Alte Creative Soundkarten Treiber unter Windows 10 einrichten

Vor geraumer Zeit hat mich die Neugier gepackt und ich habe meine Creative SoundBlaster Audigy 2 (SB0280) wieder ausgepackt, weil ich wissen wollte, wie denn die alte Soundkarte im Vergleich zu dem neuesten Onboard-Soundchip meines Mainboards klingt. Also habe ich sie in meinen PC eingebaut, nur um dann festzustellen, dass es keine offiziellen Treiber für Windows 10 gibt. Gut, darauf hätte ich auch früher kommen können, die Karte ist schließlich von 2010. Der Ton ging also nicht – interessanterweise habe ich mit Creative Hardware bisher (fast) immer Treiberfrickeleien gehabt…

Auf jeden Fall habe ich nach etwas längerer Suche im Netz ein inoffizielles Treiberpaket gefunden, welches mir geholfen hat und mit der Soundkarte einwandfrei funktioniert, so dass ich dieses hier teilen möchte!

Der Nutzer Daniel_K bietet auf seinem Blog modifizierte Treiber für verschiedene Legacy-Soundkarten von Creative kostenlos zum Download an:

Treiberpaket 1: SB Audigy Series Support Pack 6.1 (120 Mb). Downloadlink unten am Seitenende. Folgende Hardware wird unterstützt

Audigy
Audigy 2
Audigy 2 ZS
Audigy 4
Audigy 5/RX

Treiberpaket 2: P17X Series Support Pack 3.1 (51 Mb). Downloadlink unten am Seitenende. Folgende Hardware wird unterstützt

X-Fi Xtreme Audio
Rocketfish 7.1
Audigy Value/SE/LS
Live! 24-bit
Audigy LS
Rocketfish 5.1
SB 5.1 VX

Treiberpaket 3: SB X-Fi Series Support Pack 4.0 (120 Mb). Downloadlink unten am Seitenende. Folgende Hardware wird unterstützt

Creative SB X-Fi PCI (except Xtreme Audio)
Creative SB X-Fi PCI OEM SB077x (Dell, HP, Lenovo, Fujitsu etc)
Creative SB X-Fi Titanium PCI-E
Creative SB X-Fi Titanium PCI-E OEM (HP / Fujitsu)
Creative SB X-Fi Titanium HD PCI-E
Auzentech X-Fi Prelude 7.1
Auzentech X-Fi Forte 7.1
Auzentech X-Fi HomeTheater HD
Gigabyte SB X-Fi Titanium PCI-E onboard
Onkyo Wavio SE-300PCIE (R2)

Daniel_K bietet auf seinem Blog noch Treibervariationen für weitere Hardware an, schaut einfach auf der Hauptseite seines Blogs.

Windows 10 installieren – Schritt für Schritt

In diesem Beitrag möchte ich euch zeigen, wie ihr Windows 10 auf eurem Rechner neu installiert. In vier ausführlichen Abschnitten führe ich euch Schritt für Schritt durch die Installation.

Eine Neuinstallation von Windows 10 kann notwendig sein, wenn sich das Betriebssystem nach einem fehlerhaften Update, Virusinfekt oder Hardware-Tausch nicht mehr richtig starten und reparieren lässt. Oder, wenn ihr euch einen neuen Rechner mit einem anderen (oder älteren) Betriebssystem gekauft habt und Windows 10 darauf aufspielen wollt, seit ihr hier ebenfalls richtig! Eine Neuinstallation anstatt einem Upgrade [von Windows 7] kann auch Sinn machen, wenn der Computer schon älter ist, viele Daten vorhanden sind und ihr einfach noch einmal ohne Ballast „von vorne“ anfangen wollt.

Die Option, euer Betriebssystem mithilfe des Upgrade Assistant von Microsoft direkt auf Windows 10 zu aktualisieren oder zurückzusetzen, werde ich hier nicht besprechen.

Voraussetzungen

Eine Checkliste mit Dingen, welche geklärt sein sollten, bevor ihr euch an die Neuinstallation eures Betriebssystems wagt. Ihr benötigt…

  • Eine gültige Windows 10 Lizenz, als Product Key oder mit eurem Microsoft-Konto verknüpft. Habt ihr keine, müsst ihr diese zunächst käuflich erwerben. Laut verschiedener Internet-Medien funktioniert das kostenlose Upgrade von Windows 7 mithilfe des Windows 10 Update-Assistenten noch, wenn ihr direkt ohne Neuinstallation aktualisiert. [1]
  • Einen USB-Datenträger mit mind. 8 Gb Speicherplatz. (<10€). Theoretisch ist eine Installation auch mit gebrannter Setup-DVD möglich. Das aktuelle 64-Bit-Datenträger-Abbild ist allerdings 5,1 Gb groß und passt somit nicht mehr auf eine DVD. Die letzte „passende“ Version ist Update 1809 (2018) mit 4,5 Gb Dateigröße, welche zum Beispiel bei ZDNet heruntergeladen werden kann (Direktlinks am Ende des Artikels). Nach der Installation muss Windows 10 dann über Windows Update nachträglich aktualisiert werden. Der zweite Datenträger kann für Sicherungen, Gerätetreiber und Programme verwendet werden (siehe unten unter „Vorbereitungen“).
  • Das offizielle Microsoft Media Creation Tool zum Herunterladen und Kopieren der Installationdateien auf einen USB-Datenträger. Das Abbild kann alternativ z.B. bei winfuture.de heruntergeladen werden, ihr benötigt dann allerdings ein Programm, welches euren USB-Stick „bootfähig“ macht (damit die Installation gestartet wird), zum Beispiel Rufus für USB-Sticks oder IMGBurn für DVDs. Das Tool von Microsoft übernimmt diese Arbeit für euch.
  • Einen Computer, der die Mindestanforderungen an Leistung mitbringt, die für Windows 10 benötigt wird. Die offiziellen Systemvoraussetzungen sind hier zu finden und vergleichbar mit denen von Windows 7. Kurz gesagt: Lief auf eurem Rechner Windows 7 ohne Probleme, wird auch Windows 10 zurecht kommen. [2]
  • Einige Stunden freie Zeit (die Installation selbst ist schnell erledigt!) und die Bereitschaft, sich etwas genauer mit dem eigenen Rechner auseinanderzusetzen.

Vorbereitung

Es sinnvoll, zuvor eine Datensicherung all eurer persönlichen Dateien auf dem Rechner gemacht zu haben. Wie das geht, habe ich vor kurzem ausführlich in diesem Beitrag beschrieben. Im Installationsschritt, in dem der Datenträger partitioniert und formatiert wird, werden alle bisherigen Daten gelöscht.

Installationsmedium erstellen

Das MediaCreationTool.exe starten und den Anweisungen folgen. Abhängig davon, ob ihr einen 64-Bit oder noch einen 32Bit (x86) Rechner besitzt, wählt die richtige Version. Eure Architektur könnt ihr unabhängig von der Windows-Version unter Systemsteuerung\System und Sicherheit\System nachschauen. Der Download kann einige Zeit in Anspruch nehmen!

Außerdem ist es von großer Hilfe, einen zweiten Datenträger parat zu haben, auf den vorab bereits einige Treiber und Programme kopiert werden können. Das spart Zeit und Nerven.

Gerätetreiber…

Treiber sind wichtige Systemdateien oder Programme, welche die Schnittstelle zwischen Hardware, Betriebssystem und Software herstellen. Sie sind für den ordentlichen Betrieb von Windows 7 und die bestmögliche Leistung unabdingbar. [3] Grundsätzlich müsst ihr euch in den meisten Fällen keine Gedanken darüber machen, da Windows 10 die neuesten Treiber bereits parat hat, bzw. automatisch aus Windows Update bezieht. Das trifft auf die meisten „Fertig-PCs“ und aktuelle Notebooks zu. Eine Ausnahme stellen hier manche Hardware-Konstellationen dar, für die es besser ist, den Treiber gesondert direkt vom Hersteller herunterzuladen und nach der Installation von Windows manuell zu installieren. Als Beispiel möchte ich hier Notebooks mit Hybrid-Grafiklösung (integrierte Prozessor GPU + dedizierte Grafikeinheit), externe WLAN-Sticks oder Touchscreens nennen. Aber auch bei High-End oder Gaming-PCs kann es sinnvoll sein, die Software vom Hersteller zu beziehen, da diese unter Umständen mehr Funktionen bietet als die pragmatische Version aus Windows Update (z.B. einen besonderen Energiesparplan, wenn ich da an meinen AMD Ryzen Prozessor denke).

Die eigene Zusammenstellung von Gerätetreibern setzt voraus, dass ihr wisst, welche Hardware in eurem Rechner steckt. Seit ihr euch nicht sicher, könnt ihr diese Informationen zum Beispiel mit dem kostenlosen Tool Speccy auslesen. Einige Links…

…und Software

Der Klassiker: Windows ist installiert, WLAN geht nicht, Treiber ist parat aber kann nicht installiert werden, da Windows das RAR-Archivformat nicht kennt. Deshalb lieber vorsichtshalber das kostenlose Pack-Programm 7-Zip herunterladen.

Je nach Bedarf gleich noch den Lieblings-Browser sowie, falls gewünscht, einen anderen Virenschutz und weitere unverzichtbare Software vorbereitend herunterladen.

Die Installation

Das Setup starten

Nun seid ihr bereits an der – meiner Meinung nach – größten Hürde der Intallation angekommen: Die Installation von dem vorbereiteten Medium zu starten.

Also, USB-Stick einstecken, Computer vollständig neustarten. Wenn anschließend das Setup von Windows 10 startet, könnt ihr den Rest dieses Abschnittes überspringen!

Wenn euer Gerät neuer als 2013 ist [Windows 8 vorinstalliert war] und/oder ein Notebook ist, wird euer System wahrscheinlich durch Secure Boot geschützt sein. Secure Boot ist eine Funktion, welche mit der zeitgemäßen UEFI Firmware eingeführt wurde und verhindern soll, dass Malware sich schon vor dem eigentlichen Windows-Start [die Infos, welche vor dem Windows Logo auf dem Bildschirm erscheinen] ins System einnistet [3]. Die technischen Details sind eigentlich nicht so wichtig, die Tatsache spielt aber hier eine Rolle, da sich dann unter Umständen die Installation vom USB-Stick (oder DVD) nicht starten lässt. Der Rechner schaut dann sozusagen direkt auf die Festplatte und ignoriert andere Optionen. Gewusst wie, lässt sich das Problem zum Glück einfach umgehen:

Direkt nach dem Einschalten eures Gerätes werden für einen kurzen Augenblick Details des Herstellers oder zum System angezeigt. Wenn ihr genau hinschaut, werdet ihr irgendwo einen Hinweis „Press xxx zu enter SETUP…“ erkennen können. Sollte dies nicht der Fall sein, probiert es einfach mit den Tasten F2, F11 oder Entf, drückt die Taste zügig bevor das Windows-Logo erscheint, bis ihr im UEFI oder BIOS Setup eures Gerätes angelangt seid.

Eine genaue Beschreibung wird hier schwierig, da sich die Oberfläche von Hersteller zu Hersteller unterscheidet! Manchmal lässt sich jetzt direkt wählen, von wo gebootet werden soll (der USB-Stick!). Ansonsten: Findet und deaktiviert (disabled) die Option „Secure Boot“ bzw. „Sicherer Systemstart“. Anschließend sucht ihr den Menüpunkt „Boot Option“ bzw. „Startreihenfolge“, stellt dort sicher, dass in der Liste [UEFI] USB* über dem Windows-Datenträger [UEFI] *Name des Festplattenherstellers* HHD/SSD steht. Über das Menü oder mit F10 die Änderungen speichern und den Rechner neustarten. Sollte es aus irgendeinem Grund danach zu Problemen kommen, könnt ihr über selbiges Menü mit „load default settings“ die vorherigen Einstellungen wiederherstellen. Hat nicht geklappt? Schaut doch mal hier

Version und Lizenzschlüssel

Ein kostenloses Upgrade von Windows 7 oder 8 (mit gültigem Product Key) ist aktuell immer noch möglich [4]. Das geht allerdings nicht bei einer Neuinstallation, ihr müsst zunächst unter dem bisherigen Windows mithilfe des offiziellen Microsoft Windows 10 Update Assistant ein vollständiges Upgrade durchführen. Erst wenn das System auf Windows 10 aktualisiert und bei Microsoft aktiviert wurde, wird der alte Lizenzschlüssel auch von Windows 10 (im Setup der Neuinstallation) akzeptiert.

