahrhundert ist es nun schon her. Viele Menschen, darunter ich selbst, haben dieses einmalige Ereignis nicht miterlebt. Wenn man sich aber dafür interessiert, findet man einen sehr gesprächigen Zeitzeugen: Das Internet.

Was das Internet für mich in dieser Sache so spannend macht, ist die Tatsache, dass es die Schranken von „Raum und Zeit“ in dieser Beziehung aufhebt. Selbst erst 1989 erfunden, finden sich in den Archiven des Internets zahlreiche Medien und Bilder rund um die erste Mondlandung, welche einem eine Reise in die Vergangenheit ermöglichen. Keine verstaubten alten DIAs, sondern unkomprimierte, wunderschöne und lebendige Originalaufnahmen in Farbe, welche einem bei der Betrachtung den Eindruck vermitteln, als wäre das Weltereignis erst vorgestern gewesen.

Seit 2015 bietet die NASA über den Dienst Flickr mit dem Project Apollo Archive eine Bildersammlung mit einer Vielzahl an digitalisierten Abzügen und Dias des Johnson Space Centers (JSC), welche bei den Apollo-Missionen entstanden sind, an. Es handelt sich um teisl zuvor noch unveröffentlichte Aufnahmen. Die Bilder sind zur freien Betrachtung in voller Auflösung verfügbar und lassen sich auch herunterladen.

Wusstet ihr, dass es außer Apollo 11 noch viele weitere Landungen und Missionen gab? Der Vorläufer der Apollo-Missionen war ab ab 1958 das Mercury- und ab 1965 das Gemini-Programm, bei der – in Vorbereitung auf die Apollo-Missionen – bereits das Orbiting (das Erreichen einer stabilen Umlaufbahn) und die ersten EVAs (Außenbordeinsätze) geübt wurden. Die offizielle Seite der NASA hat eine sehr schöne Webseite mit einer Galerie und weiteren Informationen dazu: Gemini – Bridge To The Moon

Lift-Off zum Miterleben

Auf https://apolloinrealtime.org/11/ gibt es die Möglichkeit, den Start am 16. Juli 1969 bis zur Landung interaktiv mitzuerleben. Die aufwändig gestaltete Webseite bietet einen Videostream des Starts, gemeinsam mit einem Funkmitschnitt der Astronauten (über die gesamte Mission hinweg), einen interaktiven Zeitstrahl sowie zusätzliche Informationen und Bilder rund um die Mission.

Auch in der Bundesrepublik Deutschland wurde das Ereignis mit großer medialer Aufmerksamkeit betrachtet. Der ein oder andere Leser mag sich bestimmt noch daran erinnern (unter den Gästen bei meinem Besuch in Darmstadt waren einige dabei). Im Ersten lief damals dazu eine Marathonsendung. Die ARD / Tagesschau hat in einem Beitrag einen zusammenfassenden Rückblick veröffentlicht:

Nacht der Mondlandung – Als Millionen Deutsche nicht schliefen

Windows 10: Neuen Edge-Browser ausprobieren

Ein kurzer Einblick in Microsoft’s neuen Edge Browser.

So wirklich „neu“ im Browsermarkt ist Microsoft Edge ja nicht mehr. Allerdings hat Microsoft vor geraumer Zeit entschieden, den Browser auf Basis der Chromium-Engine neu zu entwickeln [1]. Anwender profitieren dadurch vor allem von einer besseren Webseiten-Kompatibilität, der guten Chromium-Geschwindigkeit und vor allem potentieller Unterstützung von Chromium-Addons. Seit kurzem gibt es eine neue Testversion auszuprobieren, die ich gerne vorstellen möchte.

Quelle: microsoftedgeinsider.com

Während ich in den letzten Monaten den Eindruck gewonnen habe, dass es eher etwas ruhig im Wettkampf des Browserangebotes geworden ist (Chrome mit weitem Vorsprung), stehen nun doch einige Ereignisse an, die berücksichtigt werden sollten. So möchte Google angeblich in Chrome demnächst die Funktionalität von Werbeblocker-Addons auf technischer Ebene deutlich einschränken. [2] Außerdem möchte Mozilla unabhängiger von Werbepartner werden und wird deswegen wahrscheinlich noch dieses Jahr eine kostenpflichtige Abo-Version von Firefox mit Premiumangeboten wie VPN einführen. Bisher angebotene Funktionen sollen aber nicht darunter fallen. [3] Und auch der Opera-Abkömmling Vivaldi hat sich meiner Meinung nach inzwischen von einem Nischenprodukt zu einem echten Geheimtipp entwickelt. [4]

Bisher gab es nur inoffizielle Previews von „Edge 2.0“ zu sehen, seit kurzem bietet Microsoft aber einen offiziellen Download der Testversion an. Zu haben ist der Browser entweder über einen „Beta“ (bald), „Dev“ oder „Canary“ Build-Kanal, welche – ähnlich des Windows Insider Programms – unterschiedlich häufig aktualisiert werden. Die experimentelle Version ist laut Microsoft nur für Windows 10 verfügbar und lässt sich über den Microsoft Edge Insider Channel herunterladen (Englisch).

