Spezial: Online-Adventskalender 2019


•。° ★Schöne★* 。 • ˚ ˚ ˛
° ★Weihnachtszeit★ 。*
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˚ ˛ •˛• ˚ | 田田 |門| ˚

Auch in diesem Jahr gibt es für aufmerksame Internet-Nutzer wieder die Möglichkeit, in der Vorweihnachtszeit bei vielen Online-Adventskalendern verschiedener Webseiten und Hersteller kostenlose Software-Vollversionen zu ergattern oder an Gewinnspielen teilzunehmen. Hier habe ich einige Angebote für euch zusammengestellt.

Die Auswahl reicht von nützlichen Bearbeitungsprogrammen über Spiele, Schriftarten, Digitalmagazine und vieles mehr. Oft sind auch kostenlose Versionen von teuren Bezahlprogrammen dabei, man muss sich einfach überraschen lassen. Viel Spass damit!

Beispiel: Heute am 01. Dezember gibt es im PC-WELT XMAS Adventskalender die Vollversion der Software Ashampoo Backup 2020.


CHIP-Online Download-Adventskalender: https://www.chip.de/events/adventskalender (Software)

Der heise download Adventskalender: https://www.heise.de/download/blog/Der-heise-Adventskalender-2019-4596950 (Software)

PC-WELT X-MAS Special: https://www.pcwelt.de/specials/xmas/xmas-vollversions-kalender (Software; wird bei aktiviertem Adblocker u. U. nicht angezeigt)

ComputerBild Adventskalender: https://www.computerbild.de/Adventskalender/ (Gewinnspiele)

Mindfactory XXL-Adentskalender: https://www.mindfactory.de/Highlights/Adventskalender2019 (Gewinnspiele)

GameStar Adventskalender: https://www.gamestar.de/kalender/xmas2019,6/ (Gewinnspiele)

4Players Adventskalender: https://www.4players.de/4players.php/adventskalender/index.html (Gewinnspiele)

NETZWELT Adventskalender: https://www.netzwelt.de/adventskalender-2019.html (Gewinnspiel)

ASUS Adventskalender: https://webshop.asus.com/de/adventskalender?utm_source=Newsletter&utm_medium=Button&utm_campaign=Adventskalender2019 (Gewinnspiel)

Saturn Adventskalender: https://www.saturn.de/de/shop/adventskalender.html (Preisrabatte)

HiFi-Journal Adventskalender: https://www.hifi-journal.de/adventskalender (Gewinnspiele)

t3n Adventskalender: https://t3n.de/adventskalender/ (Gewinnspiel)

ALDIventskalender: https://www.aldiventskalender.de/ (Gewinnspiel)

Mildenberger Verlag: https://www.mildenberger-verlag.de/page.php?modul=GoShopping&op=show_rubrik&cid=1078 (Kinder- und Schulmedien)

Linn Records: https://www.linn.co.uk/christmas (einmaliges Musikalbum)

Tipp: Die verlinkten Angebote sind unverbindlich! Wer auf Datenschutz bedacht ist und für einen einmaligen Software-Download nicht seine private E-Mail-Adresse herausrücken will, kann auf eine kostenlose Spam-Mailbox wie trash-mail oder squizzy zurückgreifen.

Alte Spiele Neuer Rechner – Teil 3: TES Morrowind

Bethesda’s The Elder Scrolls Reihe gehört zu den ganz großen Klassikern der Fantasy-Rollenspiele auf dem PC. Der dritte Teil der Serie ist 2002 – also vor 17 Jahren – für Windows 98/ME und XP erstmalig in 3D erschienen und ist meiner Meinung nach auch heute noch ein Geheimtipp für Liebhaber klassischer RPGs und für Fans der Elder Scrolls Serie sowieso unverzichtbar.

You were dreaming. What’s your name?

– Jiub

Die GOTY Version mit den beiden Add-Ons Bloodmoon und Tribunal ist zum Beispiel bei Steam oder GOG für ca. 15€ erhältlich und lässt sich ohne weiteres auch direkt starten und spielen, allerdings mit der großen Einschränkung, dass sich die Auflösung im Spiel auf maximal 1024×768 einstellen lässt. Das hat zur Folge, dass das Gesamterlebnis (wenn man nicht gerade einen alten Röhrenmonitor Zuhause stehen hat) sehr verpixelt und die Schrift unscharf ist. Hinzu kommt, passend zum November, die extrem kurze Sichtweite im Spiel, damals leistungsbedingt begrenzt.

Diese Aspekte lassen sich mit einigen Modifikationen (Mods) einfach und unkompliziert ausbessern, so dass das Spiel auch auf modernen Rechnern elegant aussieht und Spaß macht. Wie das geht, lest ihr hier im Beitrag!

  • Entweder ihr besitzt die GOTY Version des Spiels, welche ihr zum Beispiel bei Steam oder GOG bekommt, oder
  • ihr habt noch eine alte CD mit den beiden Erweiterungen Zuhause. Dann solltet ihr die letzten Patches installieren, welche ihr bei Bethesda findet.
  • Ihr benötigt einen kostenlosen Account bei Nexusmods, damit ihr die Mods für das Spiel herunterladen könnt sowie ein Archivprogramm wie z.B. 7-Zip.

Zunächst startet ihr das Spiel einmal und setzt sowohl in den Optionen des Launchers als auch in den Ingame Optionen alle Grafikeinstellung auf das Maximum. Zur Sicherheit macht noch eine Kopie des Spielverzeichnisses, falls etwas schief geht und ihr das Spiel neu installieren müsst.

Patches

Als erstes ladet ihr euch den Morrowind Code Patch (im „Files“ Tab, dann „Manual Download“) herunter und entpackt das Archiv direkt ins Programmverzeichnis von Morrowind, typischerweise

C:\Programm Files (x86)\Morrowind\

Dort führt ihr die Morrowind Code Patch.exe aus. Der Patcher behebt einige Fehler im Spiel und schaltet zudem alle gängigen Bildschirm-Auflösungen frei. Im erschienenen Fenster apply chosen patches anklicken, fertig. Die vorgewählten Änderungen enthalten die typischen Fehlerkorrekturen und Verbesserungen, ohne die Mechanik des Grundspiels zu verändern.

Als nächstes ladet ihr den Morrowind Graphics Extender XE. Das Setup sollte den Patcher ins bereits vorhandene Morrowind-Verzeichnis installieren. MGE XE erhöht die Sichtweite im Spiel, bringt verbesserte Shader-Effekte sowie eine anpassbare UI-Skalierung (wegen der Auflösung) mit. Wenn ihr im Programmverzeichnis das Konfigurationsfenster MGEXEgui.exe öffnet, könnt ihr die Einstellungen vornehmen:

  • Hier wählt ihr eure native Desktop-Auflösung (1920×1080 ist Full-HD) sowie Anisotrophe Texturfilterung (16x) und die Kantenklättung (x4) um die Gesamtdarstellung zu verbessern.
  • Unter Shader setup… schaltet ihr zusätzliche Postprocessing-Effekte wie HDR und Bloom dazu. Die Effekte sind subtil und eine sinnvolle Ergänzung, es bleibt aber Geschmackssache und optional.
  • Als Folge der erzwungen hohen Auflösung wirkt die Benutzeroberfläche (UI) im Spiel vergleichsweise winzig. Durch einen Menu UI Scaling Faktor von 1,50 gleicht ihr das einfach aus.
  • Im zweiten Tab Distant Land klickt ihr auf Distant land generator wizard und bestätigt das Fenster (via continue / automatic setup). Die anderen Parameter so belassen, wie sie sind. Dadurch könnt ihr im Spiel weiter sehen und mehr Details in der Spielwelt wahrnehmen.