Hat das Setup gestartet, wählt ihr zunächst eure Sprache und anschließend „Jetzt installieren“.

Auch im Hinblick auf euren Lizenzschlüssel (Product Key) ist es wichtig, dass ihr nun die richtige Version (meist Home oder Pro) von Windows zur Installation auswählt, sonst lässt sich die Kopie später nicht aktivieren. Die Version könnt ihr zum Beispiel an der Originalverpackung ablesen.

  • Habt ihr einen (neuen) Product Key parat, gebt diesen nun ein.
  • Bei vielen neueren Notebooks ist der Product Key im Gerät selber hinterlegt, so dass ihr keinen Lizenzschlüssel eingeben müsst.
  • Ihr könnt den Product Key von Windows 7 oder 8.1 hier ebenfalls zur Aktivierung, insofern mit diesem zuvor ein Upgrade gemacht wurde (s.o.).
  • Habt ihr den Schlüssel (auf diesem Gerät) bereits mit einem Microsoft Login (Online-Konto) genutzt, ist dieser mit eurem Konto verknüpft und ihr könnt den Schritt überspringen. [5]
  • Unabhängig davon, ob ihr ein „normales“ Offline-Konto nutzen wollt oder nicht, könnt ihr den Schlüssel auch später eingeben.

Festplatte vorbereiten und Daten kopieren

Bis zu diesem Zeitpunkt könnt ihr die Installation noch abbrechen, ohne das Änderungen am Computer vorgenommen worden sind.

Wählt in jedem Fall benutzerdefiniert: Nur Windows installieren aus. Im Dialog „Wo möchten Sie Windows installieren?“ geht es nun an die Aufteilung des auf der Festplatte verfügbaren Speichers. Das Fenster unterscheidet zwischen Laufwerken (die Festplatte oder SSD) und Partitionen (logische Unterteilung innerhalb von Laufwerken). Hier müsst ihr acht geben, was in eurem Computer vorhanden ist.

  • Ist nur ein Laufwerk – Festplatte oder SSD – vorhanden (und es soll „alles plattgemacht“ werden) mithilfe der Buttons alle angezeigten Partitionen löschen, bis nur noch nicht zugewiesener Speicherplatz übrig ist. Mit Neu wird der gesamte verfügbare Speicher automatisch passend auf Windows neu [in entsprechende Partitionen] aufgeteilt.
  • Habt ihr sowohl SSD und Festplatte im Rechner (bei neueren Geräten wahrscheinlich) sollte Windows der Geschwindigkeit wegen immer auf der SSD installiert werden. Das entsprechende Laufwerk also ausfindig machen und wie im ersten Schritt löschen und neu einrichten. Die Festplatte kann als zweiter Datenträger theoretisch so belassen werden (Daten und Programme darauf bleiben erhalten!). Seit ihr mit der Aufteilung des Speicherplatzes zufrieden und wollt lediglich die Daten weg haben, wählt „formatieren“.
  • Wenn ihr ein Notebook besitzt, kann es sein, dass auf einem der Laufwerke eine Recovery-Partition vorhanden ist. Sie kann bedenkenlos gelöscht werden, ihr solltet dabei aber wissen, dass danach eine Wiederherstellung des „Auslieferungszustandes“ nicht mehr möglich ist. Es sei denn, ihr habt nach dem Kauf [mithilfe der Herstellersoftware und diesen Daten] eine Recovery DVD erstellt.
  • Ist alles paletti, die Primär-Partition auswählen, formatieren und dann mit der Installation fortfahren!

Konto und weitere Einrichtung

Die Installation von Windows wir nun abgeschlossen. Ihr legt Sprache und Tastaturlayout fest, erstellt euch ein Konto und müsst u. A. einige Fragen zum Datenschutz beantworten. Einige Tipps dazu habe ich unterhalb der Screenshots zusammengefasst. Damit ihr euch vor der Installation bereits ein Bild davon machen könnt, sind hier alle Schritte zu sehen:

  • Der Sprachassistent Cortana kann getrost deaktiviert werden. Auf Deutsch bietet dieser am PC sowieso kaum Funktionen. Vor kurzem wurde Cortana in den Microsoft-Store verschoben und ist nicht mehr fest mit Windows verzahnt. [6]
  • Im Schritt „Bei Microsoft anmelden“ benutzt ihr euer Microsoft-Konto (z.B. von outlook.com). Der Product Key von Windows 10 wird mit eurem Microsoft-Konto verknüpft (Stichwort: digitale Lizenz).
  • Wollt ihr ein klassisches Windows-Benutzerkonto, wählt ihr das etwas versteckte Feld „Offlinekonto“ und bestätigt die „eingeschränkte Erfahrung“. (lol!)
  • Die Anmeldung mit dem Microsoft-Konto ist (nur) erforderlich, wenn ihr Onlinedienste wie Microsoft-Store, Mail und OneDrive oder die geräteübergreifende Synchronisation nutzen wollt.
  • Wer auf Datenschutz bedacht ist, sollte sämtliche Telemetrie-Optionen sowie die „gerätübergreifende Benutzererfahrung“ bei der Einrichtung ausschalten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat sich in der Vergangenheit mit dem Thema beschäftigt und gibt eine Einschätzung zum Datenschutz unter Windows 10 sowie eine Handlungsempfehlung (für Fortgeschrittene!) dazu ab.

Erste Schritte

Die eigentliche Installation von Windows 10 ist nun abgeschlossen, Glückwunsch! Im Idealfall funktioniert alles wie erwartet, so dass die Einrichtung nun fortgesetzt werden kann.

  • Über die Einstellungen-App / Update und Sicherheit solltet ihr Windows nun zunächst aktualisieren, um die neuesten Sicherheitsupdates zu erhalten. Im gleichen Vorgang findet Windows 10 auch passende, noch fehlende Treiber- und Hilfssoftware für eure Hardware.
  • Mithilfe des vorbereiteten Datenträgers (Abschnitt: Gerätetreiber) werden ggf. weitere Treiber und Software installiert (z.B. aktueller Grafikkartentreiber, Druckersoftware)
  • In der Einstellungen-App könnt ihr das weitere Aussehen und Verhalten von Windows nach euren Vorlieben einstellen.
  • Ob für alle angeschlossenen Geräte Treiber installiert wurden, kann im Geräte-Manager geprüft werden. Es ist wichtig, dass die angezeigte Hardware korrekt eingerichtet ist, damit alle Funktionen auch wie gedacht genutzt werden (z.B. Stromsparprofile, Tastaturlayouts). Dazu im Startmenü „Geräte-Manager“ eingeben.

Das war’s soweit zum Thema. Wenn ihr noch Fragen zum Beitrag, zur Installation oder weiteren Einrichtung von Windows 10 habt, hinterlasst doch einen Kommentar!

ASUS Strix Vega 64 – Undervolting & OC in der Praxis

In dieser dreiteiligen Beitragsreihe beschäftige ich mit Kühlung und Performance meiner Asus ROG Strix Vega 64 OC 8GB und lote aus, was sich leistungstechnisch noch verbessern lässt. Da die AMD Vega-Serie viel Abwärme erzeugt, ist auch die Kühlung ein wichtiges Thema. Im ersten Teil habe ich mit damit befasst, ob ein Tausch des Wärmeleitmaterials zu einem effizienteren Wärmeabtransport führt. Hier seht ihr, wie ihr mit einer Lüftermodifikation die Karte leiser machen könnt…

tl;dr In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ich meine ASUS Strix Vega 64 Schritt-für-Schritt mit AMD Wattman untertaktet und so die Leistung verbessert, Stromverbrauch und Hitzeentwicklung gleichzeitig reduziert habe.

Ein gängiges Verfahren zur Verbesserung der Hardwareleistung oder Effizienz ist das sogenannte Undervolting, welches auch bei anderen Grafikkarten oder Prozessoren Anwendung findet. Die Idee dahinter scheint zunächst recht simpel: Durch eine gezielte Reduzierung der Versorgungsspannung (mV) wird die Leistungsaufnahme ( w) und damit die maximale Rechenleistung (Taktrate) der Grafikkarte beschränkt bzw. gesenkt, gleichzeitig – am anderen Ende der Gleichung sozusagen – hat dies einen reduzierten Stromverbrauch und eine geringere Abwärme zur Folge. Nun hat die AMD Vega 64 die Eigenart, dass u.A. aufgrund des hohen Strombedarfs sehr viel Abwärme unter Last entsteht und die Grafikkarte schnell an ein Temperaturlimit kommt, an dem sie sich selber in der Leistung bremst, um sich nicht zu überhitzen (sog. thermal throttling). Wenn ihr mehr über die Vega-Grafikkarten erfahren wollt, empfehle ich euch diesen Artikel von PCGH.

In der Praxis erweist sich das Untertakten dann allerdings als etwas komplizierter wie gedacht, was zum einem daran liegt, dass es verschiedene Ansätze und Meinungen zum Vorgehen selbst gibt, sowie zum anderen dass jede Grafikkarte materialbedingt unterschiedlich auf das Untertakten reagiert („silicon lottery“). Wer sich für das Thema interessiert, kann sich in verschiedenen Foren stundenlang über dutzende Seiten in das Thema einlesen. [1] [2] [3]

Nach meinen Recherchen und dem Test bei meinem ASUS-Modell scheint es bei den konventionellen luftgekühlten Varianten der Vega-Generation (egal ob AMD Referenzdesign oder Subvendor) nahezu unmöglich, durch ein konventionelles Übertakten (Erhöhung der Taktrate und oder der Versorgungsspannung) noch großartig mehr Leistung herauszuholen, da vor dem Erreichen des Zieltaktes bereits thermal throttling stattfindet und die Karte sich selbst wieder ausbremst.

Bevor ich nun ins Detail gehe, möchte ich euch zunächst meine ersten Ergebnisse aus der 3D Mark TimeSpy DirectX 12 Benchmark zeigen: Mit reduzierter Spannung konnte ich 6% höhere Benchmarkergebnisse erzielen, bei gleichzeitig 18% geringerem Stromverbrauch, reduzierten Temperaturen und somit geringeren Lüftergeräuschen. Das zeigt, welches Optimierungspotential selbst noch in der Custom-Variante der Karte steckt.

Weitere Daten am Ende des Beitrags

Los geht’s: AMD Wattman, ASUS GPU Tweak II oder OverdriveNTool

Für den Vorgang solltet ihr die aktuellen Adrenalin 2019 Treiber mit der Radeon Settings App installiert haben (das Catalyst Control Center nicht installieren!), welche ihr von der offizellen AMD Webseite herunterladen könnt. Wollt ihr den Treiber sauber installieren oder es gibt Probleme bei der Einrichtung, schaut euch meinen Beitrag von 2018 an. Außerdem benötigt ihr ein Programm zur Protokollierung der Hardwareparameter wie hwinfo (kostenlos) sowie mindestens ein Benchmark-Programm, um die Grafikkarte richtig ins Schwitzen zu bringen. Ich habe im Beitrag 3DMark, Unigine Superposition sowie Geeks3D Furmark (größerer Download, allesamt kostenlos) benutzt.