Die Installation bietet nicht viele Optionen und geht flott von der Hand, der erste Start fühlt sich schon halb vertraut an, da die Grundstruktur des Layouts noch den Chromium-Unterbau erkennen lässt.

Außerdem lässt Microsoft Edge einem bereits die Wahl, ob man Daten aus dem „alten“ Edge übernehmen oder doch lieber von vorne Anfangen möchte. Auch gibt es direkt einen Dialog zur Anpassung der Startseite. Wählt man den personalisierten, „informativen“ News Feed, wird MSN News (USA) geladen. Der generelle Seitenaufbau geschieht bei mir sehr flott – wie man es eben von Chrome kennt – und es kam bei mir im Testzeitraum zu keinen Darstellungsproblemen oder Abstürzen.

Startet man den Browser auf Windows 10 mit einem aktivem Microsoft-Konto, wird man automatisch mit diesem angemeldet. Die Verknüpfung kann auch direkt in der Navigationsleiste mit dem Profilbutton eingesehen und verwaltet werden. Weiterhin kann man individuell angepasst Offline- oder Gastprofile erstellen. Die Einstellungsreiter wirken aufgeräumt und scheinen optisch an die Einstellungen-App von Windows 10 angepasst worden zu sein. Insgesamt macht der Browser schon einen sehr guten Eindruck auf mich, da freut man sich auf mehr! Besonders gefällt die Kombination aus Microsoft Branding sowie Integration ins Betriebssystem und die Vorteile der Chromium Engine. Als langjährigen Firefox-Nutzer gab es für mich bisher schlicht keinen Grund, Microsoft Edge zu nutzen, aber mit der Fertigstellung der neuen Version werde ich mir den Browser wohl noch einmal anschauen.

Auf bleepingcomputer.com ist übrigens nachzulesen, dass Edge als erster Browser mit Chromium-Unterbau von Hause aus DRM geschützte Medien (WideVine und PlayReady) wiedergeben und somit z.B. Netflix in 2K oder sogar 4K Auflösung streamen kann. Das macht den Browser sicher für viele Nutzer um einiges interessanter.

Microsoft Edge mit drei offenen Tabs (Newsfeed, Outlook und Tagesschau) belegt bei mir im Arbeitsspeicher 136 Mb (Firefox 330 Mb), die finale Installationsgröße 544 Mb auf der Festplatte.

Weitere Interessante Informationen: Microsoft Edge & Chromium: Hintergründe zur Open-Source-Integration

Internet-Radio bequem mitschneiden mit streamWriter

In Zeiten von gefühlt unbegrenzter Internetbandbreite und Multimediastreaming wie Spotify und iTunes sind Internet-Radios sicher ein Stück in den Hintergrund gerückt, trotzdem gibt es bestimmt den Einen oder Anderen, der ein tolles Radio kennt und darauf nicht verzichten mag. Insofern man nicht auf „lossless“ CD-Audioqualität besteht (darüber habe ich auch mal geschrieben), sind Radiostreams auch ein praktischer Weg um die eigene Musiksammlung zu vergrößern.

Programme, die Internet-Radios oder Streams für die private Sammlung aufzeichnen können, gibt es wie Sand am Meer. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass diese oft mit Funktionen überladen sind, Werbung einblenden oder elementare Eigenschaften nur in einer kostenpflichtigen Premium-Version bieten. Früher habe ich gerne Screamer benutzt, dieses Tool bietet allerdings in der aktuellen Version keine Aufnahme-Funktion mehr und die alte Version 0.4.4 schneidet die Werbung nur noch unzuverlässig heraus. Vor kurzem habe ich folgendes Programm entdeckt und kann es nur weiterempfehlen:

streamWriter (Download-Link, ca 10 Mb) ist ein kostenloses Programm aus deutscher Entwicklung, welches Internet-Radiostreams aufzeichnet. Das Tolle an diesem Programm ist, dass es sehr schlank gehalten und doch reich an Funktionen ist. Man kann mehrere Streams gleichzeitig aufzeichnen, Werbung wird dabei automatisch übersprungen und die Tracks einzeln gespeichert. Besonders hervorzuheben ist dabei auch die Möglichkeit, gezielt in der Streambibliothek nach Songs zu suchen, die gerade / in Zukunft gestreamt werden und diese aufnehmen. Es gibt auch eine portable Version, die nicht installiert werden muss.

Zur Bilderstrecke: Die Installation und Einrichtung ist einfach und schnell erledigt. Im Stream-Browser (1) hat man aktuell eine Auswahl an 227 verschiedenen Kanälen. Wiedergegebene Streams werden in der Liste (2) angezeigt, können auch parallel laufen und nach eigenen Kategorien sortiert werden. In den Programm-Reitern kann man außerdem direkt nach Titeln suchen, diese auf die Wunschliste setzen (wenn abgespielt, werden sie automatisch mitgeschnitten) und sich bereits aufgenommene Titel anzeigen lassen.

Firefox -Profile sinnvoll einsetzen

firefox_01


Für eine Virenschutzlösung mit eigenem, besonders sicherem „Banking-Browser“ Geld bezahlen? Finde ich überflüssig. Mehrere Nutzer an einem PC, aber das Erstellen von separaten Windows-Accounts lohnt sich nicht? Euch fehlt ein schlanker „Lesemodus“ zum Stöbern? Lässt sich alles mit Firefox machen.