Jetzt benötigen wir entsprechend der UI Skalierung noch eine hochauflösende Schriftart, sonst scheinen die Texte im Spiel sehr verpixelt. Dazu gibt es Better Dialogue Font.

  • Den Inhalt des Archivs entpacken, ins Morrowind-Spielverzeichnis kopieren und überschreiben.

Spielgrafik

Im letzten Schritt laden wir uns jetzt noch hochauflösende Spielgrafiken herunter. Das noch vergleichsweise junge Projekt Morrowind Enhanced Textures hat mithilfe von KI die Originaltexturen im Spiel hochskaliert (Upscaling). Das Ergebnis ist fantastisch!.

  • Morrowind Enhanced Textures 3.0 1K sowie das MET 3.1 update herunterladen und nacheinander ins Spielverzeichnis kopieren.
  • Die Option 1K (entspr. Full HD) ist für das Spiel mehr als ausreichend.

Westly’s Pluginless Head and Hair Replacer verbessert die plastische Darstellung der NPC Gesichter im Spiel. Kleine Mod, großer Unterschied.

  • Das Archiv ins Spielverzeichnis entpacken (Data Files)

Zum Schluss müsst ihr im Launcher unter Data Files alle durch die Mods hinzugekommenen Plugin Files (*.esp) aktivieren und mit OK bestätigen. Gegebenenfalls überschreibt der Launcher nun die durch MG XE vorgenommene Einstellung der Auflösung, so dass ihr den Patcher im Spielverzeichnis erneut öffnen und die Auflösung anpassen müsst!

Damit sind wir mit der Grundeinrichtung des Spiels schon fertig und dem Spielspaß sollte nichts mehr im Wege stehen! Einige vorher-nachher Vergleichsbilder von mir mit diesen Modifikationen…

Trivia

Wollt ihr das Spiel noch weiter grafisch aufhübschen oder um Funktionen erweitern, bietet sich dieser Modguide der S.T.E.P. Community an.

Die Spielmechanik Morrowinds unterscheidet sich grundlegend in der von Skyrim oder Oblivion. Attribute und Trefferwahrscheinlichkeit spielen eine viel größere Rolle. Wenn ihr neu im Spiel seit oder euch der Einstieg schwer fällt, kann ich die sehr guten (englischsprachigen) Erklärungen und Tipps von Lyle Shnub auf YouTube empfehlen.

Auch 17 Jahre nach dem Release ist Morrowind zwar nicht mehr das neueste Spiel, genießt aber einen gewissen Kultstatus n der Fangemeinde, wie folgendes Musikvideo von youngscrolls deutlich macht… 😀

ASUS Strix Vega 64 – Undervolting & OC in der Praxis

In dieser dreiteiligen Beitragsreihe beschäftige ich mit Kühlung und Performance meiner Asus ROG Strix Vega 64 OC 8GB und lote aus, was sich leistungstechnisch noch verbessern lässt. Da die AMD Vega-Serie viel Abwärme erzeugt, ist auch die Kühlung ein wichtiges Thema. Im ersten Teil habe ich mit damit befasst, ob ein Tausch des Wärmeleitmaterials zu einem effizienteren Wärmeabtransport führt. Hier seht ihr, wie ihr mit einer Lüftermodifikation die Karte leiser machen könnt…

tl;dr In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ich meine ASUS Strix Vega 64 Schritt-für-Schritt mit AMD Wattman untertaktet und so die Leistung verbessert, Stromverbrauch und Hitzeentwicklung gleichzeitig reduziert habe.

Ein gängiges Verfahren zur Verbesserung der Hardwareleistung oder Effizienz ist das sogenannte Undervolting, welches auch bei anderen Grafikkarten oder Prozessoren Anwendung findet. Die Idee dahinter scheint zunächst recht simpel: Durch eine gezielte Reduzierung der Versorgungsspannung (mV) wird die Leistungsaufnahme ( w) und damit die maximale Rechenleistung (Taktrate) der Grafikkarte beschränkt bzw. gesenkt, gleichzeitig – am anderen Ende der Gleichung sozusagen – hat dies einen reduzierten Stromverbrauch und eine geringere Abwärme zur Folge. Nun hat die AMD Vega 64 die Eigenart, dass u.A. aufgrund des hohen Strombedarfs sehr viel Abwärme unter Last entsteht und die Grafikkarte schnell an ein Temperaturlimit kommt, an dem sie sich selber in der Leistung bremst, um sich nicht zu überhitzen (sog. thermal throttling). Wenn ihr mehr über die Vega-Grafikkarten erfahren wollt, empfehle ich euch diesen Artikel von PCGH.

In der Praxis erweist sich das Untertakten dann allerdings als etwas komplizierter wie gedacht, was zum einem daran liegt, dass es verschiedene Ansätze und Meinungen zum Vorgehen selbst gibt, sowie zum anderen dass jede Grafikkarte materialbedingt unterschiedlich auf das Untertakten reagiert („silicon lottery“). Wer sich für das Thema interessiert, kann sich in verschiedenen Foren stundenlang über dutzende Seiten in das Thema einlesen. [1] [2] [3]

Nach meinen Recherchen und dem Test bei meinem ASUS-Modell scheint es bei den konventionellen luftgekühlten Varianten der Vega-Generation (egal ob AMD Referenzdesign oder Subvendor) nahezu unmöglich, durch ein konventionelles Übertakten (Erhöhung der Taktrate und oder der Versorgungsspannung) noch großartig mehr Leistung herauszuholen, da vor dem Erreichen des Zieltaktes bereits thermal throttling stattfindet und die Karte sich selbst wieder ausbremst.

Bevor ich nun ins Detail gehe, möchte ich euch zunächst meine ersten Ergebnisse aus der 3D Mark TimeSpy DirectX 12 Benchmark zeigen: Mit reduzierter Spannung konnte ich 6% höhere Benchmarkergebnisse erzielen, bei gleichzeitig 18% geringerem Stromverbrauch, reduzierten Temperaturen und somit geringeren Lüftergeräuschen. Das zeigt, welches Optimierungspotential selbst noch in der Custom-Variante der Karte steckt.