Bevor wir anfangen, solltet ihr euch bewusst sein, dass ihr durch das Über-/Untertakten womöglich eure Herstellergarantie verliert, die Karte bei fehlerhafter Anwendung sogar beschädigt werden könnte. Ihr folgt dieser Anleitung auf eigenem Risiko!

Mit den offiziellen AMD-Treibern unter Windows 10 gibt es derzeit einen Bug, der dafür sorgt, dass nach einem Neustart das Wattman Energieprofil nicht automatisch übernommen wird. Das liegt an der Windows 10 Schnellstartfunktion. Dieses Feature kann in der Einstellungen-App unter System und Sicherheit / Energieoptionen / Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll deaktiviert werden. Insofern euer Rechner über eine SSD verfügt, sollte dies beim Starten höchstens einige Sekunden Unterschied machen.

Ich möchte euch drei verschiedene Programme vorstellen, welche sich zum Undervolting eignen. Zum einen AMD Wattman (enthalten in den Adrenalin-Treibern), das offizielle OC-Tool von AMD, welches ich im Folgenden auch verwenden werde, da es recht einfach zu bedienen ist und man am meisten Unterstützung im Internet dazu findet. Manchmal kommt es allerdings zu Programmabstürzen. Außerdem gibt es von ASUS selbst das Tool GPU Tweak II, welches im Prinzip in einer sehr kompakten Form die gleichen Optionen bietet wie Wattman, ich finde es allerdings etwas unübersichtlich. Und dann gibt es noch das OverdriveNTool, welches sich sehr minimalistisch aber dafür flott und übersichtlich präsentiert. Der Vorteil dieses Programms ist, dass sich die stabilen Einstellungen zum Schluss in die Registry schreiben lassen und somit permanent bestehen bleiben. Welches der Programme ihr für das Austesten der Parameter letzten endlich benutzt, ist egal.

Einstellungen, Stresstest, Benchmark – wiederholen

Schauen wir uns dafür Wattman einmal etwas genauer an. Über die installierte Radeon Settings App klicken wir auf den Reiter „Spiele“, dann „Globale Einstellungen“. Dort aktivieren wir das HBCC-Speichersegment für etwas mehr Leistung ohne Risiko [4] und wechseln dann auf den Reiter „WattMan Global“ und bestätigen.

Im oberen Bereich seht ihr die verschiedenen Tuning-Profilvorlagen, wobei „ausgewogen“ die Vorgabe ist. Ihr solltet nun zunächst mit hwinfo64 im Hintergrund die heruntergeladenen Benchmarks durchlaufen lassen (Hinweis: 3DMark startet unter Umständen nicht richtig, wenn Radeon Settings noch geöffnet ist) und euch die Ergebnisse, sowie die maximale Taktrate der GPU und des VRAM, Core Power Draw und die Temperaturen für den späteren Vergleich notieren. Nun wechseln wir im Profil auf „benutzerdefiniert“ und „manuell“. Die Regler werden freigeschaltet. Es gibt eine Anzeige für den GPU Takt sowie für den VRAM Takt. Die Vega arbeitet mit sogenannten „Power-States“, auch „P-States“ oder einfach nur „ZUSTAND x“ genannt. Das sind die verschiedenen Leistungs- bzw. Booststufen welche die Karte je nach Anforderung durchschaltet bzw. zu erreichen versucht.

VRAM

Bevor wir uns aber mit den eigentlichen GPU-Spannungen befassen, modulieren wir zunächst die Spannung und den Takt des Videospeichers (VRAM), da dessen Versorgungsspannung eine Art Unterlimit für die Spannung von P-State 6 und 7 der GPU bildet („voltage floor“), wie ich nach längerer Recherche herausgefunden habe. [5]

Die ASUS Strix Vega 64 taktet den VRAM mit 945 MHz. Ich konnte den Speichertakt auf bis zu 1050 MHz (+95 MHz) anheben und anschließend die Versorgungsspannung von 1100 MHz auf bis zu 980 mV senken (-120 mV), ohne dass es Probleme gab. Ich empfehle euch, in maximal 50er Schritten zu arbeiten. Das heißt, Änderung übernehmen, ggf. in einer Profilvorlage speichern, damit diese bei einem Absturz nicht verloren gehen. Nun mit Furmark einen kurzen Stresstest (ca. 2min) in Desktopauflösung, Fenstermodus mit 8xAA starten.

Im Stresstest von Furmark sehen wir, ob die Grafikkarte die neuen Spannungseinstellungen akzeptiert und auf die jeweils höchsten P-States wechselt, ohne dass es zu Abstürzen kommt

Packt die Grafikkarte die Einstellung nicht, stürzt der Treiber ab – ggf. wird der Bildschirm kurz schwarz – anschließend werden von Wattman wieder die Standardoptionen geladen. Bei mir hat sich die Radeon Settings App dabei öfters aufgehängt, ich musste Sie im Task-Manager neu starten. Wer nicht jedes Mal alle Parameter neu eingeben will, sollte das Profil zwischendurch speichern.

Kommt es zum ersten Absturz (können im Falle des VRAM auch Bildfehler oder Artefakte im Spiel / Benchmark sein), solltet ihr euch in kleineren 10 mV Schritten vorarbeiten, bis ihr den letzten stabilen Takt gefunden habt und dann wieder -10 mV zur Sicherheit zurückgehen. Die Prämisse beim Undervolting ist ja nicht, die Taktfrequenz stark zu erhöhen, sondern zu prüfen, wie viel mit der reduzierten Versorgungsspannung noch möglich ist. Alleine durch die Feinabstimmung des VRAMs konnte ich im Setting mit Furmark die FPS um 5 Punkte steigern. Bleibt die Vega stabil, solltet ihr nun die 3DMark TimeSpy DirectX 12 sowie die Unigine Superposition Benchmark (1080p Ultimate) durchlaufen lassen, um der Karte alles abzuverlagen und die Spitzenwerte in hwinfo64 zu messen.

GPU

Wenden wir uns nun der GPU zu: Im Reiter „Lüfter und Temperatur“ setzen wir die Leistungsgrenze auf + 50 % (wichtig!) und schalten bei „GPU“ auf manuelle Spannungssteuerung. Da die Versorgungsspannung die erreichte Taktrate maßgeblich beeinflusst, lassen wir die Frequenzsteuerung auf „automatisch“. Werfen wir nun einen Blick auf die verschiedenen P-States. Wichtig bei der Versorgungsspannung ist, dass die Werte von P6 und P7 nicht niedriger als die oben eingestellte VRAM-Spannung sein dürfen bzw. können. Außerdem sollte zwischen den einzelnen P-States immer ein Abstand von ca. 50 mV liegen!

Während in den letzten von ASUS veröffentlichten Treibern (18.10) nur die P-States 6+7 verstellbar sind, gibt es in den aktuellen Treiber von AMD dort keine Einschränkung, zudem lassen sich mehr Details bei der Lüftersteuerung verändern. Ihr profitiert also von den aktuellen Treibern.

Auch hier solltet ihr mit den gleichen Prinzip wie zuvor beim VRAM vorgehen, zunächst im -50mV Schritten reduzieren und stresstesten, bis es zum ersten Absturz kommt. Anschließend in 10mV Schritten feinabstimmen und eine ausführliche Benchmark-Runde durchlaufen lassen! Ich konnte pro P-State die Versorgungsspannung um ganze -100mV senken. Besonders interessant dabei war zu beobachten, dass die Karte im ausgewogenen Profil in der Benchmark maximal 1492 MHz erreichte (laut Hersteller bis zu 1630 MHz Boosttakt möglich), während ich mit der Undervolting-Konfiguration auf 1628 MHz komme (ohne manuelle Erhöhung der P-State Frequenzen!).

Zusammenfassung und Fazit

Habt ihr ein stabiles Setting für alle Parameter gefunden und die Benchmarks bestanden, solltet ihr noch einige anspruchsvolle Spiele starten (z.B. Witcher 3) und die Werte mit hwinfo64 protokollieren, da dies noch einmal eine andere Situation für die Hardware darstellt, als die reine Benchmark-Belastung.

Ich fasse nun zusammen, was ich durch das manuelle Untertakten meiner ASUS Strix Vega 64 erreichen konnte:

  • Die maximale GPU Taktrate unter Last hat sich auf 1628 MHz (+136 MHz) erhöht, bei gleichzeitig reduzierter Versorgungsspannung.
  • Der VRAM taktet bei 1050 MHz (+95 MHz), bei reduzierter Versorgungsspannung.
  • Der Strombedarf der GPU (nicht der gesamten Karte) ist im Vergleich zu den Voreinstellungen um 36 Watt (18%) gesunken.
  • Die Spitzentemperaturen von GPU und VRAM sind auf maximal 80*C (-3) und 101*C (-14) gefallen*****.

Undervolting lohnt sich im Falle der ASUS Strix Vega 64 OC also definitiv. Selbst wenn die Leistung der Karte im voreingestellten Profil für die meisten Fälle mehr als ausreichen ist, werden die Verbesserung allein schon die Lebensdauer der Karte – durch die reduzierten Temperaturen – verbessern, sowie den Stromverbrauch des PCs reduzieren und damit den Geldbeutel schonen. (Was nützt schon die Wahrung der Garantie, wenn die Karte nach 2 1/2 Jahren einen Hitzeschlag erleidet?) Wenn man erst einmal alle Vorbereitungen getroffen und sich etwas mit den benötigten Programmen auseinander gesetzt hat, geht der Prozess auch recht schnell von der Hand, lediglich das „durchbenchen“ der verschiedenen Konfigurationen nimmt etwas Zeit in Anspruch, die allerdings keine Aufmerksamkeit erfordert und mit anderen sinnvollen Tätigkeiten gefüllt werden kann.

Gefühlt laufen die Lüfter der Grafikkarte mit dem UV-Profil beim Spielen anspruchsvollerer Spiele (in meinem Fall Witcher 3) nun deutlich ruhiger und sind weniger wahrnehmbar. Wem das Ganze zu aufwendig oder risikobehaftet ist, kann es auch mit dem milderen „automatischen Undervolting“ versuchen, welches Wattman seit der 2019er Version anbietet. Dazu einfach in den Tuning-Profilen auf „benutzerdefiniert“ umschalten, automatisches Undervolting wählen und auf „Übernehmen“ klicken.

Es bleibt noch zu sagen, dass nicht jede Karte die gleichen Spitzenwerte erreichen wird können, zum Einen wegen der bereits erwähnten Sache mit der „silicon lottery“, zum Anderen aufgrund dem persönlichen Temperatursetting und der begleitenden Hardware im Rechner. Es bleibt also nur übrig, es zu auszuprobieren. Zusätzliches Übertakten ggf. sogar mit Erhöhung der Spannung (OC) habe ich bei meiner Grafikkarte übrigens gar nicht erst probiert, dazu wird die Grafikkarte einfach zu schnell zu heiß – ohne Wasserkühlung (LC) wird da nicht viel rauszuholen sein.

Ich biete euch hier mein Wattman UV-Profil zum Download an, falls ihr die gleiche Karte besitzt und ebenfalls euer Glück versuchen wollt. (Rechtsklick / „Speichern als …“ unter C:\Users\NAME\AppData\Local\AMD\CN) Theoretisch funktioniert der ganze Vorgang übrigens auch bei jeder anderen Vega, solange man sich beim Untertakten an den Ausgangswerten der Grafikkarte orientiert.

Übrigens: ASUS hat im Juni 2019 ein Firmware / BIOS Update für die Strix Vega 64 zur Verfügung gestellt (unter Utilities – weitere Downloads – BIOS UPDATE TOOL) welches das Zusammenspiel mit den Radeon-Treibern verbessern soll, in verschiedenen Foren wurde berichtet, dass die Karte danach ruhiger laufen soll. In meinem Fall konnte dieses Update allerdings nicht einspielen. Ich vermute, dass meine erst dieses Jahr erworbene Karte bereits mit der Software ausgestattet ist.