Mozilla Firefox ist seit vielen Jahren mein Browser-Favorit, er besticht besonders durch seinen unabhängigen Open-Source Ansatz und die vielen Anpassungsmöglichkeiten. Mit 9.1% Marktanteil (Sept. 2018, Quelle: de.statista.com) ist er zudem eine feste Größe im hart umkämpften Browser-Geschäft. Neben den zahlreichen Plugins und visuellen Anpassungsmöglichkeiten hat Firefox eine weitere praktische Funktion, deren Nutzen meiner Meinung nach unterschätzt wird: Die Möglichkeit, mit verschiedenen Browser-Profilen zu arbeiten. Diese sind, im Gegensatz zu Microsoft Edge und Google Chrome, ausschließlich lokal gespeichert und nicht mit einem Konto verknüpft (es sei denn, man benutzt Firefox Sync). Die Einsatzmöglichkeiten des Profil-Managers möchte ich euch in diesem Beitrag vorstellen.

Einrichtung

Für jeden Nutzer legt Firefox einen eigenen Profilordner an, welcher unter

 C:\Users\NAME\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles

gespeichert wird. Unter normalen Bedingungen ist das Fenster zum Verwalten dieser firefoxprofile0aber erst einmal nicht zu finden. Dazu müssen wir Firefox mit dem Parameter -P oder -ProfileManager starten.
Zunächst schließen wir alle geöffneten Firefox-Instanzen und geben anschließend im Ausführen-Dialog (Win+R) ein.

 

Firefox -P

Das Fenster zur Profilverwaltung öffnet sich. Hier haben wir die Möglichkeit, weitere Profile für den persönlichen Bedarf anzulegen. Den Haken bei „gewähltes Profil beim Start ohne Nachfrage verwenden“ entfernen wir erst einmal, bis wir mit der Einrichtung fertig sind. Damit wird das Fenster bei jedem regulären Firefox-Start eingeblendet. Nicht nur der Browserverlauf und die Cookies, sondern auch sämtliche Einstellungen und Erweiterungen werden profilbezogen gespeichert. Das bedeutet, ihr könnt nichts kaputt machen, müsst aber bei jedem neuen Profil die Einstellungen erneut vornehmen.

 


Seit ihr mit der Einrichtung des neues Profils zufrieden, könnt ihr dieses direkt aufrufen, indem ihr eine neue Desktopverknüpfung von Firefox erstellt und unter Rechtsklick/Eigenschaften bei „Ziel“ den entsprechenden Profilnamen als Parameter ergänzt. Im Beispiel hier wäre das dann also


"...\Firefox.exe" -P "TEstnutzer"

 

firefoxprofile3

Normalerweise erlaubt Firefox nur eine offene Programm-Instanz. Wollt ihr das neu eingerichtete Profil parallel zu eurem normalen Firefox öffnen, müsst ihr eure neue Verknüpfung zusätzlich um den Parameter „-no-remote“ ergänzen. Damit ist der neue Firefox-Prozess für den bereits laufenden „unsichtbar“. [1] Am Ende sollte es dann also so aussehen:


"...\Firefox.exe" -P "TEstnutzer" -no-remote


So ist es möglich, verschiedene Versionen eures Firefox gleichzeitig einzusetzen.

Generell ist es auch möglich, die Profile über folgenden Befehl in der Adressleiste zu verwalten und einzeln zu starten:

about:profiles


Anwendungsvorschläge


Es bietet sich natürlich an, für verschiedene Benutzer unter dem gleichen Windows-Account verschiedene Firefox-Profile anzulegen. So kann jeder seine eigenen Lesezeichen verwalten und der persönliche Surfverlauf und damit die „digitale Identität“ bleibt unter sich. Im Prinzip ist es möglich, wie damals beim Internet Explorer mit dem Link in der Taskleiste eingeführt, für jede Webseite eine individuelle Verknüpfung mit profilbezogenem Design (und Erweiterungen) anzulegen.

PS: Die Firefox-Addonseite ist über den Browser selber nur umständlich direkt zu erreichen. Hier ein Direktlink!


Banking Fox (oder Datenschutzbrowser)

Wer Online-Banking betreibt und auf Nummer sicher gehen will, aber nicht im alltäglich genutzten Firefox sein Surf-Erlebnis und Komfortfunktionen durch zusätzliche Sicherheit-Addons einschränken will, kann sich dafür einen besonders sicheren Browser einrichten. Dazu ändern wir einige Einstellungen und Installieren eine Auswahl an Erweiterungen, welche die Sicherheit verbessern. Diese Anpassungen kann ich empfehlen:

  • Einstellungen: Do-Not-Track Anforderungen immer senden, Drittcookies blockieren,  Cache beim Beenden löschen, Passwörter nicht speichern, Plugins wie Flash, Shockwave, Adobe Reader oder Java deaktivieren (stellen ein Sicherheitsrisiko dar)
  • Erweiterungen: uBlock Origin, HTTPSeverywhere, DecentralEyes, NoScript, Avira Browser Safety (oder vergleichbar, insofern eure Antivirenlösung den Netzwerkverkehr nicht überwacht), FlagFox (dafür muss der Standort jedes Webseiten-Servers über einen Drittserver abgefragt werden, aber dafür wisst ihr jederzeit, wo die besuchte Webseite gehostet ist und welche Datenschutzgrundlagen entsprechend gelten)