Weitere Daten am Ende des Beitrags

Los geht’s: AMD Wattman, ASUS GPU Tweak II oder OverdriveNTool

Für den Vorgang solltet ihr die aktuellen Adrenalin 2019 Treiber mit der Radeon Settings App installiert haben (das Catalyst Control Center nicht installieren!), welche ihr von der offizellen AMD Webseite herunterladen könnt. Wollt ihr den Treiber sauber installieren oder es gibt Probleme bei der Einrichtung, schaut euch meinen Beitrag von 2018 an. Außerdem benötigt ihr ein Programm zur Protokollierung der Hardwareparameter wie hwinfo (kostenlos) sowie mindestens ein Benchmark-Programm, um die Grafikkarte richtig ins Schwitzen zu bringen. Ich habe im Beitrag 3DMark, Unigine Superposition sowie Geeks3D Furmark (größerer Download, allesamt kostenlos) benutzt.

Bevor wir anfangen, solltet ihr euch bewusst sein, dass ihr durch das Über-/Untertakten womöglich eure Herstellergarantie verliert, die Karte bei fehlerhafter Anwendung sogar beschädigt werden könnte. Ihr folgt dieser Anleitung auf eigenem Risiko!

Mit den offiziellen AMD-Treibern unter Windows 10 gibt es derzeit einen Bug, der dafür sorgt, dass nach einem Neustart das Wattman Energieprofil nicht automatisch übernommen wird. Das liegt an der Windows 10 Schnellstartfunktion. Dieses Feature kann in der Einstellungen-App unter System und Sicherheit / Energieoptionen / Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll deaktiviert werden. Insofern euer Rechner über eine SSD verfügt, sollte dies beim Starten höchstens einige Sekunden Unterschied machen.

Ich möchte euch drei verschiedene Programme vorstellen, welche sich zum Undervolting eignen. Zum einen AMD Wattman (enthalten in den Adrenalin-Treibern), das offizielle OC-Tool von AMD, welches ich im Folgenden auch verwenden werde, da es recht einfach zu bedienen ist und man am meisten Unterstützung im Internet dazu findet. Manchmal kommt es allerdings zu Programmabstürzen. Außerdem gibt es von ASUS selbst das Tool GPU Tweak II, welches im Prinzip in einer sehr kompakten Form die gleichen Optionen bietet wie Wattman, ich finde es allerdings etwas unübersichtlich. Und dann gibt es noch das OverdriveNTool, welches sich sehr minimalistisch aber dafür flott und übersichtlich präsentiert. Der Vorteil dieses Programms ist, dass sich die stabilen Einstellungen zum Schluss in die Registry schreiben lassen und somit permanent bestehen bleiben. Welches der Programme ihr für das Austesten der Parameter letzten endlich benutzt, ist egal.

Einstellungen, Stresstest, Benchmark – wiederholen

Schauen wir uns dafür Wattman einmal etwas genauer an. Über die installierte Radeon Settings App klicken wir auf den Reiter „Spiele“, dann „Globale Einstellungen“. Dort aktivieren wir das HBCC-Speichersegment für etwas mehr Leistung ohne Risiko [4] und wechseln dann auf den Reiter „WattMan Global“ und bestätigen.

Im oberen Bereich seht ihr die verschiedenen Tuning-Profilvorlagen, wobei „ausgewogen“ die Vorgabe ist. Ihr solltet nun zunächst mit hwinfo64 im Hintergrund die heruntergeladenen Benchmarks durchlaufen lassen (Hinweis: 3DMark startet unter Umständen nicht richtig, wenn Radeon Settings noch geöffnet ist) und euch die Ergebnisse, sowie die maximale Taktrate der GPU und des VRAM, Core Power Draw und die Temperaturen für den späteren Vergleich notieren. Nun wechseln wir im Profil auf „benutzerdefiniert“ und „manuell“. Die Regler werden freigeschaltet. Es gibt eine Anzeige für den GPU Takt sowie für den VRAM Takt. Die Vega arbeitet mit sogenannten „Power-States“, auch „P-States“ oder einfach nur „ZUSTAND x“ genannt. Das sind die verschiedenen Leistungs- bzw. Booststufen welche die Karte je nach Anforderung durchschaltet bzw. zu erreichen versucht.

VRAM

Bevor wir uns aber mit den eigentlichen GPU-Spannungen befassen, modulieren wir zunächst die Spannung und den Takt des Videospeichers (VRAM), da dessen Versorgungsspannung eine Art Unterlimit für die Spannung von P-State 6 und 7 der GPU bildet („voltage floor“), wie ich nach längerer Recherche herausgefunden habe. [5]

Die ASUS Strix Vega 64 taktet den VRAM mit 945 MHz. Ich konnte den Speichertakt auf bis zu 1050 MHz (+95 MHz) anheben und anschließend die Versorgungsspannung von 1100 MHz auf bis zu 980 mV senken (-120 mV), ohne dass es Probleme gab. Ich empfehle euch, in maximal 50er Schritten zu arbeiten. Das heißt, Änderung übernehmen, ggf. in einer Profilvorlage speichern, damit diese bei einem Absturz nicht verloren gehen. Nun mit Furmark einen kurzen Stresstest (ca. 2min) in Desktopauflösung, Fenstermodus mit 8xAA starten.

Im Stresstest von Furmark sehen wir, ob die Grafikkarte die neuen Spannungseinstellungen akzeptiert und auf die jeweils höchsten P-States wechselt, ohne dass es zu Abstürzen kommt

Packt die Grafikkarte die Einstellung nicht, stürzt der Treiber ab – ggf. wird der Bildschirm kurz schwarz – anschließend werden von Wattman wieder die Standardoptionen geladen. Bei mir hat sich die Radeon Settings App dabei öfters aufgehängt, ich musste Sie im Task-Manager neu starten. Wer nicht jedes Mal alle Parameter neu eingeben will, sollte das Profil zwischendurch speichern.

Kommt es zum ersten Absturz (können im Falle des VRAM auch Bildfehler oder Artefakte im Spiel / Benchmark sein), solltet ihr euch in kleineren 10 mV Schritten vorarbeiten, bis ihr den letzten stabilen Takt gefunden habt und dann wieder -10 mV zur Sicherheit zurückgehen. Die Prämisse beim Undervolting ist ja nicht, die Taktfrequenz stark zu erhöhen, sondern zu prüfen, wie viel mit der reduzierten Versorgungsspannung noch möglich ist. Alleine durch die Feinabstimmung des VRAMs konnte ich im Setting mit Furmark die FPS um 5 Punkte steigern. Bleibt die Vega stabil, solltet ihr nun die 3DMark TimeSpy DirectX 12 sowie die Unigine Superposition Benchmark (1080p Ultimate) durchlaufen lassen, um der Karte alles abzuverlagen und die Spitzenwerte in hwinfo64 zu messen.

GPU

Wenden wir uns nun der GPU zu: Im Reiter „Lüfter und Temperatur“ setzen wir die Leistungsgrenze auf + 50 % (wichtig!) und schalten bei „GPU“ auf manuelle Spannungssteuerung. Da die Versorgungsspannung die erreichte Taktrate maßgeblich beeinflusst, lassen wir die Frequenzsteuerung auf „automatisch“. Werfen wir nun einen Blick auf die verschiedenen P-States. Wichtig bei der Versorgungsspannung ist, dass die Werte von P6 und P7 nicht niedriger als die oben eingestellte VRAM-Spannung sein dürfen bzw. können. Außerdem sollte zwischen den einzelnen P-States immer ein Abstand von ca. 50 mV liegen!