Die Ergebnisse im Detail

Damit ihr euch ein besseres Bild der Veränderungen machen könnt, habe ich meine Benchmark-Ergebnisse und Messungen hier in einer Tabelle festgehalten. Bitte beachtet außerdem die zusätzlichen *Angaben am Ende.

Benchmark @FHD
(Punkte / avg. FPS)
Unigine Superposition3D Mark Time Spy
(Grafikpunkte)
FurMark
Ausgewogen (19.x)
– 18.10*
– PB** (240W)
– SB (260W)
Turbo
Strom sparen
4332 / 32,4
4377 / 32,6
4353 / 32,6
4369 / 32,7
4345 / 32,5
4195 / 31,4
7140 / 44,2
7091 / 43,9


7050 / 43,6
6842 / 42,3
8121/135
8057/134


7706/128
7501/126
autom. UV*** (Wattman)4402 / 32,97225 / 44,78026/134
manuelles UV4572 / 34,2 7535 / 46,67971/133
SpitzenwerteGPU (MHz)VRAM (MHz)GPU / VRAM (*C)GPU Core Power (W )
Ausgewogen
– 18.10*
Turbo
Strom sparen
1492
1548
1573
1457
945
945
945
945
85 / 104
84 / 102
85 / 108
80 / 86
195
179
184
165
autom. UV (Wattman*) 154094586 / 103182
manuelles UV****1628105083 / 101159

(*) Der letzte von ASUS zur Verfügung gestellte Treiber ist der Radeon 18.10 Adrenalin Edition (2018), ich benutze den aktuellen Radeon 19.5.2 Adrenalin Edition (2019), welcher u.A. mehr Funktionen in Wattman bietet.

(**) Primäres BIOS, Powerlimit ohne HBM2 240W (BIOS-Switch zur Blende hin); sekundäres BIOS 260W. Ich konnte im Rahmen des UV keinen Leistungsunterschied zwischen den beiden Optionen ausmachen.

(***) automatisches Undervolting (Wattman) sowie das Ändern der P-States 0-5 ist in der von ASUS offiziell angebotenen Treiberversion nicht möglich. Ich verwende hierzu die aktuelle Adrenalin 2019 Version direkt von AMD.

(****) niedrigste stabile Spannung bei automatischer Frequenzregelung der P-States. P6: 1050 mv (1150 mv); P7: 1100 mv (1200 mv); HBM: 980 mv (1100 mv)

(*****) Die Temperaturen habe ich bereits mit den ausgetauschten Wärmeleitpads und -paste gemacht, der eigentliche Unterschied zum Hersteller dürfte also noch einmal + 3-6*C betragen.

Bildschirmflackern und -blitzen

Wie ich das Bildschirmflackern bei einem alten Laptop behoben habe.

Wenn der Bildschirm plötzlich anfängt zu flimmern, zu blitzen oder „Artefakte“ zu sehen sind, ist das normalerweise kein gutes Zeichen. Nachdem man eine Pause gemacht und ausgeschlossen hat, dass es an den eigenen Augen liegt (denn so sieht es das ArbSchG bzw. die BildscharbV §5 vor) stellt sich die Frage, hat der Computer einen Schaden? Ich hatte vor kurzem ein altes Dell Notebook von ca. 2011 vor mir, welches bereits direkt nach dem Einschalten immer wieder intermittierend weiß geblitzt hat. Gerade in einem solchen Ausmaß, dass man noch damit arbeiten konnte, es aber schon sehr irritierend für die Augen war. Es ist immer möglich, dass es an einem fehlerhaft installierten Grafikkarten-Treiber liegt, aber selbst eine saubere Neuinstallation brachte keine Besserung. Außerdem war da noch die Tatsache, dass das Flackern bereits direkt nach dem Einschalten, also noch vor dem tatsächlichen Booten von Windows auftrat. Das spricht in der Regel für einen technischen Defekt der Grafikeinheit oder Displays des Computers oder Laptops. Das kann zum Einen altersbedingt, aber auch durch Überhitzung der Hardware verursacht worden sein. Eine Reparatur lohnt sich bei so einem alten Gerät nicht, aber wenn man daran hängt und der Rechner flott läuft, möchte man sich auch nicht davon trennen, oder?

Es ist also ratsam, mit einem Belastungstest die Betriebstemperaturen zu überprüfen. Das geht zum Beispiel mit den kostenlosen Benchmarktool FurMark (für die Grafikeinheit) in Zusammenhang mit dem kostenlosen PC-Info Tool HWMonitor. Wie man dabei am besten vorgeht und welche Temperaturgrenzen gelten, habe ich in meinem Ratgeber Fehlerdiagnose unter Punkt VIII beschrieben.

In meinem Fall waren die Temperaturen des Notebooks unauffällig. Die Lüfter gereinigt und entstaubt habe ich trotzdem, aber das Problem blieb bestehen, was den Verdacht eines technischen Defektes erhärtete. Jetzt blieb eigentlich nur noch eine Sache, die ich bisher noch nicht in Betracht gezogen hatte, da das Flimmern sich nicht unmittelbar durch das Verändern der Bildschirmneigung (Bewegen der Scharniere) auslösen lies: Bei Notebooks führt das Display-Kabel normalerweise an den Scharnieren des Bildschirms vorbei. Es konnte also sein, dass sich durch das ständige Auf- und Zuklappen über die Jahre das Kabel gelöst haben oder beschädigt sein könnte. Es blieb also nichts anderes übrig, als das Notebook zu öffnen und den Anschluss zu prüfen.

Demontage

Mit einem handelsüblichen kleinen Schraubenzieher lässt sich so ein Laptop ohne weiteres in seine Einzelteile zerlegen. Zum Glück gibt es für viele Notebooks bereits Videoanleitungen zur Schritt für Schritt Demontage im Internet zu finden.

Nach der Entnahme des Akkus (ich hatte zuvor ein Backup gemacht!) begann ich zunächst, die rückseitigen Schrauben des Hauptgehäuses zu lösen. In der Regel lässt sich dadurch die Schale der Oberseite abnehmen, während hingegen die Hauptplatine auf der unteren Schalenhälfte mit weiteren Schrauben befestigt ist.

Unter der Tastatur und der oberen Abdeckung versteckt sich die Rückseite des Mainboards, hier mit einliegender Festplatte und DVD-Laufwerk. CPU und RAM sind von dieser Position nicht entnehmbar. (PS: Vor dem Schrauben immer vom Strom trennen! In diesem Bild hatte ich kurz gebootet um zu schauen, ob das Flimmern verschwunden ist)

Zuvor musste ich noch die Tastatur, welche durch einen Klickverschluss in der Oberseite des Gehäuses befestigt ist und den dazugehörigen Breitbandstecker lösen. Um die beiden Gehäusehälften gut trennen zu können hilft ein weiches Plastikwerkzeug mit einer flachen Kante, ähnlich einer Scheckkarte oder eines Schabers.

Bei manchen Notebooks befindet sich der Stecker des Displaykabels auf der in den Bildern nicht einsehbaren Seite des Mainboards, bei diesem Modell aber war es glücklicherweise an der Oberseite – oberhalb der Kühleinheit -befestigt und wand sich dann entlang der Scharnier-Abdeckung zum LCD-Display.

Gerade dieser Bereich des Kabels wird durch das ständige Auf- und Zuklappen am meisten belastet.

Nachdem ich das Kabel auf äußerliche Beschädigungen hin überprüft und keine Mängel festgestellt hatte, habe ich testweise den Stecker neu eingesteckt und das Kabel wieder ordentlich im Scharniergehäuse untergebracht. Anschließend im halb zusammengebauten Zustand eingeschaltet und siehe da – das unregelmäßige Flackern und Blitzen war verschwunden! Da ich zuvor die Bildfehler durch das Auf- und Zuklappen nicht erzwingen konnte, war ich zunächst nicht von dieser Ursache ausgegangen. Gleichzeitig war konnte ich nun auch ausschließen, dass die Hardware einen anderweitigen Defekt hatte. Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch die Scharnierschrauben des Displays, welche sich an der selben Stelle befinden auf beiden Seiten nachgezogen und das Scharnier geschmiert. Bereits bei mehreren Notebooks (vor allem von HP) waren ausgeleierte oder ausgebrochene Displayscharniere (durch Schwergängigkeit) die erste Mangelerscheinung.

Für die meisten Notebook-Hersteller gibt es im Netz (ich schaute auf eBay) Ersatzteile zu kaufen. So fand ich zum Beispiel Displaykabel ab 9€, ganze LCD-Displays ab 100€ und Displayscharniere ab 10€. Da sollte sich man sich aber zuvor Gedanken machen, ob sie der Tausch noch lohnt.

WLAN-Signal verbessern, schneller downloaden

tl;dr : Tipps und Anwendung finden sich unten im Beitrag ab „Lösungsmöglichkeiten“

Schnellstmöglich Downloaden und Surfen / Ruckelfreies Streaming / Niedrige Latenz bei Online Gaming

Wenn die WLAN-Verbindung wackelig ist und die Downloadgeschwindigkeit nicht dem entspricht, was man eigentlich erwarten sollte, kann das schon sehr nervenaufreibend sein, besonders wenn es mal schnell gehen muss. In diesem Beitrag möchte ich einige praktische Tipps aufzeigen die einem dabei helfen, das WLAN-Signal zu stabilisieren, zu verstärken, Verbindungsprobleme zu beheben und mit der richtigen Netzwerkkonfiguration die bestmögliche Übertragungsgeschwindigkeit herauszuholen. Gleichzeitig schaue ich mir auch einige fachliche Begrifflichkeiten zum Thema genauer an und habe dabei selber einiges dazugelernt!

Zunächst einige technische Details zur Funktion der heimischen Drahtlosverbindung.

  • Seit 1997 gab es mehrere WLAN-Funkstandards aus der IEEE-802.11 Familie, die unterschiedliche Sende- und Übertragungsleistungen aufweisen. Am aktuellsten und verbreitetsten  ist IEEE-802.11 b/g/n. Damit die Vorteile des jeweiligen Funkstandards ausgenutzt werden können, müssen sowohl Sender als auch Empfänger diesen unterstützen (wichtig z.B. bei älteren WLAN-fähigen Geräten).
  • Das Netzwerk wird auf einer bestimmten Frequenz bereitgestellt, typischerweise 2,4 oder 5,0 GHz. Die Zuhause gängige Frequenz 2,4 GHz ist in 14 Kanäle aufgeteilt. Jeder Kanal hat einen Frequenzabstand zum Nächsten (+5 Mhz). Die 5,0 GHz-Frequenz wiederum ist leistungsfähiger, darf aber nur in geschlossenen Räumen genutzt werden und wird eher im gewerblichen Bereich eingesetzt.
  • Je mehr WLAN-Netzwerke in der Umgebung den gleichen Sendekanal benutzen, desto mehr „Störgeräusche“ gibt es und die Übertragungsgeschwindigkeit nimmt ab. (Mehrfamilienhaus!) Manche Kanäle werden bevorzugt bzw. automatisch vom Router gewählt. Es ist meist möglich, mit dem Router auf einen anderen, weniger genutzten Kanal zu wechseln, wobei Kanal 9 und 10 von Mikrowellengeräten gestört werden können.
  • Die verfügbare Datenübertragungsbandbreite (in MHz) ist von der Anzahl der genutzten Antennen – und somit möglichen separaten Datenströmen – auf beiden Seiten abhängig ( Multiplikator x1-4).
  • Der tatsächliche Datendurchsatz von Anwendungen ist abhängig von der „Paketart“, da diese zwischen den Geräten wieder umgewandelt werden müssen. Normalerweise kann mit HTTP-Verbindungen eine höhere Übertragungsrate als mit VoIP erreicht werden.
  • Die Netzwerkkonfiguration in Windows wie voreingestellte Paketgrößen, die Anzahl gleichzeitiger Verbindungen und weitere Einstellungen beeinflussen ebenfalls den Datendurchsatz.