In diesem Blog-Beitrag vom März 2018 erfahrt ihr mehr über die Sicherheits- und Privatsphäre-Erweiterungen in Firefox.


als E-Mail Reader oder für Whatsapp Web

Vor einigen Jahren habe ich noch leidenschaftlich Thunderbird als E-Mail-Client benutzt. Inzwischen verwalte ich meine E-Mails aber im Browser. Hier können wir einige nicht genutzte Funktionen und Einstellungen ausschalten, um uns ganz auf die Arbeit bzw. den Chat konzentrieren zu können.

Bedienelemente verbergen

Um sich wirklich aufs wesentliche zu konzentrieren, lassen sich mit einem kleinen Skript-Trick auch alle Firefox-Bedienelemente verstecken. Dazu müssen wir mit dem Dateiexplorer zum Pfad des gewünschten Firefox-Profils navigieren

 C:\Users\NAME\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles\qwerty1234.NAMEDESPROFILS

Dort erstellen wir einen neuen Ordner „chrome“, öffnen im Startmenü Notepad (Texteditor), fügen folgenden Code ein und speichern die Datei anschließend als userchrome.css (Dateityp: Alle Dateien) in diesem Ordner.

Achtung: Bevor ihr diese Datei erstellt, solltet ihr die Einrichtung, inklusive Startseiten eingerichtet haben, da ihr danach keinen Zugriff mehr auf die Bedienelemente habt. Nach dem Löschen der Datei erscheinen diese aber wieder.

/*
 * Do not remove the @namespace line -- it's required for correct functioning
 */
@namespace url("http://www.mozilla.org/keymaster/gatekeeper/there.is.only.xul"); /* set default namespace to XUL */

/*
 * Hide tab bar, navigation bar and scrollbars
 * !important may be added to force override, but not necessary
 * #content is not necessary to hide scroll bars
 */
#TabsToolbar {visibility: collapse;}
#navigator-toolbox {visibility: collapse;}
browser {margin-right: -14px; margin-bottom: -14px;}

Quelle: https://superuser.com/questions/977912/firefox-hide-everything-except-content-area-of-the-browser/1269912#1269912

Damit sieht mein „Email-Fox“ schon fast wie ein eigenständiges Email-Programm aus (ohne installierte Mail Add-Ons).

firefoxprofile5


als Newsreader oder Mediathek-Player

Wer gerne immer wieder in den gleichen Zeitungen, Magazinen blättert oder in Mediatheken stöbert, kann sich die Zeit verkürzen, indem diese beim Start immer direkt aufgerufen und störende Browsereigenschaften und -details deaktiviert werden.

  • Einstellungen: Do-Not-Track Anforderungen immer senden
  • Erweiterungen: uBlock Origin, DecentralEyes, Dark Reader,
  • (eventuell müssen für einige Webseiten Ausnahmen erstellt werden, damit der Inhalt gelesen werden kann)

In Verbindung mit dem Add-On Tree Style Tab und dem obigen Skript zum Verstecken der Firefox-Menüelemente macht Firefox nun den Eindruck eines Newsreaders mit meinen Lieblingszeitungen.

firefoxprofile4

 

Profile bei Kompatibilitätsproblemen

Manche Webseiten funktionieren mit einigen sicherheitsrelevanten Einstellungen nicht richtig. Zum Beispiel benötigt WordPress.com aktive Drittcookies (Askimet Plugin), um die Blogstatistiken anzeigen zu können. Anstatt diese jedes Mal manuell zu aktivieren, kann ich einfach ein spezielles WordPress-Editor-Firefox-Profil anlegen.

PPS: Wie ihr auf einem alten Rechner mit der Legacy-Version von Firefox (vor dem Quantum Update) das Beste rausholt, habe ich hier geschrieben!

WLAN-Signal verbessern, schneller downloaden

tl;dr : Tipps und Anwendung finden sich unten im Beitrag ab „Lösungsmöglichkeiten“

Schnellstmöglich Downloaden und Surfen / Ruckelfreies Streaming / Niedrige Latenz bei Online Gaming

Wenn die WLAN-Verbindung wackelig ist und die Downloadgeschwindigkeit nicht dem entspricht, was man eigentlich erwarten sollte, kann das schon sehr nervenaufreibend sein, besonders wenn es mal schnell gehen muss. In diesem Beitrag möchte ich einige praktische Tipps aufzeigen die einem dabei helfen, das WLAN-Signal zu stabilisieren, zu verstärken, Verbindungsprobleme zu beheben und mit der richtigen Netzwerkkonfiguration die bestmögliche Übertragungsgeschwindigkeit herauszuholen. Gleichzeitig schaue ich mir auch einige fachliche Begrifflichkeiten zum Thema genauer an und habe dabei selber einiges dazugelernt!

Zunächst einige technische Details zur Funktion der heimischen Drahtlosverbindung.