Während in den letzten von ASUS veröffentlichten Treibern (18.10) nur die P-States 6+7 verstellbar sind, gibt es in den aktuellen Treiber von AMD dort keine Einschränkung, zudem lassen sich mehr Details bei der Lüftersteuerung verändern. Ihr profitiert also von den aktuellen Treibern.

Auch hier solltet ihr mit den gleichen Prinzip wie zuvor beim VRAM vorgehen, zunächst im -50mV Schritten reduzieren und stresstesten, bis es zum ersten Absturz kommt. Anschließend in 10mV Schritten feinabstimmen und eine ausführliche Benchmark-Runde durchlaufen lassen! Ich konnte pro P-State die Versorgungsspannung um ganze -100mV senken. Besonders interessant dabei war zu beobachten, dass die Karte im ausgewogenen Profil in der Benchmark maximal 1492 MHz erreichte (laut Hersteller bis zu 1630 MHz Boosttakt möglich), während ich mit der Undervolting-Konfiguration auf 1628 MHz komme (ohne manuelle Erhöhung der P-State Frequenzen!).

Zusammenfassung und Fazit

Habt ihr ein stabiles Setting für alle Parameter gefunden und die Benchmarks bestanden, solltet ihr noch einige anspruchsvolle Spiele starten (z.B. Witcher 3) und die Werte mit hwinfo64 protokollieren, da dies noch einmal eine andere Situation für die Hardware darstellt, als die reine Benchmark-Belastung.

Ich fasse nun zusammen, was ich durch das manuelle Untertakten meiner ASUS Strix Vega 64 erreichen konnte:

  • Die maximale GPU Taktrate unter Last hat sich auf 1628 MHz (+136 MHz) erhöht, bei gleichzeitig reduzierter Versorgungsspannung.
  • Der VRAM taktet bei 1050 MHz (+95 MHz), bei reduzierter Versorgungsspannung.
  • Der Strombedarf der GPU (nicht der gesamten Karte) ist im Vergleich zu den Voreinstellungen um 36 Watt (18%) gesunken.
  • Die Spitzentemperaturen von GPU und VRAM sind auf maximal 80*C (-3) und 101*C (-14) gefallen*****.

Undervolting lohnt sich im Falle der ASUS Strix Vega 64 OC also definitiv. Selbst wenn die Leistung der Karte im voreingestellten Profil für die meisten Fälle mehr als ausreichen ist, werden die Verbesserung allein schon die Lebensdauer der Karte – durch die reduzierten Temperaturen – verbessern, sowie den Stromverbrauch des PCs reduzieren und damit den Geldbeutel schonen. (Was nützt schon die Wahrung der Garantie, wenn die Karte nach 2 1/2 Jahren einen Hitzeschlag erleidet?) Wenn man erst einmal alle Vorbereitungen getroffen und sich etwas mit den benötigten Programmen auseinander gesetzt hat, geht der Prozess auch recht schnell von der Hand, lediglich das „durchbenchen“ der verschiedenen Konfigurationen nimmt etwas Zeit in Anspruch, die allerdings keine Aufmerksamkeit erfordert und mit anderen sinnvollen Tätigkeiten gefüllt werden kann.

Gefühlt laufen die Lüfter der Grafikkarte mit dem UV-Profil beim Spielen anspruchsvollerer Spiele (in meinem Fall Witcher 3) nun deutlich ruhiger und sind weniger wahrnehmbar. Wem das Ganze zu aufwendig oder risikobehaftet ist, kann es auch mit dem milderen „automatischen Undervolting“ versuchen, welches Wattman seit der 2019er Version anbietet. Dazu einfach in den Tuning-Profilen auf „benutzerdefiniert“ umschalten, automatisches Undervolting wählen und auf „Übernehmen“ klicken.

Es bleibt noch zu sagen, dass nicht jede Karte die gleichen Spitzenwerte erreichen wird können, zum Einen wegen der bereits erwähnten Sache mit der „silicon lottery“, zum Anderen aufgrund dem persönlichen Temperatursetting und der begleitenden Hardware im Rechner. Es bleibt also nur übrig, es zu auszuprobieren. Zusätzliches Übertakten ggf. sogar mit Erhöhung der Spannung (OC) habe ich bei meiner Grafikkarte übrigens gar nicht erst probiert, dazu wird die Grafikkarte einfach zu schnell zu heiß – ohne Wasserkühlung (LC) wird da nicht viel rauszuholen sein.

Ich biete euch hier mein Wattman UV-Profil zum Download an, falls ihr die gleiche Karte besitzt und ebenfalls euer Glück versuchen wollt. (Rechtsklick / „Speichern als …“ unter C:\Users\NAME\AppData\Local\AMD\CN) Theoretisch funktioniert der ganze Vorgang übrigens auch bei jeder anderen Vega, solange man sich beim Untertakten an den Ausgangswerten der Grafikkarte orientiert.

Übrigens: ASUS hat im Juni 2019 ein Firmware / BIOS Update für die Strix Vega 64 zur Verfügung gestellt (unter Utilities – weitere Downloads – BIOS UPDATE TOOL) welches das Zusammenspiel mit den Radeon-Treibern verbessern soll, in verschiedenen Foren wurde berichtet, dass die Karte danach ruhiger laufen soll. In meinem Fall konnte dieses Update allerdings nicht einspielen. Ich vermute, dass meine erst dieses Jahr erworbene Karte bereits mit der Software ausgestattet ist.

Die Ergebnisse im Detail

Damit ihr euch ein besseres Bild der Veränderungen machen könnt, habe ich meine Benchmark-Ergebnisse und Messungen hier in einer Tabelle festgehalten. Bitte beachtet außerdem die zusätzlichen *Angaben am Ende.

Benchmark @FHD
(Punkte / avg. FPS)
Unigine Superposition3D Mark Time Spy
(Grafikpunkte)
FurMark
Ausgewogen (19.x)
– 18.10*
– PB** (240W)
– SB (260W)
Turbo
Strom sparen
4332 / 32,4
4377 / 32,6
4353 / 32,6
4369 / 32,7
4345 / 32,5
4195 / 31,4
7140 / 44,2
7091 / 43,9


7050 / 43,6
6842 / 42,3
8121/135
8057/134


7706/128
7501/126
autom. UV*** (Wattman)4402 / 32,97225 / 44,78026/134
manuelles UV4572 / 34,2 7535 / 46,67971/133
SpitzenwerteGPU (MHz)VRAM (MHz)GPU / VRAM (*C)GPU Core Power (W )
Ausgewogen
– 18.10*
Turbo
Strom sparen
1492
1548
1573
1457
945
945
945
945
85 / 104
84 / 102
85 / 108
80 / 86
195
179
184
165
autom. UV (Wattman*) 154094586 / 103182
manuelles UV****1628105083 / 101159

(*) Der letzte von ASUS zur Verfügung gestellte Treiber ist der Radeon 18.10 Adrenalin Edition (2018), ich benutze den aktuellen Radeon 19.5.2 Adrenalin Edition (2019), welcher u.A. mehr Funktionen in Wattman bietet.