Die Infos stammen u.a. aus diesem sehr detailierten Wikipedia-Artikel.

Ist-Zustand erheben

Zunächst einmal wollen wir wissen, wie schnell die tatsächliche Datenübertragung momentan stattfindet, gemeint ist also die technisch zur Verfügung gestellte Bandbreite unter Berücksichtigung der Faktoren wie WLAN-Signalstärke, Rechnerleistung und -konfiguration. In meiner Testumgebung nutze ich einen gewöhnlichen DSL-Anschluss mit FRITZ!BOX Router, in dessen WLAN-Netz PC, Notebook und Smartphone eingehängt sind. Um eventuelle Bremsen ermitteln zu können, ist es sinnvoll, drei Bereiche getrennt zu analysieren:

(W)LAN-Signal und Übertragungsrate

Zunächst öffnen wir über das Tray-Symbol rechts unten oder die Systemsteuerung\Netzwerk und Internet\Netzwerkverbindungen und schauen uns die angegebene Signalqualität (die klassischen Balken) und Übertragungsrate für das Gerät an. Entspricht das der zu erwartenden Nennleistung, oder kann die Hardware eigentlich schneller?

Im Benutzermenü eures Routers (bei der FRITZ!Box via Browser unter „fritz.box“ erreichbar, bei DLINK Routern (z.B. Unity-Media über „192.168.0.1„) könnt ihr je nach Software weitere Details zum WLAN-Netzwerk herausfinden. Auf welcher Frequenz, Kanal und mit wie vielen Antennen wird das Netz zur Verfügung gestellt? Wie viele weitere Netzwerke sind in der Umgebung und belegen den gleichen Kanal?

fritzboxwlan

fritzboxwlanapp

Falls ihr ein Notebook habt oder bereit seit, euren PC zu bewegen, ist es ebenfalls sinnvoll, die Signalstärke im gesamten Wohnbereich zu kartieren, um „Funklücken“ ausfindig zu machen. Dazu gibt es kostenlose, sogenannte „Mapping-Tools“, welche die Signalstärke aufzeichnen. Das ist heutzutage auch bequem mit dem Smartphone zu erledigen. Zum Beispiel mit den kostenlosen Apps FRITZ!App WLAN oder WifiAnalyzer (im Google Playstore), unter Windows mit WirelessNetView. So erfahrt ihr, wo das Signal besonders gut ist oder es Lücken aufweist.


Anschlussgeschwindigkeit

DSL, Kabel oder ISDN? Hier messen wir die tatsächliche maximale Down- und Uploadgeschwindigkeit eures zur Verfügung gestellten Internet-Anschlusses. Für diesen Test solltet ihr euer Gerät direkt per LAN-Kabel mit dem Router bzw. Modem verbinden bzw. auf eine sehr gute WLAN-Verbindung achten. Führt die Tests mehrmals, am besten zu verschiedenen Tageszeiten durch. Es bieten sich zwei Webseiten an, welche dies testen:

https://www.wieistmeineip.de/speedtest/

https://breitbandmessung.de/

Vom Provider werden bei Vertragsanschluss in der Regel Angaben in kbits gemacht, also zum Beispiel „50.000er (kbit/s) DSL-Leitung“ interessant ist für uns aber vor allem die praktische Downloadrate in kilobytes/Sekunde. Zum Vergleich: 1 kilobyte =  8 kilobit. Zum Umrechnen wird durch den Faktor 8 geteilt (byte), also entspricht eine 50.000er Leitung der theoretischen Leistung von 6250 kbyte/s (6,3 Mb/s) downstream. Diese Werte werden allerdings selten erreicht.

Konntet ihr trotz optimaler Testbedingungen (LAN-Anschluss, mehrere Tests zu verschiedenen Zeiten, ..) nicht die vertraglich vereinbarte Bandbreite nutzen, kann es sinnvoll sein, den Internetprovider diesbezüglich zu kontaktieren. Auch ist unter Umständen eine Sonderkündigung möglich. Weitere Infos hier bei teltarif und netzpolitik.

Computerleistung

Als letztes schauen wir uns noch unser Testgerät an. Bei Notebooks können wir mit der Suche der Serien- bzw. Modellnummer in Google den verwendeten Netzwerkchip herausfinden. Bei PCs kommt es jetzt darauf an, ob ihr z.B. eine PCI-WLAN-Karte installiert habt, eine WLAN-Stick benutzt usw. Weitere Details findet ihr unter „Netzwerkadapter“, wenn ihr den Geräte-Manager in der Systemsteuerung öffnet oder euch die Netzwerkadapter unter Systemsteuerung\Netzwerk und Internet\ anschaut.

  • Welchen 802.11-WLAN-Standard und Frequenzen unterstützt mein Netzwerkadapter?
  • Wenn extern: Wie viele Antennen sind verfügbar?
  • Ist der Netzwerkadapter für mein Betriebssystem optimiert und der Treiber aktuell?
  • Wenn ihr einen WLAN-Stick nutzt: Unterstützt dieser USB 3.0 und die aktuellen Funkstandards?
  • Ist der Rechner leistungsfähig genug, um große Datenmengen aus dem Internet verarbeiten zu können? (Viele offene Tabs, HD-Inhalte usw.)

Lösungsmöglichkeiten

Nun da wir einige Informationen über unser WLAN gesammelt haben, schauen wir uns mögliche Maßnahmen und Tipps an, um die drei getesteten Bereiche zu optimieren und so die Datenübertragung zu steigern.

Die richtige Position des Routers

router_paint

…ist ausschlaggebend für eine starke WLAN-Verbindung und hohen Datendurchsatz. Mithilfe einiger Messung konntet ihr sicher schon Schwachstellen in der Wohnung ausfindig machen und die Daten als Referenz benutzen. Außerdem findet ihr im Handbuch eures Routers (Google!) einige Angaben zur optimalen Aufstellung:

  • Den Router nicht in eine Zimmerecke stellen
  • Nicht direkt neben oder unter
    ein Hindernis oder einen Metallgegenstand (Schrank, Heizung, …) stellen
  • Dicke und feuchte (Bad, Küche) Wände und Decken schwächen das Signal erheblich ab
  • Mikrowellengeräte sowie Lautsprecher, DECT- und Bluetooth-Geräte in der Nähe können (je nach WLAN-Kanal) das Funknetz stören
  • Die Ausrichtung der Antenne(n) kann ebenfalls das Signal beeinflussen

WLAN-Eigenschaften anpassen

Wir können einige Einstellungen des Funknetzwerkes variieren, um zu sehen, ob sich dadurch eine Steigerung des Datendurchsatzes erreichen lässt. Dazu navigieren wir zur Einstellungsseite unseres Routers (wie siehe oben) und öffnen die WLAN-Einstellungen:

  • Prüfen, ob die favorisierten Geräte den schnellen n-Standard auch nutzen (falls technisch verfügbar)
  • Den Funkkanal manuell auf einen anderen der insgesamt 14 verfügbaren Kanäle wechseln. Dabei beachten: Kanal 9 und 10 sind weniger genutzt, aber besonders Störanfällig. Kanal 1, 6 und 11 sind am empfehlenswertesten.
  • Testweise ins 5 GHz-Netz wechseln, falls möglich. Dieses ist weniger Störanfällig, die Kanalwahl entfällt und die Leistung kann höher sen. Achtung: Alle zu verbindenden Geräte müssen den Standard unterstützen!
  • Alle mit dem WLAN verbundenen Geräte teilen sich die verfügbare Bandbreite. In der Regel lässt sich die allgemeine Geschwindigkeit verbessern, wenn unnötige Geräte abgemeldet werden. Bei der FRITZ!BOX lässt sich für verbundene Geräte auch die Bandbreite limitieren (z.B. beim Gastzugang).
  • Die Energiesparfunktionen des Routers prüfen

Antennen nachrüsten

Mehr Antennen bei Sender und Empfänger bedeuten einen höheren Datendurchsatz. Während bei günstigeren Routern, Notebooks und Smartphones die WLAN-Antenne in der Regel fest verbaut ist, gibt es bei Routern mit externer WLAN-Antenne oder PCs mit WLAN-Karte manchmal die Möglichkeit, noch weitere Antennen anzubringen. Prüft in diesem Fall eure Hardware auf freie Steckplätze, die Antennen gibt es günstig im Computerladen oder im Internet zu kaufen.

Das WLAN-Kabel

wlanantenne1

Kein Scherz, gibt’s wirklich. Zumindest lässt sich so bei einem stationären PC der Empfang verbessern: Gemeint ist ein 1m/3m Sat/Koaxial Verlängerungskabel für den WLAN-Antennenanschluss. Wenn also der PC mit der WLAN-Karte oder der Router in einer ungünstigen Position im Zimmer untergebracht ist (z.B.Antennen hinten am PC, in der Ecke, hinter einem Schrank), lässt sich so ohne großen Aufwand mit diesen die Position der Antenne(n) optimieren und somit die Signalstärke verbessern.

Nutzt ihr einen USB-Surfstick, könnt ihr es auch mit einem USB-Verlängerungskabel versuchen. Dabei solltet ihr allerdings auf die USB 3.0 Unterstützung achten, um den höchsten Datendurchsatz zu erreichen.

Einen eigenen Antennenverstärker basteln

Ein weiterer Weg, mit Hausmitteln das WLAN-Signal zu verbessern. Mit wenig Aufwand kann aus Alufolie eine Aufsteckvorrichtung für die Antenne gebastelt werden. Eine Anleitung dazu mit herunterladbarer Schablone gibt’s zum Beispiel bei Chip Digital (Achtung: Beim Download „manuell“ wählen, sonst holt ihr euch einen Downloader auf den PC!).

Eine etwas ausführlichere und professionellere Anleitung zum Bau von WLAN-Richtantennen mit Hausmaterialien (z.B. Dosen) gibt es im heise c’t Magazin online.

Einen Repeater kaufen

Kommt ihr trotz aller Tipps mit dem WLAN-Signal nicht ins nächste Stockwerk, ist es wohl am einfachsten und günstigsten, einen Repeater zu kaufen. Einmal verbunden, strahlt er das gleiche Netz wieder aus und erhöht so die Gesamt-Reichweite, die Einrichtung ist in der Regel schnell und unkompliziert. Mehr Infos dazu hier bei winfuture.

Auch Powerline-Adapter für die Übertragung über die Steckdose können in Betracht gezogen werden.

Kompatibilität und Netzwerktreiber

Ich hatte mir vor nicht allzu langer Zeit eine PCI-WLAN Karte von DLINK für meinen PC erworben, die für alle Windows-Versionen, inklusive Windows 10 ausgeschrieben war. Im Nachhinein hatte ich dort allerdings trotz reibungsloser Treiberinstallation (erst durch Windows Update, dann von der Seite des Herstellers) erhebliche Probleme mit der Stabilität und Stärke des WLAN-Signals. Stellte sich heraus, dass diese Karte durchaus schon einige Jahre auf dem Markt war und mit Windows 10 zufällig so seine Probleme hat. Unter Windows 7 hatte ich dann ein viel besseres und stabileres Signal. In dem Fall hätte ich vorher nach Erfahrungen mit der Karte und Windows 10 googlen sollen!

Sogenannte Gerätetreiber stellen eine Verbindung zwischen dem Betriebssystem und der Hardware her und ermöglichen der Software, alle Funktionen des Gerätes zu nutzen. Eine Aktualisierung des Drahtlos-Netzwerktreibers kann Fehler beheben, die Unterstützung für neuere Geräte verbessern und manchmal sogar den Empfang verbessern. Es ist also empfehlenswert, gelegentlich nach Treiberupdates Ausschau zu halten.