  • Seit 1997 gab es mehrere WLAN-Funkstandards aus der IEEE-802.11 Familie, die unterschiedliche Sende- und Übertragungsleistungen aufweisen. Am aktuellsten und verbreitetsten  ist IEEE-802.11 b/g/n. Damit die Vorteile des jeweiligen Funkstandards ausgenutzt werden können, müssen sowohl Sender als auch Empfänger diesen unterstützen (wichtig z.B. bei älteren WLAN-fähigen Geräten).
  • Das Netzwerk wird auf einer bestimmten Frequenz bereitgestellt, typischerweise 2,4 oder 5,0 GHz. Die Zuhause gängige Frequenz 2,4 GHz ist in 14 Kanäle aufgeteilt. Jeder Kanal hat einen Frequenzabstand zum Nächsten (+5 Mhz). Die 5,0 GHz-Frequenz wiederum ist leistungsfähiger, darf aber nur in geschlossenen Räumen genutzt werden und wird eher im gewerblichen Bereich eingesetzt.
  • Je mehr WLAN-Netzwerke in der Umgebung den gleichen Sendekanal benutzen, desto mehr „Störgeräusche“ gibt es und die Übertragungsgeschwindigkeit nimmt ab. (Mehrfamilienhaus!) Manche Kanäle werden bevorzugt bzw. automatisch vom Router gewählt. Es ist meist möglich, mit dem Router auf einen anderen, weniger genutzten Kanal zu wechseln, wobei Kanal 9 und 10 von Mikrowellengeräten gestört werden können.
  • Die verfügbare Datenübertragungsbandbreite (in MHz) ist von der Anzahl der genutzten Antennen – und somit möglichen separaten Datenströmen – auf beiden Seiten abhängig ( Multiplikator x1-4).
  • Der tatsächliche Datendurchsatz von Anwendungen ist abhängig von der „Paketart“, da diese zwischen den Geräten wieder umgewandelt werden müssen. Normalerweise kann mit HTTP-Verbindungen eine höhere Übertragungsrate als mit VoIP erreicht werden.
  • Die Netzwerkkonfiguration in Windows wie voreingestellte Paketgrößen, die Anzahl gleichzeitiger Verbindungen und weitere Einstellungen beeinflussen ebenfalls den Datendurchsatz.

Die Infos stammen u.a. aus diesem sehr detailierten Wikipedia-Artikel.

Ist-Zustand erheben

Zunächst einmal wollen wir wissen, wie schnell die tatsächliche Datenübertragung momentan stattfindet, gemeint ist also die technisch zur Verfügung gestellte Bandbreite unter Berücksichtigung der Faktoren wie WLAN-Signalstärke, Rechnerleistung und -konfiguration. In meiner Testumgebung nutze ich einen gewöhnlichen DSL-Anschluss mit FRITZ!BOX Router, in dessen WLAN-Netz PC, Notebook und Smartphone eingehängt sind. Um eventuelle Bremsen ermitteln zu können, ist es sinnvoll, drei Bereiche getrennt zu analysieren:

(W)LAN-Signal und Übertragungsrate

Zunächst öffnen wir über das Tray-Symbol rechts unten oder die Systemsteuerung\Netzwerk und Internet\Netzwerkverbindungen und schauen uns die angegebene Signalqualität (die klassischen Balken) und Übertragungsrate für das Gerät an. Entspricht das der zu erwartenden Nennleistung, oder kann die Hardware eigentlich schneller?

Im Benutzermenü eures Routers (bei der FRITZ!Box via Browser unter „fritz.box“ erreichbar, bei DLINK Routern (z.B. Unity-Media über „192.168.0.1„) könnt ihr je nach Software weitere Details zum WLAN-Netzwerk herausfinden. Auf welcher Frequenz, Kanal und mit wie vielen Antennen wird das Netz zur Verfügung gestellt? Wie viele weitere Netzwerke sind in der Umgebung und belegen den gleichen Kanal?

fritzboxwlan

fritzboxwlanapp

Falls ihr ein Notebook habt oder bereit seit, euren PC zu bewegen, ist es ebenfalls sinnvoll, die Signalstärke im gesamten Wohnbereich zu kartieren, um „Funklücken“ ausfindig zu machen. Dazu gibt es kostenlose, sogenannte „Mapping-Tools“, welche die Signalstärke aufzeichnen. Das ist heutzutage auch bequem mit dem Smartphone zu erledigen. Zum Beispiel mit den kostenlosen Apps FRITZ!App WLAN oder WifiAnalyzer (im Google Playstore), unter Windows mit WirelessNetView. So erfahrt ihr, wo das Signal besonders gut ist oder es Lücken aufweist.


Anschlussgeschwindigkeit

DSL, Kabel oder ISDN? Hier messen wir die tatsächliche maximale Down- und Uploadgeschwindigkeit eures zur Verfügung gestellten Internet-Anschlusses. Für diesen Test solltet ihr euer Gerät direkt per LAN-Kabel mit dem Router bzw. Modem verbinden bzw. auf eine sehr gute WLAN-Verbindung achten. Führt die Tests mehrmals, am besten zu verschiedenen Tageszeiten durch. Es bieten sich zwei Webseiten an, welche dies testen:

https://www.wieistmeineip.de/speedtest/

https://breitbandmessung.de/

Vom Provider werden bei Vertragsanschluss in der Regel Angaben in kbits gemacht, also zum Beispiel „50.000er (kbit/s) DSL-Leitung“ interessant ist für uns aber vor allem die praktische Downloadrate in kilobytes/Sekunde. Zum Vergleich: 1 kilobyte =  8 kilobit. Zum Umrechnen wird durch den Faktor 8 geteilt (byte), also entspricht eine 50.000er Leitung der theoretischen Leistung von 6250 kbyte/s (6,3 Mb/s) downstream. Diese Werte werden allerdings selten erreicht.