(**) Primäres BIOS, Powerlimit ohne HBM2 240W (BIOS-Switch zur Blende hin); sekundäres BIOS 260W. Ich konnte im Rahmen des UV keinen Leistungsunterschied zwischen den beiden Optionen ausmachen.

(***) automatisches Undervolting (Wattman) sowie das Ändern der P-States 0-5 ist in der von ASUS offiziell angebotenen Treiberversion nicht möglich. Ich verwende hierzu die aktuelle Adrenalin 2019 Version direkt von AMD.

(****) niedrigste stabile Spannung bei automatischer Frequenzregelung der P-States. P6: 1050 mv (1150 mv); P7: 1100 mv (1200 mv); HBM: 980 mv (1100 mv)

(*****) Die Temperaturen habe ich bereits mit den ausgetauschten Wärmeleitpads und -paste gemacht, der eigentliche Unterschied zum Hersteller dürfte also noch einmal + 3-6*C betragen.

Windows 10: Neuen Edge-Browser ausprobieren

Ein kurzer Einblick in Microsoft’s neuen Edge Browser.

So wirklich „neu“ im Browsermarkt ist Microsoft Edge ja nicht mehr. Allerdings hat Microsoft vor geraumer Zeit entschieden, den Browser auf Basis der Chromium-Engine neu zu entwickeln [1]. Anwender profitieren dadurch vor allem von einer besseren Webseiten-Kompatibilität, der guten Chromium-Geschwindigkeit und vor allem potentieller Unterstützung von Chromium-Addons. Seit kurzem gibt es eine neue Testversion auszuprobieren, die ich gerne vorstellen möchte.

Quelle: microsoftedgeinsider.com

Während ich in den letzten Monaten den Eindruck gewonnen habe, dass es eher etwas ruhig im Wettkampf des Browserangebotes geworden ist (Chrome mit weitem Vorsprung), stehen nun doch einige Ereignisse an, die berücksichtigt werden sollten. So möchte Google angeblich in Chrome demnächst die Funktionalität von Werbeblocker-Addons auf technischer Ebene deutlich einschränken. [2] Außerdem möchte Mozilla unabhängiger von Werbepartner werden und wird deswegen wahrscheinlich noch dieses Jahr eine kostenpflichtige Abo-Version von Firefox mit Premiumangeboten wie VPN einführen. Bisher angebotene Funktionen sollen aber nicht darunter fallen. [3] Und auch der Opera-Abkömmling Vivaldi hat sich meiner Meinung nach inzwischen von einem Nischenprodukt zu einem echten Geheimtipp entwickelt. [4]

Bisher gab es nur inoffizielle Previews von „Edge 2.0“ zu sehen, seit kurzem bietet Microsoft aber einen offiziellen Download der Testversion an. Zu haben ist der Browser entweder über einen „Beta“ (bald), „Dev“ oder „Canary“ Build-Kanal, welche – ähnlich des Windows Insider Programms – unterschiedlich häufig aktualisiert werden. Die experimentelle Version ist laut Microsoft nur für Windows 10 verfügbar und lässt sich über den Microsoft Edge Insider Channel herunterladen (Englisch).

Die Installation bietet nicht viele Optionen und geht flott von der Hand, der erste Start fühlt sich schon halb vertraut an, da die Grundstruktur des Layouts noch den Chromium-Unterbau erkennen lässt.

Außerdem lässt Microsoft Edge einem bereits die Wahl, ob man Daten aus dem „alten“ Edge übernehmen oder doch lieber von vorne Anfangen möchte. Auch gibt es direkt einen Dialog zur Anpassung der Startseite. Wählt man den personalisierten, „informativen“ News Feed, wird MSN News (USA) geladen. Der generelle Seitenaufbau geschieht bei mir sehr flott – wie man es eben von Chrome kennt – und es kam bei mir im Testzeitraum zu keinen Darstellungsproblemen oder Abstürzen.

Startet man den Browser auf Windows 10 mit einem aktivem Microsoft-Konto, wird man automatisch mit diesem angemeldet. Die Verknüpfung kann auch direkt in der Navigationsleiste mit dem Profilbutton eingesehen und verwaltet werden. Weiterhin kann man individuell angepasst Offline- oder Gastprofile erstellen. Die Einstellungsreiter wirken aufgeräumt und scheinen optisch an die Einstellungen-App von Windows 10 angepasst worden zu sein. Insgesamt macht der Browser schon einen sehr guten Eindruck auf mich, da freut man sich auf mehr! Besonders gefällt die Kombination aus Microsoft Branding sowie Integration ins Betriebssystem und die Vorteile der Chromium Engine. Als langjährigen Firefox-Nutzer gab es für mich bisher schlicht keinen Grund, Microsoft Edge zu nutzen, aber mit der Fertigstellung der neuen Version werde ich mir den Browser wohl noch einmal anschauen.

Auf bleepingcomputer.com ist übrigens nachzulesen, dass Edge als erster Browser mit Chromium-Unterbau von Hause aus DRM geschützte Medien (WideVine und PlayReady) wiedergeben und somit z.B. Netflix in 2K oder sogar 4K Auflösung streamen kann. Das macht den Browser sicher für viele Nutzer um einiges interessanter.

Microsoft Edge mit drei offenen Tabs (Newsfeed, Outlook und Tagesschau) belegt bei mir im Arbeitsspeicher 136 Mb (Firefox 330 Mb), die finale Installationsgröße 544 Mb auf der Festplatte.

Weitere Interessante Informationen: Microsoft Edge & Chromium: Hintergründe zur Open-Source-Integration

Internet-Radio bequem mitschneiden mit streamWriter

In Zeiten von gefühlt unbegrenzter Internetbandbreite und Multimediastreaming wie Spotify und iTunes sind Internet-Radios sicher ein Stück in den Hintergrund gerückt, trotzdem gibt es bestimmt den Einen oder Anderen, der ein tolles Radio kennt und darauf nicht verzichten mag. Insofern man nicht auf „lossless“ CD-Audioqualität besteht (darüber habe ich auch mal geschrieben), sind Radiostreams auch ein praktischer Weg um die eigene Musiksammlung zu vergrößern.

Programme, die Internet-Radios oder Streams für die private Sammlung aufzeichnen können, gibt es wie Sand am Meer. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass diese oft mit Funktionen überladen sind, Werbung einblenden oder elementare Eigenschaften nur in einer kostenpflichtigen Premium-Version bieten. Früher habe ich gerne Screamer benutzt, dieses Tool bietet allerdings in der aktuellen Version keine Aufnahme-Funktion mehr und die alte Version 0.4.4 schneidet die Werbung nur noch unzuverlässig heraus. Vor kurzem habe ich folgendes Programm entdeckt und kann es nur weiterempfehlen:

streamWriter (Download-Link, ca 10 Mb) ist ein kostenloses Programm aus deutscher Entwicklung, welches Internet-Radiostreams aufzeichnet. Das Tolle an diesem Programm ist, dass es sehr schlank gehalten und doch reich an Funktionen ist. Man kann mehrere Streams gleichzeitig aufzeichnen, Werbung wird dabei automatisch übersprungen und die Tracks einzeln gespeichert. Besonders hervorzuheben ist dabei auch die Möglichkeit, gezielt in der Streambibliothek nach Songs zu suchen, die gerade / in Zukunft gestreamt werden und diese aufnehmen. Es gibt auch eine portable Version, die nicht installiert werden muss.