Bei Notebooks oder einem Fertig-PC empfiehlt es sich, zunächst einmal auf der Download-Seite des Herstellers nach aktuelleren Treibern zu schauen (z.B. Asus, Acer, Lenovo, HP, …), dazu benötigt ihr lediglich die genaue Modellnummer eures Gerätes.

Auch über Windows Update lassen sich Treiber aktualisieren. Windows 10 macht das sowieso – ob man will oder nicht – und unter Windows 7 sind diese bei der manuellen Update-Suche (Systemsteuerung / Windows-Update) unter „Optionale Updates“ zu finden. Wenn ihr Probleme mit dem Treiber habt, kann es hilfreich sein, den Treiber aus WU oder vom Hersteller testweise auszutauschen.

Manchmal gibt es für ein Notebook-Modell mehrere verschiedene Treiber – je nach verbautem Chip – in diesem Fall oder wenn ihr selber nach Hardware-Treibern suchen wollt, benötigt ihr die genaue Hardware-Kennung des verbauten WLAN-Chips bzw. der PCI-Karte. Diese findet ihr im Geräte-Manager von Windows (über die Systemsteuerung / System / oder Rechtsklick auf das Startmenü-Symol).

Alternativ könnt ihr auch ein kostenloses Info-Programm wie Speccy nutzen.

Optimale Netzwerkeinstellungen

Ein Punkt, der in den letzten Jahren dank immer schnellerer Hardware etwas untergegangen ist, aber meiner Meinung nach immer noch unterschätzt wird. Wie Anfangs erwähnt gibt es auf Software-Ebene eine Reihe an verschiedenen Netzwerk-Parametern, welche die Datenübertragungsgeschwindigkeit beeinflussen können. Gemeint sind Faktoren wie die Behandlung und Priorisierung von Datenpaketen, Anzahl gleichzeitiger HTTP-Verbindungen, Cachelimits und vieles mehr. Diese Werte lassen sich manuell nachbessern, oder praktischerweise mit einem kostenlosen Tool wie dem bekannten SG TCPOptimizer.

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Die Anwendung des Tools ist eher gedacht für ein Szenario mit gleichbleibenden WLAN-Eigenschaften. Die Anwendung ist denkbar einfach: Zunächst im Reiter „MTU“ den gerätespezifischen Latenzzeit-Wert ermitteln, danach auf der Hauptseite im oberen Schieberegler die verfügbare Anschluss-Geschwindigkeit auswählen. Auf Wunsch „Alle Netzwerkadapter modifizieren“, unten auf „optimal“ klicken und den gemessenen MTU-Wert eintragen. Die vorgeschlagenen Änderungen übernehmen und das System neu starten. (Ein Backup der ursprünglichen Einstellungen wird automatisch angelegt, ihr müsst die Datei aber selbst irgendwo aufbewahren!) So lassen sich meiner persönlichen Erfahrung nach immer noch einige kb/s zusätzlich bei der Download-Geschwindigkeit herausholen.

Computerleistung

Ein langsamer, unaufgeräumter und träger Rechner kann ebenfalls die Internetgeschwindigkeit und das Laden von aufwendigen Online-Inhalten (aufwendige Scripts, große Dateien, HD-Medien) negativ beeinflussen. Wie ihr euren PC aufräumt und beschleunigt, habe ich in diesem verständlichen zweiteiligen Beitrag beschrieben. Reinschauen lohnt sich!

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Im Hintergrund laufende Downloader und Updater (von Browser, Spieleclients, Java usw.) können ebenfalls ungefragt Bandbreite belegen und so die Internetgeschwindigkeit ausbremsen. Windows 10 lädt sowieso ungefragt Updates herunter, hier solltet ihr auch das Teilen von Updates (also nicht nur Download, sondern Upload an andere Rechner) in den Systemeinstellungen deaktivieren.

Wird beim Surfen im Browser jede Menge Werbung eingeblendet, verzögert das den Seitenaufbau zum Teil auch erheblich, kann den Browser ausbremsen und erhöht den Traffic. Deswegen empfiehlt es sich generell, auch aus Sicherheitsaspekten, einen Werbeblocker wie uBlock Origin (verfügbar für Firefox, Chrome, Opera, Vivaldi) zu nutzen und diesen nur auf Seiten, welche es zwingend erfordern oder die man unterstützen möchte, zu deaktivieren.

Windows 7 Installation unter AMD Ryzen und USB 3.0

Ich habe mich aus verschiedenen Gründen dazu entschieden, bis zum Ende des offiziellen Support-Zeitraums (erstes Quartal 2020) nun doch noch Windows 7 auf meinem aktuellen Desktop-PC mit einem AMD Ryzen 5 – auf einem MSi Tomahawk Mainboard mit gängigem B350-Chipsatz – zu nutzen. Während dem Installationsprozess habe ich feststellen müssen, dass einem da von verschiedenen Seiten erhebliche Steine in den Weg gelegt werden. Unter anderem lässt sich das Setup nicht ohne weiteres starten und Microsoft sperrt die neuere Prozessor-Generationen (AMD Zen, Intel Kabylake, ..) ganz einfach von den Updates aus…

w7_ryzen_setup01.png

In diesem Beitrag berichte ich also von meiner Erfahrung mit der Installation von Windows 7 mit einem aktuellen Ryzen-Prozessor. Ihr erfahrt, wie ihr…

  • Das Windows 7 Setup mit den erforderlichen Treibern auf einem USB-Stick einrichtet
  • USB 3.0 – Geräte wie Maus und Tastatur während der Installation nutzen könnt
  • Ihr Windows 7 ins aktuelle UEFI Bootschema mit GPT-Partitionstabelle einbindet
  • Windows Updates trotzdem freischalten und herunterladen könnt

wichtigachtung Ihr benötigt für die Installation ein ISO-Abbild der Windows 7 64 Bit Setup-DVD (gibt’s kostenlos z.B. bei Microsoft oder heise), einen gültigen Product Key, das kostenlose Packprogramm 7-Zip sowie einen USB-Stick mit mindestens 8GB Speicherplatz. Außerdem solltet ihr unbedingt vor Beginn eine Sicherung der Eigenen Dateien durchführen und einige Sachen vorbereitend herunterladen. Weitere Info’s zur Vorbereitung gibts hier im Installations-Guide…

Übrigens: Prüft zunächst, ob es in eurem UEFI-Setup (Hotkey-Hinweis unmittelbar nach Einschalten beachten) eine „legacy“ USB-Funktion gibt bzw. sich USB 3.0 deaktivieren und damit die Windows 7 Installation starten lässt. Wenn ihr noch eine alte PS/2-Maus und den dazugehörigen Anschluss habt, könnt ebenfalls euer Glück versuchen!

Windows 7 und USB 3.0

Nun ist es so, dass Windows 7 nativ ohne Gerätetreiber keine USB 3.0 Anschlüsse unterstützt, die aktuellen Chipsätze und Mainboards allerdings fast ausschließlich nur noch solche besitzen. Das hat zur folge, das beim Booten der Windows 7 Setup DVD die Geräte zunächst nicht nutzbar sind. Außerdem kann es bei fehlenden Southbridge-Treibern spätestens bei der Festplattenpartitionierung zu der Fehlermeldung „Nicht unterstütztes CD/DVD Laufwerk erkannt…“ kommen, woraufhin die Installation abgebrochen werden muss. Der einzigste Weg ist also, die Treiber entweder von Anfang in die Setup-DVD/USB zu integrieren, oder diese direkt im Rohformat (Treiber.inf) auf einem separaten Medium bereit zu halten (USB funktioniert nicht!) Ich habe mich für ersteres entschieden…

USB-Installationsmedium erstellen und Treiber integrieren

Da wir die passenden USB/Chipsatztreiber ins Setup integrieren müssen, ist es das Einfachste, ein angepasstes Setup auf einem USB-Stick zu erstellen. Das spart Zeit und außerdem kann das Setup im Nachhinein noch einmal angepasst werden, wenn es nicht gleich funktioniert.

Methode 1: Tool des Herstellers nutzen

In meinem Fall mit MSi habe ich Glück gehabt: MSi bietet für seine aktuellen Motherboards ein „MSi Win 7 Smart Tool“ an (Download hier im MSi Forum im ersten Post).

Nach der Installation des Tools entpacken wir zunächst die Windows 7 Setup ISO mithilfe von 7-Zip in einen Ordner.

msismarttool

Dann starten wir das MSi Smart Tool und geben diesen Ordner als Quellordner an. Nun können wir wählen, ob das Tool direkt einen USB-Stick vorbereiten soll, oder nur zunächst eine neue Setup-Datei erstellen soll. Anschließend haken wir noch alle zusätzlich zu integrierenden Treiber an und erstellen das Abbild auf Wunsch direkt auf den USB-Stick, fertig. Fahrt an dieser Stelle direkt unten bei der Einrichtung fort.

Für INTEL Chipsätze und ASUS Mainboards gibt es ebenfalls ein solches Setup-Tool.

Methode 2: Selber machen

usbrufusWenn es kein passendes Programm dafür gibt (siehe Methode 1), können wir USB/Chipsatztreiber auch eigenständig integrieren. Das ist allerdings etwas zeitaufwendiger und bedarf einiger Arbeitsschritte. Auch hier gibt es verschiedene Herangehensweisen.

Zunächst erstellen wir uns mit dem kleinen, praktischen Tool Rufus einen bootfähigen Windows Setup USB-Stick. Dazu benötigen wir wieder das Windows Setup ISO-Abbild und einen USB-Stick mit mindestens 8Gb Speicherkapazität. Die Bedienung  des Programms ist selbsterklärend: USB-Stick auswählen, „Startfähiges Laufwerk erstellen“ anwählen und die Windows-Setup-ISO einbinden, starten.

Außerdem benötigen wir die passenden USB-Treiber für den Chipsatz des Motherboards. In der Regel gibt es die nicht separat, sondern ihr müsst den aktuellen, kompletten Chipsatztreiber von der Download-Webseite des Mainboard-Herstellers oder vom Chiphersteller (AMD, Intel) direkt herunterladen, bei Notebooks ist es der Vertreiber (z.B. DELL, HP).  Google hilft!

Vorbereitung

In den nächsten Schritten entpacken wir das Treibersetup und extrahieren die USB-Treiberdateien. Wir benutzen Funktionen der Eingabekonsole (cmd).

1. Zunächst erstellen wir uns einem Arbeitsordner „w7“ und darin zwei Unterordner mit den Namen „mount“ und „treiber“. Der Name der Ordner ist egal, muss aber später bei den Befehlen, die wir in der Eingabekonsole benutzen, berücksichtigt werden. Der Einfachheit halber erstelle ich den Ordner direkt auf Laufwerk C: (oder einem beliebig anderen Laufwerk), das spart später Zeit.

2. Jetzt wird es knifflig: Ihr müsst die Chipsatztreiber-Datei mit 7-Zip manuell entpacken  (Rechtsklick > 7-Zip > Entpacken nach…) und dort die USB-Treiberdateien (Dateiformat *.inf) für die richtige Betriebssystemarchitektur (W7_64) ausfindig machen. Hier beispielhaft bei meiner Situation mit AMD/MSi dargestellt:

Nach dem Entpacken befinden sich die einzelnen Setup-Komponenten in einem Ordner. Mit ein wenig suchen konnte ich die USB-Treiberdateien unter

AMD-Chipset-Drivers\Packages\Drivers\SBDrv\USB30_ZP

ausfindig machen. Das sollte ungefähr wie in Bild 2 aussehen. Alle Treiberdateien (mit Ordnern, im Beispiel USB30_ZP) kopieren wir nun in unser Arbeitsverzeichnis „treiber“.