Konntet ihr trotz optimaler Testbedingungen (LAN-Anschluss, mehrere Tests zu verschiedenen Zeiten, ..) nicht die vertraglich vereinbarte Bandbreite nutzen, kann es sinnvoll sein, den Internetprovider diesbezüglich zu kontaktieren. Auch ist unter Umständen eine Sonderkündigung möglich. Weitere Infos hier bei teltarif und netzpolitik.

Computerleistung

Als letztes schauen wir uns noch unser Testgerät an. Bei Notebooks können wir mit der Suche der Serien- bzw. Modellnummer in Google den verwendeten Netzwerkchip herausfinden. Bei PCs kommt es jetzt darauf an, ob ihr z.B. eine PCI-WLAN-Karte installiert habt, eine WLAN-Stick benutzt usw. Weitere Details findet ihr unter „Netzwerkadapter“, wenn ihr den Geräte-Manager in der Systemsteuerung öffnet oder euch die Netzwerkadapter unter Systemsteuerung\Netzwerk und Internet\ anschaut.

  • Welchen 802.11-WLAN-Standard und Frequenzen unterstützt mein Netzwerkadapter?
  • Wenn extern: Wie viele Antennen sind verfügbar?
  • Ist der Netzwerkadapter für mein Betriebssystem optimiert und der Treiber aktuell?
  • Wenn ihr einen WLAN-Stick nutzt: Unterstützt dieser USB 3.0 und die aktuellen Funkstandards?
  • Ist der Rechner leistungsfähig genug, um große Datenmengen aus dem Internet verarbeiten zu können? (Viele offene Tabs, HD-Inhalte usw.)

Lösungsmöglichkeiten

Nun da wir einige Informationen über unser WLAN gesammelt haben, schauen wir uns mögliche Maßnahmen und Tipps an, um die drei getesteten Bereiche zu optimieren und so die Datenübertragung zu steigern.

Die richtige Position des Routers

router_paint

…ist ausschlaggebend für eine starke WLAN-Verbindung und hohen Datendurchsatz. Mithilfe einiger Messung konntet ihr sicher schon Schwachstellen in der Wohnung ausfindig machen und die Daten als Referenz benutzen. Außerdem findet ihr im Handbuch eures Routers (Google!) einige Angaben zur optimalen Aufstellung:

  • Den Router nicht in eine Zimmerecke stellen
  • Nicht direkt neben oder unter
    ein Hindernis oder einen Metallgegenstand (Schrank, Heizung, …) stellen
  • Dicke und feuchte (Bad, Küche) Wände und Decken schwächen das Signal erheblich ab
  • Mikrowellengeräte sowie Lautsprecher, DECT- und Bluetooth-Geräte in der Nähe können (je nach WLAN-Kanal) das Funknetz stören
  • Die Ausrichtung der Antenne(n) kann ebenfalls das Signal beeinflussen

WLAN-Eigenschaften anpassen

Wir können einige Einstellungen des Funknetzwerkes variieren, um zu sehen, ob sich dadurch eine Steigerung des Datendurchsatzes erreichen lässt. Dazu navigieren wir zur Einstellungsseite unseres Routers (wie siehe oben) und öffnen die WLAN-Einstellungen:

  • Prüfen, ob die favorisierten Geräte den schnellen n-Standard auch nutzen (falls technisch verfügbar)
  • Den Funkkanal manuell auf einen anderen der insgesamt 14 verfügbaren Kanäle wechseln. Dabei beachten: Kanal 9 und 10 sind weniger genutzt, aber besonders Störanfällig. Kanal 1, 6 und 11 sind am empfehlenswertesten.
  • Testweise ins 5 GHz-Netz wechseln, falls möglich. Dieses ist weniger Störanfällig, die Kanalwahl entfällt und die Leistung kann höher sen. Achtung: Alle zu verbindenden Geräte müssen den Standard unterstützen!
  • Alle mit dem WLAN verbundenen Geräte teilen sich die verfügbare Bandbreite. In der Regel lässt sich die allgemeine Geschwindigkeit verbessern, wenn unnötige Geräte abgemeldet werden. Bei der FRITZ!BOX lässt sich für verbundene Geräte auch die Bandbreite limitieren (z.B. beim Gastzugang).
  • Die Energiesparfunktionen des Routers prüfen

Antennen nachrüsten

Mehr Antennen bei Sender und Empfänger bedeuten einen höheren Datendurchsatz. Während bei günstigeren Routern, Notebooks und Smartphones die WLAN-Antenne in der Regel fest verbaut ist, gibt es bei Routern mit externer WLAN-Antenne oder PCs mit WLAN-Karte manchmal die Möglichkeit, noch weitere Antennen anzubringen. Prüft in diesem Fall eure Hardware auf freie Steckplätze, die Antennen gibt es günstig im Computerladen oder im Internet zu kaufen.