Zur Bilderstrecke: Die Installation und Einrichtung ist einfach und schnell erledigt. Im Stream-Browser (1) hat man aktuell eine Auswahl an 227 verschiedenen Kanälen. Wiedergegebene Streams werden in der Liste (2) angezeigt, können auch parallel laufen und nach eigenen Kategorien sortiert werden. In den Programm-Reitern kann man außerdem direkt nach Titeln suchen, diese auf die Wunschliste setzen (wenn abgespielt, werden sie automatisch mitgeschnitten) und sich bereits aufgenommene Titel anzeigen lassen.

Windows 10 Klassisch – Look & Feel wie Windows 7

Wie man die vorinstallierten Apps löscht, das altbekannte Startmenü einrichtet und den Desktop mit ein paar Tricks anpassen kann.

Windows 10 mit seiner – im Vergleich zum Vorgänger – ausgereifteren Metro-Kachel-Oberfläche bietet so viele neue Funktionen und Extras, vorinstallierte Apps und Online-Funktionen, die man vielleicht gar nicht benötigt oder nutzen will. Sei es, weil man kein Outlook.com-Konto besitzt, sich an der bunten und überladenen Oberfläche stört oder es einfach aus Datenschutzaspekten meiden will. Im folgenden Beitrag versuche ich Stück für Stück herauszufinden, inwiefern es möglich ist, nicht benötigte Funktionen von Windows 10 zu deaktivieren und das Verhalten von Anmeldung, Startmenü und Explorer so anzupassen, wie es unter Windows 7 (oder noch früher) war. Übersichtlich, schlicht und mit weniger Ballast.

Damit man sich die Idee praktisch vorstellen kann – und für einen vorher nachher Vergleich – zunächst folgenden Screenshot mit den Punkten, die ich ändern möchte. Wie der Desktop am Ende aussieht, seht ihr am Ende des Beitrags!

In dieser Schritt-für-Schritt Anleitung nehmen wir einige Änderungen an Systemdateien und -Einstellungen vor. Dies geschieht auf eigene Gefahr. Zur Sicherheit solltet ihr ein Backup von wichtigen Daten machen sowie einen System-Wiederherstellungspunkt anlegen, um Änderungen rückgängig machen zu können. Anleitung getestet unter Update 1809.

1. Vorinstallierte Apps entfernen

Windows 10 bietet eine Vielzahl von Anwendungen an, die über den Microsoft Store installiert und verwaltet werden können. Leider werden mit der Einrichtung von Windows 10 jede Menge Apps von Partnern wie Fitbit über Xing und Candy Crush mitgeliefert, die ich gar nicht brauche und möchte. Eigentlich benötige ich überhaupt keine Apps aus dem Store, da ich meine Programme lieber als konventionelle Datei herunterlade. Das einzelne Löschen der Apps über die Systemsteuerung ist mühsam und nicht alle lassen sich freiwillig deinstallieren.

Zum Entfernen der ungewollten Apps gibt es mehrere Möglichkeiten. In einem früheren Beitrag habe ich beschrieben, wie man mit PowerShell-Befehlen radikal alle Apps vom System löschen kann. Im Prinzip muss man nur als Administrator folgenden Befehl ausführen um für den aktuell angemeldeten Benutzer alle Apps inklusive des Microsoft Stores zu löschen:

Get-AppXPackage | Remove-AppxPackage

Da dabei allerdings auch Systemanwendungen entfernt werden, rate ich auf einem produktiv genutzten System eher zu einem der verfügbaren kostenlosen Programme zur Verwaltung solcher Apps. Ich habe im Beispiel den O&O AppBuster benutzt. Es listet einem alle installierten Apps auf und ermöglicht eine Sammeldeinstallation nach vorheriger Auswahl. Auch das Erstellen eines Systemwiederherstellungspunktes sowie die Möglichkeit einer späteren Neuinstallation der gelöschten Apps wird angeboten. Finde ich praktisch. Das Programm benötigt keine Installation, einfach ausführen, alle Benutzer-Apps anhaken und löschen. Der AppBuster ingoriert systemrelevante Apps und den Microsoft Store, so dass die Funktionalität von Windows nicht beeinflusst und zu jeder Zeit Apps nachinstalliert werden können. Einige Apps wurden von diesem Tool bei mir übrig gelassen (ausgerechnet Candy Crush), die verbliebenen Apps konnte ich jedoch normal über Einstellungen / Apps & Features bzw. über das Startmenü mit einem Rechtsklick entfernen.

Der OneDrive-Synchronisationsclient (die Wolke im Tray) wird bei jedem Systemstart auch ohne Anmeldung geladen und lässt sich über die konventionelle Softwareliste Einstellungen / Apps & Features / (ganz unten) Verwandte Einstellungen – Programme und Features deinstallieren.

Als Ersatz für Groove Music ist ja bereits der Windows Media Player in der letzten Version mit allen Funktionen installiert, es muss lediglich die Verknüpfung auf den Desktop gezogen bzw. der WMP als Standard-App (in den Einstellungen) für Multimediadateien eingerichtet werden. Die klassische Windows-Fotoanzeige gibt es in Windows 10 leider nicht mehr. Habt ihr die Fotos-App von Microsoft ebenfalls deinstalliert, bietet sich als schlanke Bildanzeige das kostenlose Programm ImageGlass an.

2. Startmenü, Suche und Cortana anpassen

Nach dem Entfernen der Apps sieht das Windows 10 Startmenü (hier mit zurechtgerücktem Kachel-Feld) schon wesentlich aufgeräumter aus.

Wem jetzt das Startmenü noch nicht „griffig“ genug ist, sollte sich OpenShell Menu anschauen, den inoffiziellen Nachfolger des inzwischen nicht mehr weiterentwickelten ClassicShell als hochanpassbares Ersatz-Startmenü. Den Download findet ihr u.A. auf der offizellen Webseite (Setup.exe zum Installieren unter nightly builds). Bei der Installation darauf achten, dass nur das OpenShell Menu installiert wird, die anderen Sachen abhaken (für den Dateiexplorer verwenden wir ein anderes Tool!) Nach der Installation wird beim nächsten Klick auf das Startmenü das Anpassungs-Fenster von OpenShell angezeigt. Mit der Option „Windows 7 style“ gefällt mir das Startmenü schon viel besser. Unter Skins hat man noch die Möglichkeit, verschiedene Aussehen für die Oberfläche (ganz klassisch, wie 7, 8 oder 10) auszuwählen. Das Menü reagiert flott und wirkt nicht künstlich aufgesetzt.