3. Nun benötigen wir die zwei „Kerndateien“ boot.wim und install.wim aus dem Windows 7 Setup ISO, wahlweise von dem zuvor mit 7-Zip entpacken Windows 7 Setup Abbild oder direkt vom frisch eingerichteten USB-Setup-Stick. Zu finden im Ordner „sources“:

Win7_Home_x64.iso\sources\

Diese Dateien enthalten die Systemdateien zum Start des Windows-Installationssystems. Wir kopieren die beiden Dateien direkt ins Arbeitsverzeichnis „w7“. Das Ergebnis sollte so aussehen:w7_mount_treiber

 

Treiber integrieren mit cmd

Nun nutzen wir einige Funktionen der Windows-Eingabeaufforderung (cmd), die wir zuvor als Administrator (Rechtsklick) ausführen müssen. Dazu im Startmenü „cmd“ eingeben oder mit der Kombination Win+R Ausführen öffnen und cmd eingeben.

Jetzt müssen wir den Pfad in cmd auf unseren Arbeitsordner „w7“ setzen (in meinem Fall F:\w7\): Zum Wechseln des Laufwerks reicht Eingabe „F:“. Zum Wählen eines Ordnerverzeichnisses im selbigen Laufwerk gibt es den Befehl „cd“ (change directory). Habt ihr also z.B. den Arbeitsordner auf dem Desktop erstellt, lautet der Befehl:

cd C:\Users\BENUTZERNAME\Desktop\w7\

Der Befehl lädt den Inhalt der Datei boot.wim in den mount-Ordner.

dism /mount-wim /wimfile:boot.wim /index:2 /mountdir:mount

Nun lassen wir alle im Ordner „treiber“ enthaltenen Treiberdateien in boot.wim integrieren.

dism /image:mount /add-driver:"treiber" /recurse

Abschließend die Änderungen speichern und das Abbild wieder schließen.

dism /unmount-wim /mountdir:mount /commit

dism_w7

Nun haben wir mit der Datei boot.wim die Treiber in das Live-Installationssystem hinzugefügt. Jetzt müssen wir die Treiber noch in die separat vorliegenden Installationsdateien install.wim integrieren. Dabei ist es wichtig zu wissen, welche der in dieser Datei enthaltenen Windows-Version ihr installieren werdet (Home Premium, Professional, …).

dism /Get-WimInfo /WimFile:install.wim

w7_installwim

Der folgende Befehl lädt nun install.wim in den mount-Ordner. Beachtet dabei den richtigen Indexeintrag entsprechend eures späteren Installationswunsches anzupassen! Ihr könnt es natürlich auch für alle Versionen durchführen.

dism /mount-wim /wimfile:install.wim /index:1 /mountdir:mount

Anschließend werden die Treiberdateien hinzugefügt und das Abbild wieder geschlossen, fertig.

dism /image:mount /add-driver:"treiber" /recurse
dism /unmount-wim /mountdir:mount /commit

Auf dem gleichen Weg können übrigens auch andere Treiber ins Setup integriert werden (z.B. für’s WLAN). Das geht aber nur, wenn für die Funktion Hardware die reinen Treiber ausreichen und keine zusätzliche Software benötigt wird. Beispiel: Damit der aktuelle, komplette AMD Ryzen Chipsatztreiber installiert werden kann, wird zunächst ein bestimmtes Windows Update benötigt, sonst schlägt die Installation fehl.

boot.wim und install.wim ersetzen

Wurden die Treiber erfolgreich integriert, kopiert ihr die beiden Dateien zurück auf den USB-Installationsstick an den gleichen Ort und überschreibt die Originale.

Alternativen

Wenn der obige Tipp nicht geklappt hat oder die typischen Fehler (USB-Tastatur/Maus funktionieren nicht oder Fehlermeldung „CD/DVD driver missing“) immer noch auftreten, habt ihr zwei Optionen: Entweder es war der falsche Treiber und ihr versucht es erneut, oder ihr probiert es mit dem Programm nlite.

Methode 3: nlite ist ein kommerzielles Programm, mit dem man Windows Installationsvorgänge anpassen, konfigurieren und automatisieren kann. die eingeschränkte kostenlose Version reicht für diese Zwecke vollkommen aus. In diesem Beitrag werde ich allerdings nicht im Detail darauf eingehen. Auch in diesem Programm bindet ihr zunächst das Setup-ISO-Abbild ein, wählt dann die Chipsatztreiber eurer Wahl und ggf. gleich Windows Updates und übernehmt diese auf eine angepasste Installation. Das erstellte Abbild kann dann wieder als ISO gespeichert oder direkt auf einen Stick kopiert werden. Weitere, zeitsparende Anpassungen können noch vorgenommen werden. Zur Webseite des Programms…

Windows 7 von USB Installieren

wichtigachtung Bei der Neuinstallation von Windows 7 wird die Festplatte formatiert und alle Daten darauf gelöscht. Ihr solltet zuvor ein Backup machen.

Windows 7 und UEFI

w7_installieren01Den USB-Stick einstecken und von diesem booten. Wenn das Setup nicht von selber starten will, muss zunächst das Starten vom USB-Stick erlaubt werden. Dazu das UEFI-Setup (Hotkey-Hinweis unmittelbar nach Einschalten beachten, oft F2, Entf oder Esc) öffnen und die Bootreihenfolge anpassen. Beachtet dabei, dass der USB- oder DVD-Bootvorgang im UEFI-Modus (ist im UEFI extra gekennzeichnet!) stattfindet, damit Windows 7 später auch die Vorteile von UEFI nutzt. UEFI Secure Boot (oft bei Notebooks aktiv) muss deaktiviert werden, sonst lässt sich Windows 7 nicht installieren. Windows 7 nutzt diese Funktion nicht.

Sind diese Hürden aus dem Weg geräumt, kann endlich die Installation starten. Beim Punkt „Wo möchten Sie Windows 7 installieren?“ kommt dann der nächste Arbeitsschritt.

GPT-Partitionstabelle auf Datenträger einrichten

Die GPT (oder auch GUID) Partitionstabelle gehörte zu den Neuerungen von UEFI und ist der Nachfolger von MBR, der zu BIOS-Zeiten eingesetzt wurde. Damit Windows 7 diese neue Funktion nutzt, pausieren wir die Installation im Setup-Abschnitt, wo die Datenträger und Partitionen formatiert werden.

w7_installieren04

Mit der Kombination Shift + F10 öffnen wir die Eingabeaufforderung (cmd) und führen folgende Befehle aus

diskpart

Startet das Tool zur Datenträgerverwaltung.

list disk

Zeigt alle Datenträger an.

select disk x

Hier wählen wir die Festplatte aus, auf der Windows installiert werden soll. Der Vorgang sollte für alle Festplatten im System ausgeführt werden.

clean

Löscht die Festplatte(npartition).

convert gpt

Konvertiert die Festplatte ins GPT-Partitionsschema.

Jetzt kann das cmd-Fenster geschlossen werden. Abschließend klicken wir auf „aktualisieren“. Erstellt und formatiert eine neue Primär-Partition. Windows 7 erstellt dabei automatisch noch eine Systempartition, die ihr nicht antastet. Weitere Anpassungen können vorgenommen werden.

Fahrt mit der Installation wie gewohnt fort. Im Anschluss werden zunächst alle Windows Updates und dann die Treiber installiert (…)

Eine komplette Schritt-für-Schritt Anleitung zur Installation von Windows 7 habe ich hier beschrieben…

 

Windows Updates aktivieren

Nach der erfolgten Installation und ersten Einrichtung geht es an das Beziehen der letzten Updates. Dort werden wir dann zügig mit folgender Meldung konfrontiert:

wu_hardware

Auch wenn bei der Entwicklung von AMDs Zen Architektur Windows 7 berücksichtigt wurde, wird diese Generation – wohl auch auf Wunsch von Microsoft hin – nicht mehr offiziell unterstützt und mit Treibern versorgt. Microsoft hat entsprechende Systeme einfach von Windows Update ausgeschlossen. Das ist natürlich besonders ärgerlich, wenn man Windows 7 unter dem Aspekt nutzt oder gar erst erworben hat, dass im Servicevertrag Updates bis 2020 garantiert worden sind.

Inzwischen gibt es bereits mehrere Wege, die Update-Sperre aufzuheben. Das geht zum Beispiel mit diesem kostenlosen, quelloffenen Programmscript:

https://github.com/zeffy/wufuc

Disables the „Unsupported Hardware“ message in Windows Update, and allows you to continue installing updates on Windows 7 and 8.1 systems with Intel Kaby Lake, AMD Ryzen, or other unsupported processors.

Wenn man etwas herunterscrollt, findet man im Download-Bereich unter „latest build“ die entsprechende Version für 64-Bit Systeme. Das Programm muss installiert werden, da ein Hintergrunddienst eingerichtet wird, der Windows Update „aktiviert hält“.

Die Installation geht schnell und man muss nur den Anweisungen folgen. Im Anschluss können wie gewohnt Windows Updates empfangen werden!

Windows neu installieren – Schritt für Schritt

cd_schraegWenn die Windows-Installation auf dem Rechner beschädigt ist oder es nach einem Hardware-Upgrade immer wieder zu Abstürzen kommt kann es helfen, Windows neu zu installieren. Auch bei einem sehr langsam gewordenen System, einem hartnäckigen Virenbefall oder zum Auffrischen eines alten Computers lohnt es sich. Ich habe es schon dutzende Male gemacht.

button_7 Im folgenden Beitrag führe ich Schritt für Schritt mit Bildern durch die Neuinstallation am Beispiel von Windows 7.

wichtigachtung Zunächst sollte eine Datensicherung auf einen externen Datenträger (z.B. USB-Stick, ext. Festplatte oder DVD) angefertigt werden. Die eigenen Dateien befinden sich bei Windows 7 unter C:\Users\NAME. Zum Backup meiner Daten benutze ich das kostenlose Programm FreeFileSync.

Einige Vorbereitungen

Die Neuinstallation von Windows ist ein recht zeitintensiver Prozess. Deshalb wollen wir zu Beginn einige Dinge vorbereiten, um diese Zeit zu verkürzen. Folgende Dinge werden benötigt:

  • Die Windows 7 Setup-DVD – wenn nicht vorhanden, ein DVD-Rohling oder USB-Stick
  • Ein gültiger Product Key zur Aktivierung (steht auf dem COA-Aufkleber am Gehäuse oder in der OEM-Box)
  • Einen USB-Stick oder eine weitere leere DVD für Updates
  • Circa 3-4 Stunden Arbeitszeit

wichtigachtung Bei vielen Fertig-Computern und Laptops liefert der Hersteller (z.B. Acer, HP) eine Software mit, mit der ein Backup-Datenträger erstellt werden kann, um (ausschließlich) diesen Rechner auf den Auslieferungszustand zurück zu setzen – inklusive Treibern, Herstellersoftware und Demos. Das ist natürlich bequemer, aber die ganzen Updates und Treibern müssen trotzdem noch aktualisiert werden. Wer eine saubere Neuinstallation anstrebt, sollte lieber die offizielle Setup-DVD benutzen.

Wenn keine Installations-DVD mehr vorhanden ist, kann diese kostenlos von verschiedenen Anbietern heruntergeladen werden, zum Beispiel bei winfuture (ca. 3Gb). Ihr müsst die Windows-Version wählen, für die euer Product Key gültig ist (Home / Pro). Ob ihr die 64-Bit Version habt, steht in der Systemsteuerung unter / System und Sicherheit / System. Anschließend muss das DVD-Abbild noch auf einen Rohling gebrannt werden. Das geht mit verschiedenen kostenlosen Brennprogrammen, wie ich hier beschrieben habe.

> Ihr besitzt kein DVD Laufwerk, Rohling oder wollt mit USB-Stick installieren? Mit diesem Tool von Microsoft kann das Setup auf einem entsprechenden Speicher eingerichtet werden (Anleitung auf Englisch).