Das WLAN-Kabel

wlanantenne1

Kein Scherz, gibt’s wirklich. Zumindest lässt sich so bei einem stationären PC der Empfang verbessern: Gemeint ist ein 1m/3m Sat/Koaxial Verlängerungskabel für den WLAN-Antennenanschluss. Wenn also der PC mit der WLAN-Karte oder der Router in einer ungünstigen Position im Zimmer untergebracht ist (z.B.Antennen hinten am PC, in der Ecke, hinter einem Schrank), lässt sich so ohne großen Aufwand mit diesen die Position der Antenne(n) optimieren und somit die Signalstärke verbessern.

Nutzt ihr einen USB-Surfstick, könnt ihr es auch mit einem USB-Verlängerungskabel versuchen. Dabei solltet ihr allerdings auf die USB 3.0 Unterstützung achten, um den höchsten Datendurchsatz zu erreichen.

Einen eigenen Antennenverstärker basteln

Ein weiterer Weg, mit Hausmitteln das WLAN-Signal zu verbessern. Mit wenig Aufwand kann aus Alufolie eine Aufsteckvorrichtung für die Antenne gebastelt werden. Eine Anleitung dazu mit herunterladbarer Schablone gibt’s zum Beispiel bei Chip Digital (Achtung: Beim Download „manuell“ wählen, sonst holt ihr euch einen Downloader auf den PC!).

Eine etwas ausführlichere und professionellere Anleitung zum Bau von WLAN-Richtantennen mit Hausmaterialien (z.B. Dosen) gibt es im heise c’t Magazin online.

Einen Repeater kaufen

Kommt ihr trotz aller Tipps mit dem WLAN-Signal nicht ins nächste Stockwerk, ist es wohl am einfachsten und günstigsten, einen Repeater zu kaufen. Einmal verbunden, strahlt er das gleiche Netz wieder aus und erhöht so die Gesamt-Reichweite, die Einrichtung ist in der Regel schnell und unkompliziert. Mehr Infos dazu hier bei winfuture.

Auch Powerline-Adapter für die Übertragung über die Steckdose können in Betracht gezogen werden.

Kompatibilität und Netzwerktreiber

Ich hatte mir vor nicht allzu langer Zeit eine PCI-WLAN Karte von DLINK für meinen PC erworben, die für alle Windows-Versionen, inklusive Windows 10 ausgeschrieben war. Im Nachhinein hatte ich dort allerdings trotz reibungsloser Treiberinstallation (erst durch Windows Update, dann von der Seite des Herstellers) erhebliche Probleme mit der Stabilität und Stärke des WLAN-Signals. Stellte sich heraus, dass diese Karte durchaus schon einige Jahre auf dem Markt war und mit Windows 10 zufällig so seine Probleme hat. Unter Windows 7 hatte ich dann ein viel besseres und stabileres Signal. In dem Fall hätte ich vorher nach Erfahrungen mit der Karte und Windows 10 googlen sollen!

Sogenannte Gerätetreiber stellen eine Verbindung zwischen dem Betriebssystem und der Hardware her und ermöglichen der Software, alle Funktionen des Gerätes zu nutzen. Eine Aktualisierung des Drahtlos-Netzwerktreibers kann Fehler beheben, die Unterstützung für neuere Geräte verbessern und manchmal sogar den Empfang verbessern. Es ist also empfehlenswert, gelegentlich nach Treiberupdates Ausschau zu halten.

Bei Notebooks oder einem Fertig-PC empfiehlt es sich, zunächst einmal auf der Download-Seite des Herstellers nach aktuelleren Treibern zu schauen (z.B. Asus, Acer, Lenovo, HP, …), dazu benötigt ihr lediglich die genaue Modellnummer eures Gerätes.

Auch über Windows Update lassen sich Treiber aktualisieren. Windows 10 macht das sowieso – ob man will oder nicht – und unter Windows 7 sind diese bei der manuellen Update-Suche (Systemsteuerung / Windows-Update) unter „Optionale Updates“ zu finden. Wenn ihr Probleme mit dem Treiber habt, kann es hilfreich sein, den Treiber aus WU oder vom Hersteller testweise auszutauschen.

Manchmal gibt es für ein Notebook-Modell mehrere verschiedene Treiber – je nach verbautem Chip – in diesem Fall oder wenn ihr selber nach Hardware-Treibern suchen wollt, benötigt ihr die genaue Hardware-Kennung des verbauten WLAN-Chips bzw. der PCI-Karte. Diese findet ihr im Geräte-Manager von Windows (über die Systemsteuerung / System / oder Rechtsklick auf das Startmenü-Symol).

Alternativ könnt ihr auch ein kostenloses Info-Programm wie Speccy nutzen.