Das OpenShell-Menü hat seine eigene Suchfunktion für Programme und Dateien. Cortana soll in den kommenden Update ja sowieso wieder von der Windows-Textsuche getrennt werden. Vorerst reicht es also im Suchfeld der Startleiste via Rechtsklick / Cortana diese auszublenden.

Wer Cortana lieber deaktivieren will, öffnet den Registrierungseditor (Windows-Taste + R „regedit“) und navigiert im Verzeichnisbaum der Registrierung zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\PolicyManager\current\device\

Dort dann mit Rechtsklick im rechten Fensterbereich ein „Neuer Schlüssel“ mit dem Namen „Experience“ erstellen. Im Experience-Schlüssel erstellen wir über Rechtsklick einen neuen DWORD(32) Eintrag mit dem Namen „AllowCortana“ und dem Wert 0 (deaktiviert). Nun ist bei einem Klick auf das Suchfeld Cortana nicht mehr aktiv.

Um außerdem die Websuche (im Windows-eigenen Suchfeld) zu deaktivieren, müssen unter

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Search

der Wert „BingSearchEnabled“ sowie „CortanaConsent“ auf 0 gesetzt werden. Auch hier nicht vorhandene Einträge mittels neuem DWORD(32) Wert anlegen. Nach einem Neustart ist das Suchfeld „offline“.

Wenn ihr nicht mit dem Registrierungseditor arbeiten wollt oder einfach und schnell automatisch alle gerade genannten Änderungen umsetzen wollt, habe ich eine fertige *.reg Datei geschrieben, die nur von meiner Webspace heruntergeladen und ausgeführt werden muss. Dazu entweder den Text kopieren, im Notepad Editor einfügen und als xxx.reg (Dateityp: Alle Dateien) speichern oder Rechtsklick auf den Link / Ziel speichern unter … xxx.reg (Dateityp: Alle Dateien), ausführen und bestätigen.

3. und 4. Benachrichtiungsfenster, Aktivitäten-Timeline und Soziale Kontakte ausblenden

Die neue Windows 10 „Timeline“ Funktion (der neue Button neben dem Startmenü) zeichnet alle Nutzungsaktivitäten des Rechners auf und stellt sie chronologisch dar. Das mag zwar ganz praktisch sein, man kann es aber auch aus Datenschutzaspekten kritisch sehen und wenn man es sowieso nicht braucht auch gleich deaktivieren. Dazu öffnen wir wieder den Registrierungseditor und navigieren zu folgendem Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE/Software/Policies/Microsoft/Windows/System 

Dort erstellen wir mit Rechtsklick einen neuen DWORD(32)-Eintrag Namens „EnableActivityFeed“ mit dem Wert 0. Danach fungiert der Button lediglich zur Verwaltung von mehreren virtuellen Desktops.

Der „soziale Kontakte“ Button (My People App) links neben den Tray-Symbolen funktioniert im Zusammenhang mit dem Outlook.com oder anderen synchronisierten Konten und dient als Schnellzugriffsfeld für das Verfassen von Nachrichten. Wer das nicht braucht, klickt mit Rechtsklick auf das Icon und auf „ausblenden“.

Das „Action Center“ sammelt Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen am rechten Bildschirmrand und erinnert stark an das Dropdownmenü für selbige in Android. Wer das nicht mag, kann es auch deaktivieren. Dann werden Pop-Up Meldungen regulär eingeblendet, bleiben aber nicht mehr im Action Center hängen und warten auf Aufmerksamkeit.

im Registrierungseditor unter folgender Adresse

 
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Explorer

einen neuen DWORD(32) Eintrag mit dem Namen „DisableNotificationCenter“ und Wert 1 erstellen.

Um euch auch hier die Arbeit zu ersparen, habe ich für die Anpassungen an der Timeline und dem Benachrichtigungscenter wieder eine REG-Datei zum Ausführen bereitgestellt, welche die Änderungen automatisch übernimmt. Dazu entweder den Text kopieren, im Notepad Editor einfügen und als xxx.reg (Dateityp: Alle Dateien) speichern oder Rechtsklick auf den Link / Ziel speichern unter … xxx.reg (Dateityp: Alle Dateien), ausführen und bestätigen.

5. klassische Systemsteuerung nutzen

In Windows 10 wurde die klassische Systemsteuerung (control) durch die „Einstellungen“ App ersetzt, die zwar nach und nach mit neuen Funktionen versehen wird, aber trotzdem noch wesentlich weniger bietet wie die Systemsteuerung. Wer bereits das OpenShell Menü installiert hat, hat vielleicht bemerkt, dass einem das Programm einen sehr bequemen Zugriff auf die Einträge der Systemsteuerung bietet. Wer trotzdem einen Schnellzugriff auf die Systemsteuerung haben möchte, kann folgendes tun:

In der Programmsuche des Startmenüs „control“ eingeben und zum angezeigten Programm – der alten Systemsteuerung – eine einfache Desktopverknüpfung erstellen.

Wer OpenShell Menü nicht nutzt und – wie es bis zur Vergangenen Windows-Version noch möglich war – die Systemsteuerung mit einem Rechtsklick auf den Startbutton / Einstellungen aufgerufen hat (jetzt öffnet sich dort die Einstellungen App), kann das ebenfalls ändern. Dazu in die Dateiexplorer-Adressleiste folgenden Pfad eingeben:

%LocalAppdata%\Microsoft\Windows\WinX\Group2

Im dortigen Ordner werden Verknüpfungen ebendieser Rechtsklick-Funktionen angezeigt. Dort wird die „Systemsteuerung“ Verknüpfung gelöscht und die eben erstelle Verknüpfung zur klassischen Systemsteuerung hineinverschoben. Jetzt ist es wichtig, die Verknüpfung in „4 – Control Panel“ umzubennen, damit es funktioniert (es wird automatisch wieder der Name Systemsteuerung angezeigt).

6. Windows Explorer anpassen

In den Ordner- und Suchoptionen des Datei Explorers (Über das Datei-Menü im Explorer-Fenster erreichbar) ändern wir die Einstellungen „Datei Explorer öffnen für: Dieser PC“ um beim Aufrufen des Explorers z.B. aus der Schnellstartleiste direkt beim „Arbeitsplatz“ zu landen und nicht in den Bibliotheken. Außerdem im Reiter „Ansicht“ den Haken bei „Benachrichtigungen des Synchronisationsanbieters“ entfernen, damit keine Werbung für z.B. Office oder OneDrive im Explorer angezeigt wird.

Als nächstes laden wir uns das kostenlose Tool OldNewExplorer herunter. Das Programm benötigt keine Installation und ist unkompliziert in der Handhabe. Das Tool modifiziert das Aussehen des Dateiexplorers, damit dieser mehr wie in Windows 7 aussieht. Nach dem Ausführen setzen wir noch einen Haken bei „Use command bar instead of Ribbon“ und passen die Einstellungen entsprechend wie in folgendem Bild an. Hier direkt noch ein Bild-Vergleich mit Laufwerk C: (1) Das Fenster in Windows 7; (2) Das modifizierte Fenster in Windows 10; (3) Das original Windows-Fenster (mit geöffnetem Ribbon-Menü)

Weitere Verbesserungen zum Datei Explorer findet ihr in den Registry-Tricks am Ende des Beitrags!