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> Wenn ihr den COA-Aufkleber mit dem 25-stelligen Product Key nicht findet, könnt ihr diesen bei einem aktivierten Windows auch mit einer Software auslesen.

Updates und Treiber vorbereiten

Die Aktualisierungen über die Windows Update Routine zu beziehen, ist mühselig und mit viel Zeit verbunden. Fehlt dann auch noch z.B. der WLAN-Treiber, kann erst gar keine Internetverbindung hergestellt werden. Deshalb erstellen wir vorab einen Datenträger mit Updates und Treibern:

  • Wenn ihr eine original Setup-DVD habt, benötigt ihr noch das Service Pack 1. Im Zweifelsfall die Diskbeschriftung beachten.
  • Das praktische Winfuture Update Pack enthält gebündelt alle Updates, die seit dem Erscheinen des SP1 erschienen sind.

Nun benötigen wir noch die essentiellen Hardwaretreiber – die Software, welche Windows das richtige Zugreifen auf die Hardware ermöglicht. Für Manche liefert Windows bereits Treiber mit, für Andere nicht. Im wesentlichen sind das die Treiber für den Mainboard-Chipsatz (bei Desktop-PCs), die Grafik-, Audio- und Netzwerkkarte. Erfahrungsgemäß funktioniert das WLAN direkt nach der Neuinstallation wieder, ohne das ein gesonderter Treiber erforderlich ist.

  • Bei Fertig-Computern und Laptops bietet der Hersteller (z.B. Acer, HP) die passenden Treiber auf seiner Webseite an – Google hilft weiter. Hierfür benötigt ihr die Modellnummer, die irgendwo auf der Gehäuserückseite aufgedruckt ist.
  • Ist das nicht der Fall, oder ihr wollt den aktuellsten Treiber direkt vom Hardware-Hersteller (empfohlen!), müsst ihr euer System etwas besser kennen. Zum Ermitteln der verbauten Hardware helfen kostenlose Programme wie Speccy.
  • Dies sind die Download-Seiten namenhafter Hardware-Hersteller: INTEL, NVIDIA, AMD/ATI, Realtek. Im Zweifelsfall hilft das Googeln der Modellnummer. Auf die richtige Systemarchitektur achten (32-Bit / x86 oder 64-Bit)!

Weitere Software, die zwar nicht unbedingt gleich benötigt wird, aber hilfreich ist…

  • 7-Zip zum Entpacken von Treibern usw.
  • Einen modernen und sicheren Browser wie Firefox.
  • Einen Virenschutz. Da gibt es genug kostenlose Auswahl. Zum Beispiel Microsoft Security Essentials, Avira Free Antivirus,  Avast Free Antivirus, Panda Free Antivirus, Bitdefender Antivirus Free – um nur einige zu nennen.
  • DirectX End-User Runtimes (June 2010) – Zur Grafikkompatibilität von Programmen und Spielen

Die Installationw7_installieren01

Jetzt kommen wird zu eigentlichen Installation. Also, Setup-DVD rein und Rechner neu starten – bestenfalls lädt der Computer nun das Windows-Setup vom Datenträger und die Installation kann beginnen! (den nächsten Hinweis bitte überspringen)

wichtigachtung Ist dies nicht der Fall, ist wahrscheinlich das Booten von CD/DVD deaktiviert und muss erst erlaubt bzw. priorisiert werden:

  1. Bei älteren Rechnern mit BIOS (bis ca. 2011) und Windows 7 32-Bit (x86): Startet den Computer neu, direkt am Anfang sollte eine Textmeldungen erscheinen wie „Drücken sie X, um ins Setup zu gelangen…“ oder „Hit X for Setup…“. Meist ist das F2, F11, F12, ESC oder ENTF. Im Zweifelsfall einfach wiederholt die Tasten drücken. Dort sollte sich eine Option finden, um die Startreihenfolge (BOOT ORDER oder LOAD ORDER) anzupassen. Das DVD-Laufwerk muss logischerweise vor die Festplatte geschoben werden. Gesteuert wird über die Tastatur, die entsprechend verfügbaren Tastenoptionen werden in der Regel eingeblendet. Speichern nicht vergessen.
  2. Neue Rechner benutzen den Nachfolger UEFI, das schneller und grafisch schöner gestaltet ist. Nur Windows 7 64-Bit unterstützt nativ UEFI. Dazu muss beim Start das UEFI-Menü aufgerufen werden (genau wie oben beim BIOS beschrieben). Bei den verfügbaren Startoptionen sollte das DVD-Laufwerk, also die Setup-DVD zweimal angezeigt werden, einmal mit dem Zusatz UEFI. Diese Auswahl bestätigen. Damit wird das Betriebssystem so installiert, dass es die Vorteile von UEFI nutzt. >> Weiterführender Artikel zum Thema Windows 7 und UEFI auf com-magazin.de

Nach einem Klick auf JETZT INSTALLIEREN lesen und bestätigen wir die Lizenzvereinbarung (EULA) und wählen im nachfolgenden Fenster die „Benutzerdefinierte Installation“. Jetzt werden alle zur Installation verfügbaren Datenträger angezeigt (hier ausgehend von einer Festplatte).

wichtigachtung Bis zu diesem Punkt kann das Setup ohne Verlust der Daten abgebrochen werden, danach gibt es kein Zurück mehr.

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Wer hier keine besonderen Wünsche hat, klickt auf „Erweiterte Laufwerksoptionen…“. Alle Datenträger <Löschen>, dann auf <Neu> und einfach übernehmen, mit OK bestätigen. Das Setup teilt nun den verfügbaren freien Speicher automatisch auf. Nun <Formatieren> wir noch die Primarpartition Datenträger 0 Partition 2 (später C:).

Mit einem Klick auf <Weiter> werden die Systemdaten auf den Rechner kopiert, das Setup startet dabei ggf. mehrmals automatisch neu. Dieser Abschnitt dauert ca. 20-30 Minuten.

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Im Anschluss gibt man den Namen und das Passwort des ersten Benutzers (Administrators) ein. Ein Kennworthinweis ist erforderlich.

Daraufhin hat man bereits die Möglichkeit, den Product Key einzugeben. Das kann aber auch später erfolgen. Ihr habt nach Installation 30 Tage Zeit, um Windows 7 aktivieren. Ich empfehle euch mit der Aktivierung zu warten, bis alles erfolgreich installiert und eingerichtet ist. Das garantiert, das ihr diesen Vorgang nur einmal machen müsst.

Tipp: Den Laptop im laufenden Betrieb auf den Kopf zu stellen um den Product Key ablesen zu können, kann eure Festplatte irreparabel beschädigen.

Nun soll das Verhalten von Windows Update gewählt werden. Da wir die Expressinstallation mit dem Winfuture Update Pack gewählt haben, empfehle ich dringend, zunächst die automatischen Updates zu deaktivieren.

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Datum und Uhrzeit gegebenenfalls anpassen und bestätigen. Wird bereits eine Internetverbindung erkannt, das Haus mit <Heimnetzwerk> wählen. Damit ist der Computer später für andere Geräte im heimischen Router-WLAN-Netzwerk sichtbar. Praktisch, um einfach Dateien zu tauschen oder für Drucker etc.

Willkommen! Desktop wird vorbereitet…

Und da sind wir auch schon. Unter Umständen ist die Auflösung des Bildschirms noch sehr gering, was an den fehlenden Treibern liegt. Das ist kein Grund zur Beunruhigung.

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Die Windows Setup-DVD wird nun nicht mehr benötigt, wir legen den Datenträger mit den Updates und Treibern ein.

Hinweis: Unter Umständen werden USB-Sticks an einem USB 3.0 Anschluss noch nicht erkannt, da der passende Treiber noch nicht installiert ist. Einfach einen anderen probieren.

Updates und Treiber  installieren

Die empfohlene Installations-Reihenfolge ist

Service Pack  – Winfuture Update Pack – Chipsatztreiber – Grafikkartentreiber – restliche Treiber – Software

Zunächst installieren wir also das Service Pack 1. Dazu die Datei öffnen und den Anweisungen folgen. Dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen, der Rechner wird automatisch neu gestartet. Im Anschluss das Winfuture Update Pack installieren. Auch das kann eine Weile dauern.

Nun die bereits heruntergeladenen Treiber in der oben genannten Reihenfolge nacheinander installieren und das System dazwischen neu starten. Spätestens nach der Installation des Grafikkartentreibers kann jetzt auch die Auflösung des Bildschirms über Rechtsklick (im freien Feld) > Eigenschaften oder über die Systemsteuerung angepasst werden.

wichtigachtung Unter Umständen sind die Treiberdateien komprimiert (ZIP, RAR oder 7-ZIP Format) und müssen erst entpackt werden. Dafür haben wir vorsorglich das Programm 7-Zip heruntergeladen. Nach der Installation von 7-Zip wählen wir das entsprechende Archiv an, öffnen mit einem Rechtsklick das Kontextmenü 7-Zip > Entpacken nach „…\“.

Die DirectX Laufzeitumgebung installieren.

Im Anschluss könnt ihr Windows Update aufrufen (über die Systemsteuerung) und nach optionalen Updates suchen lassen. Dort werden manchmal noch zusätzliche Treiber für diverse Hardware angeboten. Um auf Nummer sicher zu gehen, öffnet den Geräte-Manager über Start / Systemsteuerung / Hardware und Sound / Geräte und Drucker / Geräte-Manager. Dort wird alle erkannte Hardware aufgelistet. Gibt es ein Problem bzw. es ist kein Treiber installiert, ist der entsprechende Eintrag hervorgehoben.

Jetzt kann mit der Installation der restlichen Software begonnen werden.

 

Das System einrichten

Die wichtigsten Dinge sind nun erledigt. Bleibt die Frage, was es noch zu tun gibt…

  • Über die bekannte Systemsteuerung (erreichbar über’s Startmenü) können noch individuelle Einstellungen vorgenommen, das Design angepasst und zusätzliche Benutzer hinzugefügt werden.
  • An die Aktivierung werden ihr rechtzeitig erinnert. Selber aufrufen kann man sie über die Systemsteuerung / System. Die Internetaktivierung ist auf einige Durchführungen begrenzt. Danach muss Windows leider telefonisch aktiviert werden. Das ist aber unkompliziert und geht schnell. Man wählt die angezeigte, kostenlose Hotline-Nummer. Dort wird man von einer Computerstimme begrüßt, wo man einen Zahlen-Aktivierungscode durchtippen muss. Im Anschluss erhält man einen Bestätigungscode und die Sache ist erledigt.
  • Schöne Desktop-Hintergrundbilder und Designs gibt’s reichlich von Microsoft zum Download.
  • Wie man Windows mit einigen Tricks noch etwas schneller macht, habe ich hier beschrieben.
  • Stellt sicher, dass ihr einen aktuellen, sicheren Browser – am besten mit Werbeblocker – und einen aktiven Virenschutz installiert habt.
  • Sind alle Updates abgeschlossen und ihr habt Windows 7 einige Stunden getestet und für stabil befunden, könnt ihr mit der Datenträgerbereinigung (unter Zubehör) die verbliebenen Update-Installationsdateien entfernen, um einigen Speicherplatz freizugeben. Diese können danach nicht mehr deinstalliert werden.
  • Nützliche Tools, um das Arbeiten mit Windows aufzuwerten gibt es hier.
  • Wie man Windows 7 aussehen lässt wie Windows 98, habe ich in diesem Beitrag erklärt.
  • Ein interessanter Artikel von Spiegel.de zum „Ende“ von Windows 7 (2014).

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Übrigens: Alles fertig und Windows macht wieder Probleme? In diesem Fall könnte es ein Hardware-Defekt sein. Hier geht’s zum Ratgeber Fehlerdiagnose.