Optimale Netzwerkeinstellungen

Ein Punkt, der in den letzten Jahren dank immer schnellerer Hardware etwas untergegangen ist, aber meiner Meinung nach immer noch unterschätzt wird. Wie Anfangs erwähnt gibt es auf Software-Ebene eine Reihe an verschiedenen Netzwerk-Parametern, welche die Datenübertragungsgeschwindigkeit beeinflussen können. Gemeint sind Faktoren wie die Behandlung und Priorisierung von Datenpaketen, Anzahl gleichzeitiger HTTP-Verbindungen, Cachelimits und vieles mehr. Diese Werte lassen sich manuell nachbessern, oder praktischerweise mit einem kostenlosen Tool wie dem bekannten SG TCPOptimizer.

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Die Anwendung des Tools ist eher gedacht für ein Szenario mit gleichbleibenden WLAN-Eigenschaften. Die Anwendung ist denkbar einfach: Zunächst im Reiter „MTU“ den gerätespezifischen Latenzzeit-Wert ermitteln, danach auf der Hauptseite im oberen Schieberegler die verfügbare Anschluss-Geschwindigkeit auswählen. Auf Wunsch „Alle Netzwerkadapter modifizieren“, unten auf „optimal“ klicken und den gemessenen MTU-Wert eintragen. Die vorgeschlagenen Änderungen übernehmen und das System neu starten. (Ein Backup der ursprünglichen Einstellungen wird automatisch angelegt, ihr müsst die Datei aber selbst irgendwo aufbewahren!) So lassen sich meiner persönlichen Erfahrung nach immer noch einige kb/s zusätzlich bei der Download-Geschwindigkeit herausholen.

Computerleistung

Ein langsamer, unaufgeräumter und träger Rechner kann ebenfalls die Internetgeschwindigkeit und das Laden von aufwendigen Online-Inhalten (aufwendige Scripts, große Dateien, HD-Medien) negativ beeinflussen. Wie ihr euren PC aufräumt und beschleunigt, habe ich in diesem verständlichen zweiteiligen Beitrag beschrieben. Reinschauen lohnt sich!

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Im Hintergrund laufende Downloader und Updater (von Browser, Spieleclients, Java usw.) können ebenfalls ungefragt Bandbreite belegen und so die Internetgeschwindigkeit ausbremsen. Windows 10 lädt sowieso ungefragt Updates herunter, hier solltet ihr auch das Teilen von Updates (also nicht nur Download, sondern Upload an andere Rechner) in den Systemeinstellungen deaktivieren.

Wird beim Surfen im Browser jede Menge Werbung eingeblendet, verzögert das den Seitenaufbau zum Teil auch erheblich, kann den Browser ausbremsen und erhöht den Traffic. Deswegen empfiehlt es sich generell, auch aus Sicherheitsaspekten, einen Werbeblocker wie uBlock Origin (verfügbar für Firefox, Chrome, Opera, Vivaldi) zu nutzen und diesen nur auf Seiten, welche es zwingend erfordern oder die man unterstützen möchte, zu deaktivieren.

Spezial: Online-Adventskalender 2018


•。° ★Schöne★* 。 • ˚ ˚ ˛
° ★Weihnachtszeit★ 。*
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˚ ˛ •˛• ˚ | 田田 |門| ˚


Mit dem ersten Advent nähert sich Weihnachten und auch in diesem Jahr gibt es für aufmerksame Internet-Nutzer wieder die Möglichkeit, im Dezember bei vielen Online-Adventskalendern verschiedener Webseiten kostenlos Software-Vollversionen zu beziehen oder an Hardware-Gewinnspielen teilnehmen zu können.

Das Angebot reicht von nützlichen Bearbeitungsprogrammen über Spiele, Schriftarten, Digitalmagazine und vieles mehr. Oft sind auch kostenlose Versionen von teuren Bezahlprogrammen dabei. Gleich zu den Lesezeichen speichern und täglich vorbeischauen! Viel Spass damit!


CHIP-Online Download-Adventskalender: http://www.chip.de/s_specials/Download-Adventskalender_74217484.html (Software)

ComputerBild Adventskalender: https://www.computerbild.de/adventskalender/ (Gewinnspiele)

Der heise download Adventskalender: https://www.heise.de/download/blog/Der-heise-Adventskalender-3885333 (Software)

Saturn Adventskalender: https://www.saturn.de/de/shop/adventskalender.html (Preisrabatte)

GameStar Adventskalender: https://www.gamestar.de/kalender/xmas2018,3/ (Gewinnspiele)

PC-WELT X-MAS Special: https://www.pcwelt.de/specials/xmas/xmas-vollversions-kalender (Software; wird bei aktiviertem Adblocker nicht angezeigt)

4Players Adventskalender: http://www.4players.de/4players.php/adventskalender/Allgemein/2018/Adventskalender2018.html (Gewinnspiele)

Pixelnostalgie Retro-Adventskalender: https://pixelnostalgie.de/online-adventskalender-gewinnspiel-2018/ (Indie-Games, Gewinnspiele)

HIFI-FORUM Adventskalender: https://hifi.de/adventskalender/ (Gewinnspiele)

NETZWELT Adventskalender: https://www.netzwelt.de/adventskalender-2018/index.html (Gewinnspiel)

t3n Adventskalender: https://t3n.de/adventskalender/ (Gewinnspiel)


…Übrigens: Jeden Tag verschenkt wird Software auch auf http://de.giveawayoftheday.com/