7. Benutzeranmeldung und Sperrbildschirm

„Drücken Sie eine beliebige Taste, um die Windows 10 Anmeldeinformationen anzuzeigen.“

Der meiner Meinung nach überflüssige, an Smartphones angelehnte Sperrbildschirm vor dem Anmelden lässt sich zum Glück relativ unkompliziert deaktivieren. Im Registrierungseditor ändern wir unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Personalization

den Wert „NoLockScreen“ zu 1. Sollte der Schlüssel „Personalization“ noch nicht bestehen, muss er erst neu angelegt und der Eintrag als DWORD(32) erstellt werden.

8. Weitere Registry-Tricks

Ich habe noch einige weitere, kleinere Verbesserungen zusammengefasst, welche sich allesamt durch den Registrierungseditor umsetzen lassen. Diese habe ich in einer Registry-Datei gespeichert so dass diese bequem in das Zielsystem übernommen werden können.

  • Im Rechtsklick-Kontextmenü von Dateien und Ordner den Eintrag „In Ordner kopieren/verschieben…“ hinzufügen
  • Die Zeit, die Windows auf eingefrorene Prozesse und Anwendungen wartet, ist kürzer
  • Windows beendet beim Herunterfahren noch offene Programme schneller
  • Kein automatisches Überprüfen und Hinweisen auf zu wenig Speicherplatz in der Systempartition
  • Bei fehlerhaften Verknüpfungen nicht nach dem Dateiziel suchen
  • im „Öffnet mit…“ Kontextmenü von Dateien nicht das Internet durchsuchen
  • Schnelleres Einblenden von Untermenüs in Explorer-Kontextmenüs
  • Erweiterte Adware-Erkennung beim Windows Defender [1]

Die Änderungen findet ihr hier zum Download: Windows10_ExplorerDesktopTweaks.reg
Dazu entweder den Text kopieren, im Notepad Editor einfügen und als xxx.reg (Dateityp: Alle Dateien) speichern oder Rechtsklick auf den Link / Ziel speichern unter … xxx.reg (Dateityp: Alle Dateien), ausführen und bestätigen. Im Anschluss explorer.exe oder den Computer neu starten!

9. Hintergründe und Icons

Und zum Schluss: Mit einem Set von Windows 7 Systemhintergründen für den Desktop lässt sich Windows 10 noch weiter anpassen! Wollt ihr das Hintergrundbild auch im Anmeldebildschirm sehen, muss in den Einstellungen unter Personalisierung die Option „Hintergrundbild des Sperrbildschirms auf Anmeldebildschirm anzeigen“ aktiv sein.

So sieht’s zum Schluss aus.

Ich finde den neuen „Flat Look“ der Systemicons eigentlich ganz hübsch. Wollt ihr lieber die aus Windows 7 bekannten Symbole und Dateibilder nutzen, solltet ihr euch folgende englischsprachige Anleitung auf howtogeek.com anschauen. Dazu kommt wieder der Registry Editor zum Einsatz.

PS: Der Rechner ist langsam? In diesem zweiteiligen Tutorial erfährst du, wie Windows schneller gemacht werden kann.

Alte Spiele Neuer Rechner – Teil 2: The Curse of Monkey Island

In dieser Artikelserie teste ich, wie sich ausgewählte alte Computerspiel-Klassiker auf einem modernen Windows-PC installieren und spielen lassen.

Zu Teil 1: Theme Hospital …

„How much wood could a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?“

(Zitat aus „MI2: LeChuck’s Revenge) Mit dem tollpatschigen Guybrush auf Schatzsuche gehen oder gegen den bösen Piraten LeChuck antreten und dabei knifflige Rätsel mit einer guten Portion Humor lösen, das geht nur in LucasArt’s Monkey Island (1990-2009). Die Spielserie ist mein persönlicher Lieblingshit unter den Click & Point Adventures, auch wenn ich zugeben muss, dass der erste Teil „Secret of Monkey Island“ bereits vor meiner Zeit erschienen ist. Die ersten beiden Teile der Serie gibt es inzwischen als grunderneuerte „Special Edition“ u.A. auf Steam. Diese Laufen auf jedem aktuellen PC und bringen sogar eine aufpolierte Grafik mit, welche wahlweise dazugeschaltet werden kann.

Aber was ist mit Teil 3? Damals für Windows 95 auf CD-ROM erschienen, lässt sich die 16Bit Executable oder das Setup auf einem aktuellen Windows nicht einmal ausführen. Zum Glück gibt es dafür eine Lösung und die Einrichtung ist denkbar einfach. Schauen wir uns einmal an, wie man das Spiel auf einem aktuellen Computer gestartet bekommt!

Neben dem Originalspiel benötigen wir das kostenlose Programm ScummVM, welches ein Softwareemulator für viele Click & Point Adventures ist, welche auf der SCUMM Engine der 90er Jahre basieren (Stichwort Maniac Mansion).

Nach dem Download und der Installation starten wir ScummVM und legen die Spiel CD 1 ins Laufwerk, den Autostart ignorieren wir komplett. Auf der Startoberfläche des Programms klicken wir jetzt auf „Spiel hinzufügen…“ und geben dort das CD-Inhaltsverzeichnis an, um das Spiel in die Bibliothek aufzunehmen.

Tipp: Wer nicht möchte, dass das Laufwerk während dem Spielen wie ein Turboprop-Motor aufdreht (die CD-ROM ist immerhin über 20 Jahre alt), kann auch eine Sicherungskopie von seiner legal erworbenen CD auf der Festplatte machen, dies verkürzt außerdem die Ladezeiten… 🙂 Beim Kopieren die Dateien CD.IDX und MI3ENABL.DAT unbedingt auslassen, sonst kommt es zu einem CRC-Lesefehler und der Vorgang bricht ab.

Das Spiel ist schon startbereit, wir haben aber die Möglichkeit, die Starteigenschaften in den weiteren Programmreitern anzupassen. Unter „Grafik“ können wir ein „Pixel-Upscaling“ aktivieren, damit das Spielefenster größer und auf modernen Bildschirmen oder Fernsehern damit auch schärfer dargestellt wird. Früher war die Bildschirmauflösung eben um einiges geringer. Dazu aktivieren wir „Globale Grafik-Einstellungen übergehen“ und wählen als Grafikmodus „AdvMAME3x“. Ich finde diesen Filter am besten, mehr Details und einen Bildvergleich siehe dazu hier. Setzt außerdem einen Haken bei „Vollbildmodus“. Mit einem Klick auf „Starten“ im Menü von ScummVM geht es auch schon los.

Im Spiel könnt ihr mit folgenden Hotkeys das Spielverhalten anpassen:

  • Alt+Enter Vollbildmodus ein/aus
  • Strg+F5 ScummVM Menü (Speichern und Laden)
  • Strg+Alt+(+)/(-) Grafikskalierung ändern
  • Alt+S Screenshot erstellen

Und damit wünsche ich euch viel Spaß beim Rätseln!